Unser Wochenende 8./9. April

Mein Wochenende ist kontrastreich. Am Samstag war viel los. Ein Termin nachdem anderen. Dafür war der Sontag dann unverhofft ruhig und sehr lange kinderfrei.    Am Samstag wacht das Septembermädchen wie immer kurz vor sechs auf. Immerhin kann ich sie zum kuscheln überreden und wir stehen eine drei viertel Stunde später auf und es gibt Müsli. Später machen wir noch ein Rührei zum Frühstück. Mehr gibt es nicht, denn wir sind zum Geburtstagsbrunch in Stuttgart eingeladen. Während sich der Rest der Familie anzieht, behandle ich dieses Brett noch mit Öl.  

 Auf dem Weg zum Café Poffers erfahre ich, dass an diesem Morgen mein französischer Neffe das Licht der Welt erblickt hat. Wie schön! Der Dezemberjunge freut sich auch sehr, er hatte in den letzten Tagen schon nach gefragt. Im Café ist dann viel los und es ist sehr laut. Gestern habe ich etwas darüber geschrieben. 

  Das Essen ist sehr lecker und nach den Poffers und Bircher Müsli sind wir alle sehr satt. 
 Nach dem Brunch und einem kurzen Zwischenstopp bei einer Bekannten um eine Lampe abzugeben, schaue ich im Kinderhaus vorbei. Dort wird fleißig gewerkelt, denn es ist Garteneinsatz. Alle Arbeiten sind schon getan. Ich helfe noch beim Aufräumen und Quatschen.   

 Zu Hause hat die Familie sich etwas ausgeruht. Noch einen kleinen Snack und dann geht es schon wieder weiter zu einer Grilleinladung. 

 Die Kinder helfen beim Feuer machen, spielen auf dem Schaukel-Rutsch-Turm oder lassen sich durch den Garten ziehen. 

   Am Sonntag wache ich mit Halsschmerzen, Kopfschmerzen und verstopfter Nase auf. So kann ich wohl nicht klettern gehen. Der Rest der Familie schon. Und so habe ich heute einen Tag für mich. Und wie das so ist mache ich Wäsche. 
 Bereite die Kinderzimmerwand zum Streichen vor. 

   Entdecke dabei an interessanten Orten abgestellte Gläser voll mit Rosinen. 
 Mache noch mehr Wäsche. 

   Und streiche die Wand. 
 Aber ich genieße auch die Sonne in der Hängematte mit einem guten Buch.  

 Und repariere die getrockneten Hosen. 

   Dann kommt die Familie wieder. Das Septembermädchen ist völlig erledigt. Der Dezemberjunge geht zu Nachbars spielen. 
 Und ich drehe noch eine Stunde durch den Garten, gieße ein bisschen, jäte Unkraut und freue mich am Frühling. 

  Beim Abendbrotessen trinkt der Herzensmann ein Bier. Wie immer möchte das Septembermädchen riechen. Ihr Kommentar diesmal: „riecht nach Kacka“ naja, schmecken tut es gut. 

 
Dann bekommt der Dezemberjunge noch eine Sommerfrisur. Denn die Haare hängen schon in den Augen. 

Nach Baden und Gute Nacht Geschichte dauert es dann eine ganze Weile bis das Septembermädchen zu Ruhe kommt. Nach so einem späten Schläfchen verständlich.

Und für mich heißt es nun noch etwas pflegen und dann auch ins Bett. Hoffentlich sind dann die Halsschmerzen schnell wieder weg. Diese Woche ist schließlich unser Karfreitagskonzert und zwei mal Probe. Da sollte ich fit sein. 

Euch allen wünsche ich eine wunderschöne Frühlingswoche. Mehr Wochenenden zum Schmöckern gibt es wie immer hier

 

Unser Wochenende 17./18. Dezember

Am Samstag wachen die Kinder viel zu früh auf. Der kleine Mann hustet viel und das Septembermädchen krakeelt herum. Irgendwann stehen wir dann auf und machen Frühstück. Der kleine Mann deckt den Tisch.  

