Unser Wochenende 15./16. Juli

Unser Wochenende war besonders für den Dezemberjungen sehr aufregend. Es fand der Zirkus Bambini statt und er war das erste Mal auf der Bühne dabei. Deshalb war es auch sonst sehr ruhig.   Samstag Morgen: ein Frühstück nach einer unruhigen Nacht mit spuckendem Gastkind und Wachstumschmerzen beim Dezemberjungen. Es gab auch noch Baked Oatmeal, aber das war schon zur Hälfte weggeputzt, bis ich dann zum Frühstück kam. 
 Nachdem der Ünernachtungsbesucj abgeholt war, gingen die ankündet und ich schnell einkaufen und dann zur Generalprobe für den Zirkus. Der Herzensmann saß schon im Auto auf dem Weg zum Sprungplatz. Für ihn gab es 7! Sprünge an diesem Tag. 

Die Probe dauerte lang und länger. So flitzte ich schnell alleine auf den Markt. Zum Glück waren viele andere Mütter bei der Probe, so dass das Septembermädchen gerne dort blieb. Das Mittag bestand dann aus Brezeln, da beide Kinder zwischendurch so einen Hunger bekamen. 

Zu Hause gab es erstmal eine lange Pause. Etwas zu essen, die Kinder hatten wirklich permanent Hunger, womit sich auch der Verdacht mit den Wachstumsschmerzen bestätigte. Und dann fuhren wir noch auf einen Spielplatz. 

   Ich konnte mich einem neuen Projekt widmen. Ich stricke mal wieder für mich. Das kommt nicht so oft vor, denn es dauert doch immer eine ganze Weile. Aber die Farbe hat es mir jetzt schon angetan. 
 Und die Kinder spielen zufrieden im Sand. 

Das zubett gehen fällt an diesem Tag beiden schwer, doch irgendwann schlafen sie. Ich lasse die Küche in Ruhe und genieße Musik, Kerzenschein und Strickzeug. 

   Und auch der Herzensmann kommt spät wieder nach Hause. Gemeinsam genießen wir die Ruhe und plötzlich knallt es zwei Mal laut und es entsteht eine heftige Druckwelle. Ich bin etwas verunsichert, aber nichts ist zu hören. Es stellt sich heraus, das zwei Düsenjäger die Schallmauer durchbrochen haben. Unglaublich wie stark so etwas zu spüren und hören ist. 
 Sonntagmorgen: Zeitig wachen beide Kinder auf und haben Hunger. Da ich noch einen Kuchen backen muss, stehen wir auf und werkeln in einer absoluten Chaosküche. 

   Die Rote Beete Brownies sehen am Ende so aus und sind richtig lecker. 
 Dann geht es zum Zirkus auf dem Gelände der Seegrasspinnerei. Den ganzen Vormittag verbringen wir dort. Kuchen Verkaufen, Vorstellung sehen, Pommes und Quiche zum Mittagessen und ganz viel Kindertoberei und Elternplaudern. So schön! 

Der Nachmittag wird dann entspannt im Garten abgehangen. Bis der Dezemberjungen in eine Biene tritt (der 3. Bienenstich diese Woche bei unseren Kindern, wir sind nun sehr routiniert) und die ganze Nachbarschaft zusammen brüllt. Damit ist auch seine Kraft gänzlich raus und wir machen ein zeitiges Abendbrot. 

  Es gibt gegrillte Zuchini, Fetakäse in Mangoldblätter gegrillt und Salat und Kartoffeln. Sehr lecker!
Der Plan ging auf und beide Kinder schlafen schnell. So genießen wir einen langen Abend für uns und lassen das Wochenende ausklingen. 

Euch allen einen guten Start in die Woche. Und wie immer gibt es bei Susanne Mierau eine große Sammlung mit Familienwochenenden

Unser Wochenende 8./9. April

Mein Wochenende ist kontrastreich. Am Samstag war viel los. Ein Termin nachdem anderen. Dafür war der Sontag dann unverhofft ruhig und sehr lange kinderfrei.    Am Samstag wacht das Septembermädchen wie immer kurz vor sechs auf. Immerhin kann ich sie zum kuscheln überreden und wir stehen eine drei viertel Stunde später auf und es gibt Müsli. Später machen wir noch ein Rührei zum Frühstück. Mehr gibt es nicht, denn wir sind zum Geburtstagsbrunch in Stuttgart eingeladen. Während sich der Rest der Familie anzieht, behandle ich dieses Brett noch mit Öl.  

 Auf dem Weg zum Café Poffers erfahre ich, dass an diesem Morgen mein französischer Neffe das Licht der Welt erblickt hat. Wie schön! Der Dezemberjunge freut sich auch sehr, er hatte in den letzten Tagen schon nach gefragt. Im Café ist dann viel los und es ist sehr laut. Gestern habe ich etwas darüber geschrieben. 

  Das Essen ist sehr lecker und nach den Poffers und Bircher Müsli sind wir alle sehr satt. 
 Nach dem Brunch und einem kurzen Zwischenstopp bei einer Bekannten um eine Lampe abzugeben, schaue ich im Kinderhaus vorbei. Dort wird fleißig gewerkelt, denn es ist Garteneinsatz. Alle Arbeiten sind schon getan. Ich helfe noch beim Aufräumen und Quatschen.   

 Zu Hause hat die Familie sich etwas ausgeruht. Noch einen kleinen Snack und dann geht es schon wieder weiter zu einer Grilleinladung. 

 Die Kinder helfen beim Feuer machen, spielen auf dem Schaukel-Rutsch-Turm oder lassen sich durch den Garten ziehen. 

   Am Sonntag wache ich mit Halsschmerzen, Kopfschmerzen und verstopfter Nase auf. So kann ich wohl nicht klettern gehen. Der Rest der Familie schon. Und so habe ich heute einen Tag für mich. Und wie das so ist mache ich Wäsche. 
 Bereite die Kinderzimmerwand zum Streichen vor. 

   Entdecke dabei an interessanten Orten abgestellte Gläser voll mit Rosinen. 
 Mache noch mehr Wäsche. 

   Und streiche die Wand. 
 Aber ich genieße auch die Sonne in der Hängematte mit einem guten Buch.  

 Und repariere die getrockneten Hosen. 

   Dann kommt die Familie wieder. Das Septembermädchen ist völlig erledigt. Der Dezemberjunge geht zu Nachbars spielen. 
 Und ich drehe noch eine Stunde durch den Garten, gieße ein bisschen, jäte Unkraut und freue mich am Frühling. 

  Beim Abendbrotessen trinkt der Herzensmann ein Bier. Wie immer möchte das Septembermädchen riechen. Ihr Kommentar diesmal: „riecht nach Kacka“ naja, schmecken tut es gut. 

 
Dann bekommt der Dezemberjunge noch eine Sommerfrisur. Denn die Haare hängen schon in den Augen. 

Nach Baden und Gute Nacht Geschichte dauert es dann eine ganze Weile bis das Septembermädchen zu Ruhe kommt. Nach so einem späten Schläfchen verständlich.

Und für mich heißt es nun noch etwas pflegen und dann auch ins Bett. Hoffentlich sind dann die Halsschmerzen schnell wieder weg. Diese Woche ist schließlich unser Karfreitagskonzert und zwei mal Probe. Da sollte ich fit sein. 

Euch allen wünsche ich eine wunderschöne Frühlingswoche. Mehr Wochenenden zum Schmöckern gibt es wie immer hier