Unser Wochenende 25./26. November

Am Samstag backe ich direkt einen leckeren Birnenkuchen, denn ich schon seit zwei Tagen backen wollte. Zum Frühstück probieren wir natürlich gleich.  
Nach dem regnerischen Einkaufen gibt es eine gemütliche Vorleserunde. Endlich Weihnachtsgeschichten. 

  Das Septembermädchen braucht mal wieder einen Mittagsschlaf. Eigentlich macht sie keinen mehr, doch sie ist sehr erschöpft und schläft beim zuhören ein.   Am Nachmittag bekommen wir noch Besuch. Gemeinsam gehen wir uns die Entstehung eines Sandmandalas von buddhistischen Mönchen anschauen und anschließend äthiopisch Essen. 

  Der Sonntag beginnt gemütlich, auch wenn die Kinder schon sehr zeitig wach sind.   Es wird viel gespielt. Mit den Piratenbooten im Flur oder allen Holzfiguren und was sich sonst noch finden lässt in der Küche. 
 Ich bereite während dessen den ersten Weihnachtsschmuck vor. Ich bastel wieder einen kleinen Adventskranz. 

   Da noch Sand und Moos fehlt und die Kinder so langsam frische Luftmangelerscheinungen zeigen, gehen Wirkung zum Spielplatz. 
 Nach dem Mittagessen können wir uns alle noch so richtig austoben. Wir fahren bouldern. Da es spät wird und die Kindet müde sind, essen wir vor Ort Pizza. Kaum im Auto schläft das Septembermädchen. Der Dezemberjunge hält bis zu Hause durch und schläft dann auch ganz schnell. Und wir Eltern versinken auf dem Sofa und gehen viel zu spät ins Bett. 

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche. Bei uns wird es spannend denn das Septembermädchen hat ab Morgen Eingewöhnung im Kinderhaus. Und wie immer gibt es bei Geborgen Wachsen ganz viele weitere Familienwochenenden zum stöbern. 

Eine Hose für mich

Vor wenigen Wochen habe ich mal wieder die Nähmaschine rattern lassen. Diesmal eine Hose (wer hätte das gedacht) für mich! Bereits im Sommer habe ich das erste Mal eine genäht, doch die wurde dann etwas zu groß, so konnte sich eine Freundin von mir drüber freuen. Mit ein paar kleineren Änderungen entstand dann eine perfekt passende Lieblingshose.  Als Schnittmuster habe ich dieses tolle gewählt. Der blaue Stoff ist ein französischer Bio-Baumwollstoff, der eigentlich für Tragetücher hergestellt wird. Er ist angenehm weich und trägt sich ganz wunderbar. 
Taschen brauche ich natürlich. Ohne Taschen geht bei mir fast gar nichts. Da ich die Taschen im Schnittmuster bei meiner ersten Versuchshose nicht so toll fand, habe ich mich für die Aufsetzvariante entschieden. Sie sind nun genau richtig groß und ein schöner Hingucker. 

 Den einzige Wehmutstropfen den ich habe, sind die etwas zu weit gewordenen Beinstulpen. Ansonsten bin ich mit meiner Kniebundhose sehr zufrieden. 

Knetspaß mit selbstgemachter Knete

Kneten! Kneten machen alle Kinder gern. Bislang gab es das bei uns nicht. Warum? Ich mag gekaufte Knete nicht besonders. Genauso wenig mag ich es, wenn überall fest getrocknete Knetreste dran sind. Zum Glück konnten unsere Kinder ihre Knetleidenschaft im Kinderhaus ausleben. Das Septembermädchen sitzt direkt bei der Knete, wenn wir den Dezemberjunge abholen. Und so habe ich mir in letzter Zeit immer wieder mal überlegt, doch Knete zu besorgen. Doch dazu gekommen ist es nie. Das ist auch gut so. Manche Sachen lassen sich nämlich genauso schnell selber machen. So auch bei der Knete. Rezepte gibt es viele im Internet. Ich habe eins von unserer Erzieherin bekommen, sie kam nämlich heute mit einem Riesenberg selbst gemachter Knete ins Kinderhaus. Und so haben wir heute ratzfatz Knete selber gemacht.  

 Man braucht fünf Zutaten, die meisten hat man sowieso im Haus. Je nach dem kann man aber gerne auf die günstigere Alternative zurück greifen. 

Zutaten für Knete: 

  • 600 g Mehl
  • 300 g Salz
  • 750 ml kochendes Wasser 
  • 3 EL Zitronensäure
  • 4-5 EL Speiseöl
  • Lebensmittelfarbe (optional)

Aus dieser Menge wird eine ziemlich große Menge Knete, man kann also auch gut nur die Hälfte von allen Sachen nehmen. Ich hatte nur Olivenöl da, es geht jedes andere Öl genauso gut. Das schöne ist, nach dem verrühren der Zutaten mit dem Handrührgerät, kann man direkt los kneten und bekommt warme Hände. Das ist jetzt im Herbst und Winter schon toll.   Bei uns gibt es nun eine große Schüssel rosa Knete. Das Septwmbermädchen hat gleich losgelegt. Zum Aufbewahren sollte die Knete luftdicht verschlossen werden und falls sie etwas austrocknet, einfach ein bisschen Wasser drüber, verkneten und weiter geht’s. Wenn es irgendwann reicht, kann sie ganz leicht entsorgt werden.  