  Am Vormittag hängen wir dann rum. Ich habe wieder eine Gemüsekiste bestellt und so müssen wir nur wenige Sachen besorgen. Das übernimmt der Herzensmann mit den Kindern. In der Zwischenzeit bereite ich Rotkohl vor. Und Zwiebeln für den Hustensaft.   
Zum Mittag hat sich der kleine Mann mich Maultaschen ausgesucht. Dazu noch die Reste und etwas Gemüse. Ei drüber und fertig ist das Mittag. 

 Der kleine Mann schneidet die Tomaten in den Salat.   Nach dem Mittag schreibe ich einen Teil der Weihnachtskarten. Ich mache es mir da einfach, mit einer Karte auf die ich schon Text drucken lasse und nur bei Bedarf noch einen Satz dazu schreibe. 
 Am Nachmittag haben wir noch einen wundervollen Rermin. Jeder von uns darf zur Craniosacral Behandlung. Ich bin als erste dran. Dann kommt der Herzensmann mit den Kindern und die Kinder kommen auch in den Genuss einer Behandlung. Beide machen gut mit. Während der Herzensmann dran ist, fahre ich mit den Kindern in den Wald. Wir wollen schauen, ob die Tiere unseren Nikolaus gefunden haben.   
 Die Nüsse sind weg. Aber die Äpfel und Möhren sind noch da. Berichtet der kleine Mann außer Atem, denn er ist vorne weg gerannt. 

Wieder zu Hause gibt es Gulasch und Rotkohl und einen schnellen Gang ins Bett. 

Die Nacht ist unruhig. Beide Kinder Husten abwechselnd die Nacht durch. So sind wir am Sonntag nicht wirklich fit. Wir hängen rum. Die Kinder spielen und meckern. Irgendwann verziehen sie sich ins Bett und spielen Piratenschiff. Das Septembermädchen möchte lieber schlafen und so dreh ich mit ihr die Runde um den Block. Ich höre während dessen ein Teil des Interviews bei den GlücksKnirpsen. 

  Nach dem Mittagessen (ja es gibt nochmal das selbe) bauen wir uns eine Kuschelecke auf dem Sofa und lesen Geschichten.  

 Dann, nach vielen Geschichten und einem trockenen Hals, gibt es Obst und Kekse.  

 Dann gibt mein Handy den Geist auf. So gibt es keine Fotos von unserem Nachmittags Spaziergang zur Notdienst Apotheke. Wir brauchen neuen Hustensaft und Augentropfen für das Septembermädchen. Es sind zwei Kilometer durch die Stadt. Der kleine Mann läuft Hin- und Rückweg. Wieder zu Hause ist er sehr müde. Gut, das der Herzensmann mit dem Septembermädchen vorneweg gegangen ist und das Abendbrot schon fertig ist. 

Im Bett heißt es kuscheln und die Augen fallen ganz schnell zu. Wir großen sitzen noch auf dem Sofa. Doch auch bei uns sind die Augen sehr müde. 

Ich wünsche Euch allen eine schöne und ruhige letzte Adventswoche. Macht es Euch gemütlich. 

Bei Susanne gibt es wie immer viele weitere 4. Adventswochenenden. 

Die erste Erkältung

Seit dem Wochenende hat uns die erste Erkältung gepackt. Der kleine Mann war als Erster angeschlagen. Das Septembermädchen folgte und nun bin ich auch ganz schön schlapp. Der Herzensmann hatte dank immer noch laufender Klimaanlage auch mit Halsschmerzen zu kämpfen. Doch so langsam geht es wieder aufwärts. Der Husten lässt nach und der Schnupfen läuft noch. Aber der ist meistens um diese Jahreszeit Dauergast. So ganz heftig wie manches andere Mal war es diesmal nicht. Vielleicht haben wir auch diesmal die richtigen Mittel kombiniert? 

Neu dabei ist bei uns dieses Jahr die Aromatherapie. Ich habe sie über meine Schwester kennen gelernt und bin ganz begeistert. Noch bin ich in der Kennlern- und Erprobungsphase. Für mich persönlich finde ich es genial. So schnell wie mit den richtigen ätherische Ölen habe ich noch keine Nasennebenhöhlenentzündung abgewehrt und auch die Halsschmerzrn waren sehr schnell wieder weg. Die Kinder sind noch skeptisch. So ein Schnüffeltuch mit den Ölen drauf zum regelmäßigen Riechen, ist nicht so ihrs. Aber den Wattepad auf dem Kopfkissen haben sie gern. Dann ist auch nachts die Nase frei und sie können gut schlafen. 

