Kuchenliebe – Kastenkuchen

Kuchen backen ist zur Zeit ein großes bisschen Gemütlichkeit. Schon während der Kuchen im Ofen ist und die ganze Wohnung, noch einen Tag lang, nach Kuchen duftet. In der Küche wird es kuschelig warm. Die Kinder sitzen oft vorm Ofen und schauen, ob der Kuchen schon gut aussieht. Irgendwann piept es dann, die Vorfreude ist auf ihrem absoluten Höhepunkt. „Mama! Es! Piept!“, schalt es durch die Wohnung. Beide Kinder schauen gespannt dabei zu, wie ich den Kuchen aus dem Ofen hole. Nach einer minimalen Auskühlzeit, kann dann der Anschnitt erfolgen. Bei Kerzenschein und mit leckerem Tee, sitzen wir am Tisch und haben es einfach nur gemütlich. Ein, zwei oder auch mal drei Stück Kuchen werden dann gerne verspeist. Schmeckt einfach so gut. Und am nächsten Tag können wir noch einmal Kuchen genießen. So lange reicht ein Kastenkuchen bei uns. Ja, Kastenkuchen kommen bei uns gerade ganz groß raus. Besonders seit dem ich den ganz wunderbaren Blog „Zucker, Zimt und Liebe“ entdeckt habe. Dort gibt es nicht nur Kastenkuchen, nein, eine Leckerei reiht sich an die Nächste. Vor kurzem bin ich auf den schokoladigen Gewürzkuchen gestoßen. Eine grandiose Gaumenfreude für alle Schokoladen-Fans. Der bei bei uns dann gleich zwei Mal auf dem Tisch stand.  

Letztes Wochenende folgte dann ein Schokoladen-Birnen Kuchen aus eigener Kreation. Mitte der Woche habe ich dann den Zimtschneckenkuchen ausprobiert. Zimt ist im Herbst einfach genial. Es schmeckt schon so ein bisschen nach Weihnachten und stärkt außerdem das Immunsystem.

Heute dagegen hatte ich Lust auf etwas fruchtiges und auf backen und Kuchen essen. Also habe ich ein bisschen auf dem Blog gestöbert und den nächsten Kuchen ausprobiert. Blaubeer- Bananenbrot mit Streuseln. Ich kann es nur empfehlen! 

Backt ihr gerade auch so gerne? 

Leben im Jahreslauf: Einkehr und Ruhe

Der November beginnt und die Natur macht Winterpause. Die Bäume sind nach den letzten Stürmen kahl. Die Zugvögel sind schon lange weiter geflogen. Und mit den ersten kalten Temperaturen scheint es mir immer, als würden sich Pflanzen und Tiere noch einmal extra ducken und zurück ziehen. Irgendwie ist alles ruhiger. 

Auch ich bin nun im Herbst und Winter gemütlicher, langsamer und sehne mich nach mehr Ruhe. Mit dem Dezemberjunge und dem Septembermädchen im Haus ist das nicht immer einfach. Doch auch mit Kindern kann man diese besondere Zeit am Ende jeden Jahres genießen und gestalten, so dass jedes Bedürfniss beachtet wird. 

Das Wichtigste, so finde ich immer, ist dabei im Alltag bewusst zu sein. Die kleinen und großen Momente bewusst zu erleben. Diese Präsenz die Kinder automatisch haben und hoffentlich lange beibehalten, können wir wieder lernen. Im Herbst und Winter gelingt mir das immer besonders gut. Denn es gibt viele Dinge die gerade dazu einladen. Ein Herbstspaziergang, zum Beispiel. Blätter rascheln, Herbstluft und der Wind weht um die Nase, dabei kann ich super zu mir kommen, den Alltagsstress von den Schultern rutschen lassen und mich mit den Kindern treiben lassen. Doch nicht nur draußen funktioniert das gut, auch in der Wohnung gibt es nun Dinge die uns besonders Freude machen. Der Dezemberjunge hört gerne Geschichten und so kuscheln wir uns an und lesen ein schönes Buch vor. Die letzten waren „Nils Holgerson“ und „Hörbe und sein Freund Zwottel“, Geschichten die ich schon als Kind gerne gelesen habe. Wichtel, Hutzelmänner und Zwerge passen auch wunderbar in den Herbst. 