 

An manchen Tagen ist man als Mutter einfach stolz. Besonders dann, wenn ein Entwicklungsschritt sich zeigt, der bei Gleichaltrigen schon lange vollbracht wurde. Auch wenn ich da sehr entspannt bin und beiden Kindern ihre Zeit gebe und lasse ist da Erleichterung da, wenn es soweit ist. Ich richte meinen Blick im Alltag auf das, was sie können, auf ihre Besonderheiten und das was sie zeigen. So sind wir alle entspannt. Nur manchmal schleicht sich da diese Stimme in meinem Kopf ein. Die Stimme, die sagt; „das Mädchen malt Kopffüssler schon so lange, der Dezemberjunge sollte das auch schon längst können“ oder „ich muss ihnen viel mehr Bastel- und Malangebote machen, sonst lernen die das nie“. Tatsächlich Male und Bastel ich nicht so gerne mit meinen Kindern. Ich mache das alleine auch nicht so oft. Dafür lese ich stundenlang Bücher vor, kitzeln wir uns durch oder singen und singen und singen oder sind draußen unterwegs bei Wind und Wetter. Und es zeigt sich immer wieder, dass das genau richtig ist. Kinder suchen sich das was sie brauchen. Bei uns gibt es Buntstifte, Papier und Scheren zur freien Verfügung. Also können unsere Kinder jeder Zeit auf diese Art kreativ werden. Und dann, wenn man es am wenigsten erwartet und eigentlich ganz was anderes im Kopf hat, präsentieren sie ihre neuen Errungenschaften. 

So war es heute. Eigentlich wollte ich schon weiter gehen. Wir waren in einem Laden. Ich habe das Packet abgegeben und die Kinder flitzten in die Spielecke. Neben Schaukelpferden, gibt es Bücher zum Anschauen und Malsachen. Ich bin bereits fertig und möchte eigentlich schon weiter gehen. Der Dezemberjunge möchte noch malen. Also gut. Und schwups malt der Dezemberjunge vor sich hin. Dann ruft er begeistert: „Ich hab ein Gesicht gemalt!“ Als ich auf sein Bild schaue sehe ich diesen kleinen Mensch. Kopf. Beine. Fuß. Und das herrlichste strahlende Lächeln. 

Danke, lieber Dezemberjunge! 

Kuchenliebe – Kastenkuchen

Kuchen backen ist zur Zeit ein großes bisschen Gemütlichkeit. Schon während der Kuchen im Ofen ist und die ganze Wohnung, noch einen Tag lang, nach Kuchen duftet. In der Küche wird es kuschelig warm. Die Kinder sitzen oft vorm Ofen und schauen, ob der Kuchen schon gut aussieht. Irgendwann piept es dann, die Vorfreude ist auf ihrem absoluten Höhepunkt. „Mama! Es! Piept!“, schalt es durch die Wohnung. Beide Kinder schauen gespannt dabei zu, wie ich den Kuchen aus dem Ofen hole. Nach einer minimalen Auskühlzeit, kann dann der Anschnitt erfolgen. Bei Kerzenschein und mit leckerem Tee, sitzen wir am Tisch und haben es einfach nur gemütlich. Ein, zwei oder auch mal drei Stück Kuchen werden dann gerne verspeist. Schmeckt einfach so gut. Und am nächsten Tag können wir noch einmal Kuchen genießen. So lange reicht ein Kastenkuchen bei uns. Ja, Kastenkuchen kommen bei uns gerade ganz groß raus. Besonders seit dem ich den ganz wunderbaren Blog „Zucker, Zimt und Liebe“ entdeckt habe. Dort gibt es nicht nur Kastenkuchen, nein, eine Leckerei reiht sich an die Nächste. Vor kurzem bin ich auf den schokoladigen Gewürzkuchen gestoßen. Eine grandiose Gaumenfreude für alle Schokoladen-Fans. Der bei bei uns dann gleich zwei Mal auf dem Tisch stand.  

Letztes Wochenende folgte dann ein Schokoladen-Birnen Kuchen aus eigener Kreation. Mitte der Woche habe ich dann den Zimtschneckenkuchen ausprobiert. Zimt ist im Herbst einfach genial. Es schmeckt schon so ein bisschen nach Weihnachten und stärkt außerdem das Immunsystem.

Heute dagegen hatte ich Lust auf etwas fruchtiges und auf backen und Kuchen essen. Also habe ich ein bisschen auf dem Blog gestöbert und den nächsten Kuchen ausprobiert. Blaubeer- Bananenbrot mit Streuseln. Ich kann es nur empfehlen! 

Backt ihr gerade auch so gerne?