Pünktlich zur Erkältungssaison startet morgen ein spannender online Kongress. Das Thema ist die Kinder Gesundheit, aber eigentlich geht er uns alle an. Ob mit oder ohne Kind, gesund ist es doch am Besten. Schaut rein, meldet euch an, es lohnt sich auf jeden Fall. Es sind wieder viele tolle Menschen dabei. 

Und ich werde jetzt noch eine Runde mich pflegen und zeitig schlafen gehen. Das hilft immer am meisten. 

Die Krankheiten-Klaviatur hoch und runter

Dieser Winter hat es in sich. Kaum zwei Tage aus dem Bett, liege ich schon wieder drin. Von ganz normaler Erkältung, über Kreislaufproblemen, Grippe mit Gliederschmerzen und Fieber und einer Nasennebenhöhlenentzündung mit übelsten Schmerzen, hat mich gestern Abend auch noch ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt. So langsam reicht es mir. Ich will einfach nur gesund sein. Hinzu kommt, dass ich ein miserabler Patient bin. Gefühlt immer kurz vorm Sterben und wenn es ein klein wenig besser ist, bin ich ja schon wieder gesund und kann (fast) alles machen. Dem Herzensmann an dieser Stelle herzlichen Dank, dass er mich auch in dieser Situation ganz liebevoll erträgt und den Laden hier am Laufen hält. 

Wenn schon, denn schon

Wie immer. Alles auf einmal. Ist ja klar. Schon letzte Woche ging es los. Das Septembermädchen hatte Fieber. Backenzähne. Dann kam Husten bei ihr Ende der Woche. Halsschmerzen bei mir. Inzwischen ist der Kopf schon ein paar Tage dicht. Der kleine Mann hustet nun auch. Eigentlich eine typische Erkältungswelle im Herbst. Nichts wildes. Nur nervig. Besonders da ich am Sonntag mit den Kindern zu meiner Schwester fahren werde. Gesund. Hoffe ich. 

Bis lang war der Herzensmann also fit. Bis und war. Richtig. Vergangenheit. Bis gestern Abend. Da wollte er eher nach Hause kommen. Und zum ersten Mal in seinem Pendlerdasein hat er einen Unfall. Ihm ist jemand reingefahren. Auffahrunfall bei Stop and Go auf der Autobahn. Nicht schlimm. Nur extrem nervig. Heute Morgen stellt er fest, dass der Nacken ihm doch große Probleme bereitet. Autofahren geht gar nicht. So sitzt er jetzt beim Arzt und harrt der Dinge die da kommen werden. 

Am Ende wird er für zwei Tage krank geschrieben. Wahrscheinlich das Beste was uns passieren konnte. 

Zwiebelkissen und Rotlichtlampe

So hatte ich mir Ostern auch nicht vorgestellt. Aber es läuft getreu dem Motto 1.) kommt es anders und 2.) als man denkt. Und zwar 100% wenn nicht gar mehr.

Seit einer Woche plagt mich nun eine Erkältung. Wie fies die in Wirklichkeit ist, stellte sie zum ersten Mal in der Nacht von Mittwoch auf Gründonnerstag unter Beweis. Da meinte es mein Körper und die Erkältung ganz nett mit mir und schickten mir eine Mittelohrentzündung im linken Ohr. Danke, wäre nicht nötig gewesen. Wenigstens gingen die Schmerzen über den Tag wieder weg und ich litt nur noch unter einem permanenten „Tsch, Tsch, Tsch“ ungefähr so, wie wenn man neben jemandem sitzt, der Musik hört und man selber nur noch ganz leise den Rhythmus. Das macht einen kirre. Besonders wenn es den ganzen Tag so geht. Doch wer hätte da gedacht, dass es noch besser kommen kann. Frei nach dem Motto (ja noch eins muss heute sein) Schlimmer geht immer. Am Abend hatte sich der Schnupfen gedacht: wir setzten uns mal schön in die rechten Nasennebenhöhlen rein. Da ist es besonders gemütlich. Das war und ist mit Schmerzen verbunden, ich könnt die Wand hoch gehen. So war ich gestern dann komplett ausgehebelt. Neben Schlafen gab es das volle Programm an Hausmittelchen: Nasenspülung, Kopfdamfbad, Leinsamenpackung, Rotlichtlampe und Zwiebelkissen. Zur Folge hatte dieses Extremprogramm zumindest Veränderung. Besserung? Ich bin mir nicht sicher. Keine Schmerzen und „Tsch, Tsch“ in den Ohren, dafür Druck ohne Ende. Die Schmerzen in der Kiefernhöhle sind Richtung Stirnhöhle gewandert, danke auch dafür. Und so fuhren wir heute Nachmittag in die Notfallpraxis. So heißt es neben den Hausmittelchen nun auch Antibiotika. Ganz große super Klasse. Solange die Schmerzen jetzt endlich weggehen und ich wieder gesund werde und zwar bitte direktamente nehme ich das in Kauf. Aber musste das wirklich sein liebe Erkältung?