Gemütlich und ruhig ist es bei uns auch am Nachmittagstisch. Gemeinsam trinken wir Tee. Kuchen backen macht Spaß, wärmt auf besondere Weise Wohnung und Herz und schmeckt allen einfach gut. Dazu noch eine Kerze auf dem Tisch. Vom Küchentisch können wir die Vögel im Futterhäuschen und in den Büschen beobachten. So sind wir verbunden. Heute sagte das Septembermädchen, „die Vögel freuen sich jetzt. Weil du das Vogelhaus wieder angeschraubt hast, Papa.“ „Ja und du hast ihnen Futter reingelegt.“  

 Am Abend habe ich heute wieder im Kürbisgeist die Kerze angezündet und ein paar weitere Kerzen aufgestellt. Die Kinder finden es gemütlich und ich weiß um die besonderen Nächte die nun kommen. So werden mein Bedürfnis nach natürlichen Ritualen rund um das Jahr ganz gemütliche Begleiter der Kindheit. So fühlt es sich für alle gut an. 

Der Herbst ist schön!

Der Herbst ist schön, denke ich, während ich mit einer Tasse Tee und einem Stück Pflaumenkuchen im Garten sitze und mein Gesicht in die Sonne halte. Der Oktober hat uns mit Sonnentagen geradezu verwöhnt. Nicht jedes Jahr ist es so. Doch dieses Jahr war ganz wunderbar. Auch ohne diese herrlichen Sonnentage mag ich den Herbst. Am Ende vom Sommer freu ich mich auf kürzere Tage, auf etwas mehr Ruhe und langsameren Alltag. Denn das bringt der Herbst und Winter auch mit sich. Wir sind mehr drinnen und so machen wir es uns gemütlich, backen, lesen und spielen gemeinsam. Doch irgendwann muss man natürlich trotzdem raus. Besonders mit Kindern. Je nach dem wie wir Lust haben, gibt es im Herbst ganz besondere Draussenaktivitäten. 

Blätter rascheln zum Beispiel. Oder habt ihr schon mal eine Blätterschlacht gemacht? Das ist ziemlich Lustig und alle aufgestaute Energie kann richtig schön raus.  

 Viel Spaß macht auch gemeinsam ein Kürbisgesicht zu schnitzen. Die meiste Arbeit machen zwar lange Mama und Papa, aber zu gucken und dabei im Garten rumflitzen gehen ganz wunderbar. Zwischendurch wird auch mal geholfen die Kerne raus zumachen oder es werden Empfehlungen für das Gesicht abgegeben. Und wenn es Dunkel wird gemeinsam schauen wie die Kerze leuchtet. Das ist auch ein Staunen und Strahlen in den Kinderaugen. 

Das kann man natürlich nicht jeden Tag machen. Doch im Herbst kommen bei uns wieder Spaziergänge am Nachmittag auf den Plan. Während wir im Sommer auf Spielplätzen, bei Freunden, mit Eis essen oder in unserem Garten die Zeit verbringen, suchen wir im Herbst andere Plätze auf. Die Pferdehöfe im Tiefenbachtal, die Schafe am Krankenhaus, die Fischtreppe am Neckar und dieses Jahr neu Hasenfutter sammeln auf den umliegenden Obstwiesen. 

Bei Regen macht das keinen Spaß? Dann habt ihr noch nicht eure Regenjacken, Regenhosen und Gummistiefel an und springt mit euren Kindern gemeinsam in jede Pfütze. 

Und wenn es Dunkel ist? Nach der Uhrumstellung wird es ja schon deutlich eher dunkel. Dann kann man ganz wunderbar mit der Laterne um die Häuser ziehen. Dafür braucht es kein extra Laternenfest.  

 Nicht vergessen sollte man natürlich Drachensteigen. Nach dem der Wind um die Nase und der Drache in der Luft geweht ist, lässt es sich wunderbar in der warmen Wohnung selbst gebackenen Pflaumenkuchen essen. Das geht auch nur im Herbst!  

