Kuchenliebe – Kastenkuchen

Kuchen backen ist zur Zeit ein großes bisschen Gemütlichkeit. Schon während der Kuchen im Ofen ist und die ganze Wohnung, noch einen Tag lang, nach Kuchen duftet. In der Küche wird es kuschelig warm. Die Kinder sitzen oft vorm Ofen und schauen, ob der Kuchen schon gut aussieht. Irgendwann piept es dann, die Vorfreude ist auf ihrem absoluten Höhepunkt. „Mama! Es! Piept!“, schalt es durch die Wohnung. Beide Kinder schauen gespannt dabei zu, wie ich den Kuchen aus dem Ofen hole. Nach einer minimalen Auskühlzeit, kann dann der Anschnitt erfolgen. Bei Kerzenschein und mit leckerem Tee, sitzen wir am Tisch und haben es einfach nur gemütlich. Ein, zwei oder auch mal drei Stück Kuchen werden dann gerne verspeist. Schmeckt einfach so gut. Und am nächsten Tag können wir noch einmal Kuchen genießen. So lange reicht ein Kastenkuchen bei uns. Ja, Kastenkuchen kommen bei uns gerade ganz groß raus. Besonders seit dem ich den ganz wunderbaren Blog „Zucker, Zimt und Liebe“ entdeckt habe. Dort gibt es nicht nur Kastenkuchen, nein, eine Leckerei reiht sich an die Nächste. Vor kurzem bin ich auf den schokoladigen Gewürzkuchen gestoßen. Eine grandiose Gaumenfreude für alle Schokoladen-Fans. Der bei bei uns dann gleich zwei Mal auf dem Tisch stand.  

Letztes Wochenende folgte dann ein Schokoladen-Birnen Kuchen aus eigener Kreation. Mitte der Woche habe ich dann den Zimtschneckenkuchen ausprobiert. Zimt ist im Herbst einfach genial. Es schmeckt schon so ein bisschen nach Weihnachten und stärkt außerdem das Immunsystem.

Heute dagegen hatte ich Lust auf etwas fruchtiges und auf backen und Kuchen essen. Also habe ich ein bisschen auf dem Blog gestöbert und den nächsten Kuchen ausprobiert. Blaubeer- Bananenbrot mit Streuseln. Ich kann es nur empfehlen! 

Backt ihr gerade auch so gerne? 

Zweites Adventswochenende

Am Samstag beginnen wir gemütlich. Der Herzensmann darf ausschlafen. Wird dann aber vom kleinen Mann geweckt. Nach einem langen Frühstück gehen wir noch in den Bioladen einkaufen. Auf dem Rückweg machen die zwei Männer einen Abstecher auf den Spielplatz. Das Septembermädchen schläft im Kinderwagen ein. Da es bereits zwölf ist und wir noch einen besonderen Nachmittagstermin haben, fange ich an Mittagessen vorzubereiten. Es gibt Ofengemüse mit geriebenem Parmesan. Ich blicke nun regelmäßig auf die Uhr. Zwischen um eins und halb zwei wollen wir die Kinder bei der Tagesmutter abgeben, doch das Septembermädchen schläft tief und fest. So beschliesse ich sie mit dem Kinderwagen hin zu fahren, während die Männer mit dem Auto nach kommen. Gegen zwei starten der Herzensmann und ich zu unserem besonderem „Termin“. Drei Stunden in der Therme in Beuren warteten auf uns. Ohne Kinder. Etwas sehr besonderes. Wir genossen es sehr. Zu erst ließen wir uns vom warmen Thermalwasser verwöhnen. Anschließend entspannten wir noch in der Saunalandschaft in drei unterschiedlichen Saunen. Herlich. 

Tiefen entspannt holten wir pünktlich zum Abendbrot zwei müde Kinder ab. Beide freuten sich sehr uns zu sehen. Doch der kleine Mann und seine Herzensfreundin konnten sich nur schwer von einander trennen. Nach dem Abendbrot schliefen die Kinder schnell ein. Und auch ich fand den Weg ins Bett sehr zeitig, wo ich tief und fest schlief. 

Am Sonntag schliefen wir etwas länger. Nach dem Aufwachen gab es eine Überraschung.  

 Der Herzensmann und der kleine Mann brachen zum Sonntagsbäcker auf. Da beide recht lange brauchten, nutzte ich die Zeit und buck einen Blechlebkuchen. Das schöne Wetter lockte uns dann nach draußen. Wir bereiteten alles vor. Doch der kleine Mann streikte dann beim Anziehen und es kam zur total Blockade. So durfte er sich erstmal abreagieren und einen Mittagsschlaf machen. Der Herzensmann und das Septembermädchen machten einen kleinen Spaziergang. Auch ich bin mit dem kleinen Mann eingeschlafen. 

Als ich aufwachte, kochte der Mann bereits ein leckeres Mittagessen. Anschließend spielten die Kinder schön. Um doch noch ein bisschen frische Luft zu bekommen, fuhren wir mit dem Fahrrad auf den Spielplatz. Dort wurde fleißig gebaggert, gerutscht und Karussell gefahren. Als die Sonne langsam schlafen ging, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Zu Hause statteten wir unserer Vermieterin noch einen Adventsbesuch ab. Die Kinder freuen sich immer sehr und strahlen unsere ältere Dame an. Dann ging es zum Abendbrot nach unten in unsere Wohnung. Wir aßen den bereits vorbereiteten Proviant für unseren nicht durchgeführten Ausflug. Die Kinder durften vor dem Schlafen noch Baden. Der kleine Mann brauchte eine Weile zum Einschlafen. Der Mittagsschlaf macht sich hier deutlich bemerkbar. 

Als es ruhig wird, vollenden der Herzensmann und ich den Blechlebkuchen. Zum Einjährigen im aktuellen Projekt bei Bosch wird er morgen im Team verzehrt. Dafür wird er in vorm des Logos zu geschnitten und mit Kuvertüre bedeckt.  

 Der Verschnitt wird natürlich auch verziert und kommt in den nächsten Tagen auf unsere Teller. Ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende liegt hinter uns. 

Doppelte Osterhasenparade

Eigentlich wollte ich still und heimlich in der Mittagspause backen. Doch erst lies das Septembermädchen mich nicht gehen und dann wachte der kleine Mann natürlich gerade in dem Moment auf, als ich die ersten Hasen aufs Blech legte. Also doch mit ihm backen. Von Weihanchten wusste ich noch, was dass für eine Sauerei war und hatte eigentlich nicht so viel Lust dadrauf. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Dies mal klappte das geinsame backen schon viel besser. Und ih hab richtig Lust noch mal mit ihm Teig aus zurollen und aus zustechen. Es war die reinste Freude ihm dabei zu zusehen. „Mama Osterhase macht!“ Schallte es durch die ganze Wohnung. Und dann ein schelmisches „Mag ich kleines Teig?“ Und dann wurde sich schnell ein kleines oder eher größeres Stückchen Teig stibitzt und ab in den Mind damit. Deswegen war nach zwei Blechen dann auch Schluss. Der restliche Teig wartet bis zum nächsten Sturmregentag im Kühlschrank. Oder bis die zwei Bleche weg sind. Die ersten beiden Hasen mussten ja auch schon dran glauben. Wäre es nach dem kleinen Mann gegangen, dann wären es selbstverständlich noch mehr.