Hau ab!

Mal wieder Husten. Mal wieder die Nase voll. Die Nächte werden zum Nuckeln und Nuckeln und Nuckeln genutzt. So langsam kann ich nicht mehr.
Am Mittwoch Nachmittag ging es wieder los. Der Husten war wieder da. Die Nächte danach unterbrochen vom Husten und weinen und röcheln. Denn die Nase war auch wieder voll. So richtig leer war sie davor zwar nicht. Aber der kleine Mann konnte Nachts wenigstens frei atmen. Am Donnerstag früh hatten wir eh den U6 Termin. Da konnte der kleine Mann dem Arzt so richtig was vor husten. Die Lunge ist frei. Wenigstens etwas positives. Noch ein neues Mittelchen gegen den Schnupfen und die Erkältung bekommen.
Am Freitag hatte auch der große Mann die Nase wieder voll. So zog er mal wieder aus dem Schlafzimmer aus. Wenigstens einer sollte gut schlafen. Auch ich hatte etwas Halsschmerzen und die Nase ist nicht ganz frei. Aber das ist nicht so schlimm. Viel mehr schlauchen mich die Nächte. Wenn aller zwei Stunden, manchmal auch weniger, getrunken genuckelt werden möchte ist das nicht sehr erholsam. Der Nuckel wird nicht akzeptiert. Dann wird gequietscht und geschrien. Manchmal bin ich stark und bestehe auf das ‚Nein‘. Aber oft, leider viel zu oft, will ich dann meine Ruhe haben und akzeptiere dafür das Genuckel. Aber Ruhe ist das auch nicht wirklich. So hoffe ich, dass es besser wird, wenn er wieder gesund wird. Deshalb:

Erkältung, hau ab! Raus hier! Du hast uns jetzt lange genug geplagt.

Was für ’ne Woche…

… Und es ist erst Halbzeit.

Hier geht es gerade drunter und drüber. Viel zu viel zu tun. Die Tage sind zu kurz. Die Luft und Energie raus. Weggepustet vom Herbstwind, der hier Blatt für Blatt die Bäume leer putzt. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Welche der Ereignisse zuerst. Welche Aufgabe hat Priorität. Wie so immer kam alles auf einmal. Montag. Fangen wir also an. Ein bisschen aufräumen, Laub fegen, Ordnung schaffen. Wenigstens im Kopf.

Das Wochenende war schön. Angefüllt mit vielen schönen Momenten. Es war das erste Mama-ohne-Kind Wochenende. Zumindest Tagsüber. Ich habe es mit Singen verbracht. Viel singen. Von Morgens bis abends. Und lachen. Am Sonntag kam auch noch lieber Besuch vorbei. Patentante und Trauzeuge. Lange nicht gesehen. So dachte ich erst spät, sehr spät an die kommende Woche mit allem was da kommen würde. Ein Abgabetermin einer Gruppenarbeit. Das mit Freude erwartete Familientreffen in der Nähe der Hauptstadt. Zwei Termine bzw. Ereignisse, die ein bisschen Stress verursachen. Aber schönen Stress. Eigentlich. Nur hatte ich bis Sonntag Abend immer noch nichts von der Kommilitonin erhalten. Nichts woran man weiter arbeiten könnte. Ausgemacht war Donnerstag, spätestens Freitag. Na gut. Mal sehen was Montag bringt. Dann entscheiden wie weiter.