 
Das reicht noch nicht an Herbstideen für draußen? Bei GesasGrossesGlück gibt es eine Blogparade „Draußenzeit im Novembergrau“ schaut vorbei. 

Übergangszeit 

Noch ein Mal genießen wir die Sonnenstrahlen. Wir wissen, dass es bald, sehr bald anders wird. Und so sind wir viel draußen.  Der Dezemberjunge stromert mit den KinderhausKindern durch den Wald und möchte am liebsten gar nicht nach Hause. Er ist dort in seinem Element. Draussen. In der Natur. Das Septembermädchen fragt nun jeden Tag, darf ich auch? – Bald. Nur noch Wochen sind es nun. Sie freut sich. So wird es nicht nur draußen in der Natur anders. Auch hier bei uns. Und ich merke, das ist gut. Auch ich möchte Wandel. Möchte weiter gehen in eine neue Zeit. Eine Zeit mit mehr Raum für Meins. Zeit für Entfaltung und gelebte Träume. Und so sitze ich erstmal da, und gehe die ersten kleinen Schritte in der Übergangszeit. Schaue auf Immobilienportalen, Karten und in Zeitungen. Freue mich über kleine Funken, die zeigen es könnte bald so weit sein. Wahrscheinlich nicht ganz so bald wie der Winter oder der Kindergartenbeginn für das Septembermädchen. Aber bald. 

Und so ändert sich auch hier auf dem Blog vielleicht etwas. In der letzten Zeit habe ich wenig Lust gehabt zu schreiben. Über was? Die kleinen Alltäglichkeiten, sind doch immer wieder das Gleiche. Sie festzuhalten in Schrift mir zu wenig. Ich möchte sie lieber genießen. Ganz den Moment auskosten. Da sein. 

In meinem Kopf beginnt sich der Gedankenkreis zu weiten. Die Themen, Beziehung leben, schulfrei?, und so weiter, sind weder fertig bearbeitet, noch für uns immer sonnenklar. Doch in meinem Kopf beginnt sich der Focus zuverschieben. Mein Bedürfnis darüber zu schreiben wird kleiner. Vielleicht auch ein Zeichen von Angekommen sein. So wie es (meistens) ist, ist es gut. Nun ist für Neues Raum. Ob ich hier darüber schreiben werde? Vielleicht. Ich weiß es nicht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob und wie all das in meinem Kopf und in meinem Herzen zu dieser Seite passt. Vielleicht ist es bald Zeit weiter zu gehen. 

Übergangszeit. Mann weiss, es wird sich etwas ändern. Doch wie und wann, und was genau? Das ist noch sehr im Nebel. Ich bin gespannt wann die Sonne ihre ersten Strahlen durch sickern lässt. Und halte Euch hier auf dem laufenden. 

Da mich die Themen schulfrei, unerzogen, Beziehung statt Erziehung, kindergartenfrei und so weiter natürlich weiter interessieren teile ich auf der Facebook-Seite regelmäßig Artikel dazu. Also gerne einfach abonnieren und „gefällt mir“ drücken, dann gibt es von dort immer mal ein Input. Und neue Artikel von mir seht ihr dort auch gleich 🙂

Herbstgarten

Schon eine Weile waren wir nicht mehr richtig im Garten. So mit in der Erde buddeln, Pflanzen bestaunen und Büsche ausgraben, die im Gemüsebeet wachsen. Am Samstag haben wir das dann gemacht. Und ich habe mich gefreut, was da so alles ganz ohne mein zu tun wächst. Lazy-Gardening at its best, so zusagen.   Der Brokkoli setzt die Blüten an. Es ist das erste Mal, das ich Brokkoli anpflanze und ich bin gespannt, wie er so weiter wächst. 
  Der Rucola hat sich inzwischen selber ausgesät. So wie sich die Ringelblumen die letzten Jahre vermehrt und vermehrt hat versuche ich das nun auch mit dem Rucola und dem Mangold.   Ein paar wenige Blüten gibt es noch im Herbst. Sie strahlen um so mehr. Wie kleine Sonnen stehen die Ringelblumen da und scheinen direkt ins Herz. 
  Diese Mangoldpflanze ist nun schon zwei Jahre bei uns. Dieses Jahr hat sie geblüht und ihre Samen verteilt -hoffe ich- dann gibt es nächstes Jahr endlich wieder mehr Mangold. Die kleinen Blätter, die sie uns jetzt noch schenkt, wandern regelmäßig in unsere Smoothies. So schön.   Ich mag den Herbst auch und vielleicht auch gerade wegen seiner Melancholie. Verblühte Blumen, Samenstände und die Herbstfrüchte haben für mich ihren ganz eigenen Charme. 
 Eine Entdeckung, die mich jeden Tag freut: unsere Veilchen blühen wieder. In ihrer Schale haben sie den Sommer über ausgeharrt. Manches Mal dachte ich nun sind sie hinüber. Sie stehen im Sommer sehr in der Sonne, an einem Platz, der beim Gießen manchmal vergessen wird. Nicht die besten Vorraussetzungen. Ihnen ist es egal und nun leuchten sie mit den roten Beeren am Busch dahinter um die Wette.  

