Unser Weihnachtswochenende

Gemütlich und ruhig ist unser Weihnachtswochenende. Nicht alles ist so, wie wir es uns dachten, aber es ist schön.   

 Am Samstag Vormittag gehen wir auf den Markt. Beide Kinder brauchen ihre Rucksäcke.  

 Beim Fischstand gibt es leider keine Forellen mehr, dafür wünschen sich beide Kinder ein Fischbrötchen. 

   Das was wir auf dem Markt nicht bekommen kaufen wir noch schnell im Edeka um die Ecke. 
 Zum Kaffee trinken gibt es Obstsalat. Die Schüssel ist ganz schön schnell leer. 

   Am Nachmittag schmücken wir den Baum. Während der Herzensmann das Abendessen vorbereitet. Eigentlich sollte das schon gemacht sein und wir einen Spaziergang machen. 
 Unser Weihnachtsessen. Ich bekomme ein Päckchen ohne Forelle. Während sie im Ofen backen gehen die Kinder in die Badewanne und ich bereite die erst Bescherung vor. 

  Nach dem Abendessen dürfen die Kinder schon Geschenke aus packen. Der kleine Mann hat mit bekommen, dass es heute schon Geschenke gibt und ist richtig aufgeregt. Eigentlich gibt es die bei uns erst am 25.12.  Der Weihnachtsbaum bleibt leider dunkel. Die Kerzen konnten nicht rechtzeitig geliefert werden und die Notfalllichterkette tut nicht.  
 Nach dem die Kinder schlafen, machen wir es uns noch gemütlich. Die Lichterkette möchte dann doch scheinen. 

   Sonntagfrühstück. 
 Dann geht es ins Weihnachtszimmer. Die Krippe hat wieder Zuwachs bekommen, den kleinen Engel und ein Hirtenbüblein. Dieser darf die Wohnung erkunden. 

   Riechen an Weihnachtsgeschenken. Bees Wrap, die natürliche Alternative zu Frischhaltefolie. 
 Kaffeetrinken vorbereiten. 

  Am Nachmittag dann der Spaziergang. Wir können dieses Phänomen sehen. Viertel sechs ist eigentlich alles dunkel, aber hinter den Wolken scheint es hell.  
Das Wochenende geht noch einen Tag länger und wir machen nach einem späten Frühstück einen Ausflug zur Limburg. Bei uns der Himpelchen-Pimpelchen-Berg. 

 Das Septembermädchen hat den Drachen dabei.   Eigentlich ist es ihre Mittagsschlafenszeit, aber hat zufrieden ist sie so nicht. 
 Oben ist es sehr windig. Einmal steigen lassen, dann ist es den Kindern zu kalt. 

Wieder zu Hause gibt es ein Nachmittagsessen und wir machen es uns gemütlich. 

Ich hoffe, Ihr habt auch ruhige und entspannte Tage gehabt. Andere Weihnachtswochenenden könnt ihr auch wieder bei Geborgen Wachsen nachlesen. 

Schöne Tag zwischen den Jahren wünsche ich Euch. 

Weihnachten für die Tiere

Ich liebe diese kleinen Rituale und Traditionen in der Adventszeit. Manche sind schon immer so, wie das Schuhe putzen am Abend vor Nikolaus. Andere kreieren wir neu für unsere Familie, bringen unbekannte aus unseren Familien mit oder entdecken ganz Neue. Eines dieser ganz neuen Rituale – welches ja, wenn es ganz neu ist noch nicht als Ritual gilt, aber ich werde es zu einem kreieren – haben wir neulich im Wald zelebriert. Ja, zelebriert. 

Weihnachten für die Tiere. Einfach und sehr schön. Denn es zeigt wie leicht wir teilen und Freude geben können. Eine Idee, die mir schon lange im Kopf spuckt und nun gemacht wurde.   Wir haben die Bäume geschmückt, mit Mohrrüben und Äpfeln. Den Boden mit Nüssen geflutet. Denn wenn es uns zur Weihnachtszeit so gut geht, sollen es die Tiere auch gut haben. Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht. Und ich finde gut sieht der Schmuck auch noch aus. 

    
   
In ein paar Tagen möchte ich wieder hinfahren und mit den Kindern schauen. Vielleicht sind dann die Möhren alle weg? 

Und nächstes Jahr werden wir wieder verteilen. Irgendwo ist immer ein Wald. 

Frohe Weihnachten

In den letzten vier Tagen ist wieder viel passiert. Nach einem schönen und aufregenden Genurtstag ging es mit überraschenden Ereignissen bei uns weiter. So strandete meine Schwester und ihr Freund bei uns für drei Nächt (geplant war eine). Ihr Auto machte nach der Fahrt aus Frankreich kurz vor unserer Haustüre schlapp. So wurde es am Montag von uns abgeschleppt. Verweilt nun in der Werkstatt und gönnt sich eine Weihnachtspause. Wir sind dann zu sechst in unserem Alhambra nach Meißen zu meine  Eltern gefahren und waren sehr froh über unser großes Familienauto, welches seit Juni zu uns gehört. Denn es ging wirklich alles rein. Na gut fast. Der Kinderwagen wurde schnell von der Packliste gestrichen. Nach einer langen, aber verhältnismässig entspannten Autofahrt, dank super Kinderbetreuung (auch an dieser Stelle nochmal ein riesen Danke! an meine Schwester), kamen wir abends an. Und sind jetzt hier, in Familie, ganz entspannt und gemütlich. So wird es sicher auch bleiben. Daher von mir an alle:

Frohe Weihnachten! 