Ja Montag. Der Tag aller Tage. Zumindest diese Woche. So einiges kam da auf uns zu. Unter anderem der Hausarbeitsentwurf. Naja. Nicht so das was ich erwartet habe. Aber wie jetzt weiter machen, ohne den Gruppenmitgliedern zu sehr vor den Bug zufahren. Gar nicht so schwierig. Komplett umschreiben, eine. Lösung, aber damit würde ich riskieren, mindestens eine der Kommilitoninnen ziemlich zu verletzen. Also doch keine Lösung. Irgend wie raus aus der Gruppe und selber schreiben, die andere. Aber innerhalb einer Woche? Echt jetzt? Das ist ganz schön knapp und extrem viel Stress. Aber die einzige Lösung, die für mich irgendwie geht. Also ran, die Mittagspause und Abendstunden nutzen, während der kleine Mann schläft. So halbwegs zumindestens. Wenn er nicht ständig von einem Hustenanfall wach geschüttelt werden würde. Ja da hat sich ein ganz schöner Husten entwickelt so von Mittagsschlaf bis zum Abend. Beim Rumtoben merkt man es ihm gar nicht an. Die Erkältung. Er wird nur etwas eher müde als sonst. Und da ein Patient bekanntlich kein Patient ist kommt noch einer dazu. Der große Mann. Er ging mit leichten Halsschmerzen auf Arbeit. Kommt eher nach Hause und geht direkt ins Bett. Das heißt bei ihm schon so einiges. Also kümmern.

Am Dienstag ging es zwischen Vorlesungen zum Arzt. Abklären lassen, dass sonst alles in Ordnung ist. Bei beiden. Da es beim kleinen Mann auch das erste Mal ist, dass er so krank ist, hab ich noch keine Mittelchen im Haus. Kein Schema F, was erstmal angewendet werden kann. Und da am Montagabend auch noch kräftig Feedback (in der wortwörtlichsten Übersetzung) gegeben wurde, War ich doch etwas besorgt. Wie gesagt, er ist das erste Mal so stark erkältet. Neben Vorlesungen hören, Hausarbeit schreiben, Tag organisieren und Kind von A nach B bringen, musste auch noch der Rasen ein letztes Mal gemäht werden. Die Vermieterin sitzt mir da zumindest gedanklich im Nacken. Außerdem war noch ein mal schönes Herbstwetter und es war regen angesagt. Am Ende vom Tag (zum Glück werden die Tage jetzt wieder kürzer, da kam es eher) war ich leer. Nur das Stresslevel, das war Rand voll.

Heute war alles immer noch viel. Denn die Hausarbeit schreibt sich nur halb so gut von der Hand, wie ich gehofft hatte. Und eigentlich wollten wir ja morgen Abend schon weg fahren. Verschieben wir das auf Freitag. Ist zwar ein bisschen anstrengender dann, aber ich brauch den Abend mehr Zeit. Unbedingt. Erst beim Abendbrot rückt der große Mann heraus mit der Nachricht. Er fährt nicht mit. Das schafft er nicht. Ich muss mir andere Verkehrsmittel suchen. Alleine mit Kind die lange Fahrt, das mach ich nicht. Doch einen ganzen Tag im Zug? Hab ich auch nicht so wirklich Lust drauf. Fliegen? Zu teuer so kurzfristig. Schweren Herzens sage ich ab. Merke, nachdem die Traurigkeit etwas nachlässt, wie mir etwas leichter wird. Der Stress weniger wird. Ein bisschen. Den Erkältung ist immer noch zu Besuch. Der Husten kommt immer noch in kräftigen Schüben, bei denen ich nicht immer weiß, ob er sich nicht irgendwie noch verschluckt. Es klingt schlimm. Auch die Hausarbeit muss weiterhin beendet werden. Doch ich habe jetzt wenigstens einen halben Tag mehr Zeit. Und ein freies Wochenende danach. Naja frei. Die nächsten Referate und Hausarbeiten stehen schon an. Abgabetermine schon fett im Kalender eingetragen. Das Studium hat mich zurück. Die ersten entspannten Wochen sind rum. Nun wird gearbeitet. Wenn der kleine Mann schläft.