 Späte Ernte. Auch zum ersten Mal in unserem Garten sind die Auberginen. Wir haben so manches leckeres Mahl von ihnen gegessen. Nun ist es für sie eindeutig zu kalt und ich hoffe, dass die vier in der warmen Küche noch etwas nach reifen. 

Während ich so im Garten vor mich hin wurschtel, entspannen sich auch die Kinder. Sie ernten und essen die letzten Tomaten. Das simple Dach hat uns gute Dienste geleistet und wir hatten eine reiche Ernte. Ich bin wieder geerdet und stelle wieder fest, dass brauchen wir viel mehr. Auf unserem Fleckchen werkeln und zur Ruhe kommen. 

Ich hoffe bald, ganz bald wird es mehr zu werkeln geben. 

Hallo Herbst!

Drei Schichten unter der Wolljacke, Leggins und Wollhose unter der Matschhose, Mütze, Handschuhe und gefütterte Gummistiefel. So bekleidet bringen wir den kleinen Mann in den Wald. Der Wind weht frisch auf dem Fahrrad. Ich überlege mir schon, was ich alles anziehe, wenn ich am Freitag den Vormittag mit den Kindern im Wald verbringe. 

Auch in unserer Wohnung ist der Herbst eingezogen. Wir heizen und lüften, abends müssen die Rollläden runter gemacht werden, sonst wird es zu kalt und die Fenster beschlagen. Doch nicht nur an diesen wiederkehrenden Alltagsroutinen merken wir den Herbst. Auch in unserer kleinen Ecke ist es Herbstlich geworden.   Kastanien wohnen da nun. Ein Pinienzapfen aus dem Urlaub. Die Schnecke begleitet uns nun schon durch das Jahr. Vielleicht wird sie da für eine Weile wohnen?
 Ich habe sie sehr lieb gewonnen, diese kleine Ecke in unserer Wohnung. Immer sieht sie anders aus. Oft auch leer gefegt von einem Septembermädchensturm. Dann sammel ich geduldig alles wieder auf und lege neu hin wie es sich gerade richtig anfühlt. Und manchmal ist dann im September noch August. Weil es sich eben so anfühlt.  

Ankommen

  
So sieht es aus ,bei uns, auf dem Tisch. Campinggeschirr, Spielzeug, Mittagessen-Reste und Kaffee Trinken Überbleibsel, Zeitungen und die ersten Vorbereitungen für die Waldzeit im Kindergarten tummeln sich da. Ein fröhliches Durcheinander, was sich bei mir weniger fröhlich, sondern mehr nach viel Arbeit anfühlt. 

Wir sind wieder da. Nach einer wunderbaren Urlaubswoche am Gardasee, versuchen wir wieder anzukommen. Ankommen in unserer Wohnung, im Herbst und im Alltag, der uns morgen wieder einfängt. An allen Ecken lachen mich die Wäscheberge (saubere und dreckige – immerhin) an, sehe ich den Dreck der weggesaugt werden müsste, stehen Kisten und Beutel zum Auspacken von Urlaubszeug. 