 

Morgen kommt der Weihnachtsmann! Oder?

Als kleine Familie sucht man sich in vielen Dingen die eigenen kleinen Rituale und Traditionen. Manches wird übernommen aus der einen oder anderen Familie. Anderes kommt ganz neu hinzu. Am deutlichsten merkt man das an Weihnachten.

Morgen wird es bei uns gemütlich sein. Am Vormittag werden wir gemeinsam den Baum schmücken. Das Weihnachtszimmer in ein Weihnachtszimmer verwandeln. Es wird ein schnelles Mittagessen geben. Um genau zu sein Schupfnudeln mit Apfelmus. Nach dem Mittagsschlaf und der nachmittäglichen Obstmahlzeit gehen wir raus. Das Christkind suchen. Am Abend wird es Forelle aus dem Ofen geben, sowie es bei dem Herzensmann zu Hause war. Dann machen wir es uns gemütlich. Die Kinder stiefeln ins Bett. Zur normalen Zeit. Wir, der Herzensmann und ich, haben Zeit für uns. Kerzenschein, leise Musik und die ein oder andere Überraschung.

Am 25.12. geht Weihnachten dann weiter. Anders als ich das von zu Hause kenne. Denn bei uns war am 25.12. Geburtstag feiern an gesagt. So können wir gemütlich frühstücken. Die Kinder, also hauptsächlich der kleine Mann, kann seine Geschenke aufmachen. Dann nach Herzenslust spielen. Ohne „jetzt geht es aber ins Bett!“ Zum Mittag gibt es Klöße und Gulasch. Mittagsschlaf und ein Spaziergang. Gemütlich eben. Ganz ohne Besuchsstress.

Am 26.12. kommt dann der Opa. So ist es gut verteilt für uns alle. Dann wird Geburtstag nach gefeiert und Weihnachten und überhaupt.

Alles in allem eine ruhige (mit zwei kleinen Kindern *hüstel*) gemütliche Zeit.

Ein bisschen wie Weihnachten

Zum ersten Mal mit dem kleinen Mann Plätzchen gebacken. Schokoladenkekse. Wie bei den Piraten im Buch mit den Gute-Nacht-Geschichten. Ausrollen. Ausstechen. Teig essen. Mehl vom Tisch in die Hand streichen. Ausstecher auswählen. Und irgendwann genug haben.
IMG_0676.JPGAlso backe ich alleine weiter. Zwei Bleche erstmal. Die andere Teigkugel kommt morgen dran. IMG_0677.JPGAus dem Wohnzimmer höre ich den Herzensmann Klavier spielen. Seltenes Glück. Das Septembermädchen schläft. Der kleine Mann wuselt mal hier und mal dort umher. Vor mir auf dem wieder sauberen Küchentisch steht eine Rose. Ein Spaziergangmitbringsel der besonderen Art. Ein alter Mann schenkte sie uns. Schnitt sie extra in seinem Garten. Entfernte die Dornen gewissenhaft, dass sich der kleine Mann nicht daran sticht. Nun erfreut sie mich. Und ich muss an den alten Mann denken. IMG_0678.JPGGemütlich. Duft von frischen Plätzchen. Besondere Familienzeit. Und ein kleines Geschenk. Ein bisschen wie Weihnachten.

(M)Ein Wunsch

Es nähert sich Weihnachten. Man merkt es ganz deutlich. In den Geschäften sind sämtliche Weihnachtswaren aufgebaut und über die Deko ist auch schon der Weihnachtsmann gefahren. Er hat hier und da Geschenke liegen gelassen. Ab und zu ein Klon hingestellt. Frau Holle hat es rieseln lassen. Zumindest in den Geschäften. Aber nicht nur da merkt man das Weihnachten naht. Die Werbung in den Zeitungen wird anders. Das Internet ist voll von Weihnachten. Mann kommt nicht drum rum. Es weihnachtet.

Und so verändert sich auch die Rhetorik. Mal mehr, mal weniger deutlich wird gefragt was der/diejenige sich wünsche. Es wird erzählt was man alles nicht hat, gebrauchen könnte oder einfach gern sein Eigen nennen möchte. Die Antwort „ich brauche nichts“ oder schlimmer noch „du brauchst mir nichts schenken“ setzt den Fragenden enorm unter Druck. Hatte er/sie sich doch eine Problemlösung erhofft. Darum an alle wünscht euch etwas! Schreibt Wunschzettel! Ich fange gleich mal an.

Ich wünsche mir zu Weihnachten und für das neue Jahr mehr alltägliches Familienleben.

Mehr als nur am Wochenende. Mehr als nur 1 1/2 Stunden am Morgen. Mehr als nur vielleicht gemeinsam Abendbrot essen und ins Bett bringen. Weniger Fragen nach „Papa?“ Weniger „Papa kommt heut spät“.

Mehr alltägliches Familienleben.

Auch wenn das heißt, dass wir Kisten packen müssen. Auch wenn das heißt, dass wir Vertrautes verlassen müssen. Auch wenn das heißt, dass wir Freunde weniger sehen werden. Auch wenn es mich traurig machen wird, wenn der kleine Mann nach seinen FreundInnen fragt. Auch wenn ich schon jetzt ein komisches Gefühl im Bauch habe, nur beim daran denken. Auch wenn wir unsere „Familie“ aus Nachbarn, Tagesmutter und Spielplatzbekannten auflösen müssen. Auch wenn wir uns gerade „so richtig angekommen“ fühlen.

Ich wünsche mir mehr alltägliches Familienleben.