Ich ahne, dass dieser Urlaub uns noch eine Weile begleiten wird, in Form von unausgepackten Kisten. Wegräumen und anpacken ruft es mir zu. Doch die Wäscheleine ist voll, draußen ist es zu feucht zum Wäsche aufhängen. Erst morgen kann die nächste Maschine gemacht werden. Drei waren es bereits. Die Kiste mit dem Geschirr für den Wald mahnt, dass da noch mehr eingepackt werden muss. Wechselsachen, Gummistiefel und Mützen rauskramen, beschriften und bereitstellen. Die restlichen Campingutensilien an ihren Platz räumen. 

Doch ich bin müde und erschöpft. Möchte mich auf dem Sofa einmummeln, die Augen schließen und träumen. Mich langsam wieder zu recht finden in dieser Alltagswelt, die Augen öffnen und alles ist an seinem Platz. 

Ein schöner Traum. 

Ich geh dann mal Wäsche legen. 

Besuch bei Himpelchen und Pimpelchen

Himpelchen und Pimpelchen kennt wahrscheinlich jeder. Der Heinzelmann und der Zwerg, die nach über einem Jahr (75 Wochen!!!) auf dem Berg sitzen und Zipfelmütze wackeln, doch lieber eine Hölle gebuddelt haben und dort nun schlafen. Ein bisschen verrückt klingt das schon. Noch verrückter ist, dass bei uns in der Nähe der Himpelchen-Pimpelchen-Berg ist. Und so haben wir beschlossen, die beiden mal zu besuchen. 

Am Samstagnachmittag bei schönstem Herbstwetter ging es los. Eine kurze Anfahrt mit dem Auto auf ein Parkplatz unterhalb des Berges. Als wir ankamen und voller Elan los laufen wollten, sah es erstmal so aus: 

 Dank tagtäglicher Mittagsschlafverweigerung des kleinen Mannes sammelt sich ein dezentes Schlafdefizit an, welches bestens im Auto aufgefüllt werden kann. Nach kurzer Standzeit wachten beide auf und es konnte los gehen. Das Septembermädchen kam in die Rückentrage, der kleine Mann an die Hand und los. Vorbei an strahlenden Herbstbäumen.  

 Entdeckten wir nach ein paar Metern ein paar Bienenkisten. Dort wurde erstmal geschaut, ob die Bienen schon schlafen. Doch es war noch ein bisschen was los.  

 Als wir weiter gingen kam langsam der Berg hinter den Obstbäumen hervor. Inzwischen durfte der kleine Mann den Anstieg auf Papas Schultern bestreiten. Denn irgendwie war es schon reichlich spät geworden und wir wollten ja noch mit Sonne den Berg hinauf.  

 Der Asphaltweg endete bald und weiter ging es erst auf Schotter, dann auf Wiesenwegen. Zum Schluss nur noch ein Trampelpfad. Oben angekommen erwartete uns eine schöne Aussicht und die Abendsonne, die langsam hinter der Burg Teck verschwand.  

    
Nachdem wir unsere Äpfel alle aufgegessen hatten und die Sonne sich versteckte, stiegen wir schnell hinab. Ohne Sonne war es eisig kalt dort oben. Die Kinder packten wir in die Tragen, dann ging es wieder abwärts. 

 Von Himpelchen und Pimpelchen war keine Spur. Wobei, eine Feuerstelle gab es und diverse Höhleneingänge auch. Wer weiß? 

Wer auch einmal Himpelchen und Pimpelchen suchen möchte. Der Berg heißt natürlich nicht Himpelchen-Pimpelchen-Berg, sondern ist die Limburg auf einem ehemaligen Vulkanschlot. 

Ein wunderschönes Herbstwochenende

Begonnen hat dieses Wochenende schon am Freitagnachmittag. Nicht weil wir weg gefahren sind oder ähnliches. Wir hatten einen Termin. Um 16:00 Uhr wurde ich nun ganz offiziell verabschiedet bei der Akademischen Feier meiner Falultät. Gemeinsam mit gut 190 anderen AbsolventInnen.  

Auch das Septembermädchen nimmt die Urkunde entgegen

 Der kleine Mann durfte den Nachmittag bei der Tagesmutter mit seiner Lieblingsfreundin spielen. Nachdem ich die Urkunde entgegen genommen hatte, krabbelte und lief das Septembermädchen im hinteren Teil des Saales rum. Wir hofften, dass wir bis zum Ende der Veranstaltung bleiben konnten, doch es zog sich dann zu lange hin. So holten wir Viertel 7 den kleinen Mann bei der Tagesmutter ab und brachten zwei müde Kinder nach Hause. Dort wartete eine kleine Überraschung vom Herzensmann auf mich.  

Am Samstag starteten wir langsam in den Tag. Nach einem ausgedehnten gemütlichen Frühstück gingen wir später auf den Markt. Dort wollten wir einen Kürbis Kugel kaufen.  

Fündig würden wir auch. Neben dem Kürbis gab es noch Trauben, Bananen und Birnen. Außerdem noch Eier und Hühnchen. Mittagessen brachten wir uns auch aus der Stadt mit. Wir waren alle zu faul zum kochen. 

Am Nachmittag machten wir uns an die Arbeit. Ein neuer Herbstmitbewohner sollte her. Der Kürbis Kugel brauchte nun auch ein Gesicht.  

Gemeinsam Gesicht aufmalen

 Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Garten. Bei uns zum Laub rechen und bei Nachbars zum Äpfel abholen. 

 
Am Abend leuchtet der Kürbis Kugel zur Guten Nacht. 

Der Sonntag war auch geruhsam. Ich gönnte mir langes ausschlafen bis halb zehn. Danach gab es Frühstück und viel frische Luft für die Mädels der Familie bei einem kleinen Spaziergang. Der kleine Mann ging lieber zu den Lieblingsnachbarn spielen. Der Herzensmann genoss die Ruhe und zauberte uns ein fantastisches Mittagsmahl. Wir saßen gemütlich und lange am Mittagstisch. Die Kinder spielten schön. Am frühen Nachmittag starteten wir zu einem kleinen Ausflug. Unterwegs schliefen beide Kinder ein.    

Dringend benötigte Pause

  Wir fuhren zum Flughafen und schauten den Flugzeugen beim Starten und Landen zu. Am Anfang noch mit schlafenden Kindern. Dann mit schlafenden Kindern und Kakao.  

Flugzeugen beim Starten sehen mit heißem Kakao

Und dann wachte der kleine Mann doch noch auf und freute sich wie verrückt. Denn wir hatten ihm es schon Ende der Woche versprochen.  Er war ganz begeistert von den vielen Flugzeugen, fragte wo sie hin fliegen und wollte auch gerne selber fliegen.  

Dann fuhren wir auf die andere Seite des Flughafens und sammelten meine Freundin und Trauzeugin samt Frsund ein, die dort mit dem Bus angekommen waren. Gemeinsam fuhren wir nach Hause und spielten noch eine kleine Weile. Nach dem Abendessen hieß es für die Kinder „ab in die Badewanne“ und dann ins Bett. Als beide Kinder schliefen, gab es noch einen gemütlichen Plauderabend und, dank Fotoalben, schwelgen in Vergangenheit. 

Alltagsgeplätscher

Die Tage fließen so dahin. Ein breiter Strom. Ruhig ist er, ab und an ein paar Stromschnellen, Verwirbelungen. Doch meist ist schnell alles wieder ruhig. Die letzte Woche verbrachten wir mit diesem und jenem. Die Kinder waren drei Vormittage bei der Tagesmutter. Ich nutze die freie Zeit für kleinere Termine, Haushalt und wertvolle Momente nur für mich. Nachmittags sind wir verabredet mit Freunden. Zwei Mal trafen wir uns auch mit der Tagesmutter. Die Kinder vermissen sich seit die Tochter in den Kindergarten geht. Oder wir spazieren. Genießen die Laubfärbung und bringen Schätze mit nach Hause. Nüsse, Kastanien, Blätter und der ein oder andere Apfel findet sich dann in der Jackentasche wieder. Zur Zeit reines Sein. Es tut gut. Denn wer weiß wann die nächste große Stromschnelle kommt und erstmal alles durcheinander wirbelt.  

  

Und dabei wird gekichert und gealbert – Geschwister

  

Aussichtspunkt auf dem Spielplatz

  

Gartenfreude

  

Sonnen durchleuchtet