Weihnachten für die Tiere

Ich liebe diese kleinen Rituale und Traditionen in der Adventszeit. Manche sind schon immer so, wie das Schuhe putzen am Abend vor Nikolaus. Andere kreieren wir neu für unsere Familie, bringen unbekannte aus unseren Familien mit oder entdecken ganz Neue. Eines dieser ganz neuen Rituale – welches ja, wenn es ganz neu ist noch nicht als Ritual gilt, aber ich werde es zu einem kreieren – haben wir neulich im Wald zelebriert. Ja, zelebriert. 

Weihnachten für die Tiere. Einfach und sehr schön. Denn es zeigt wie leicht wir teilen und Freude geben können. Eine Idee, die mir schon lange im Kopf spuckt und nun gemacht wurde.   Wir haben die Bäume geschmückt, mit Mohrrüben und Äpfeln. Den Boden mit Nüssen geflutet. Denn wenn es uns zur Weihnachtszeit so gut geht, sollen es die Tiere auch gut haben. Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht. Und ich finde gut sieht der Schmuck auch noch aus. 

    
   
In ein paar Tagen möchte ich wieder hinfahren und mit den Kindern schauen. Vielleicht sind dann die Möhren alle weg? 

Und nächstes Jahr werden wir wieder verteilen. Irgendwo ist immer ein Wald. 

Lustig, lustig, trallalalala …

Am Vorabend   

   
Am Morgen   

 
“Eigentlich wollte ich wach bleiben, wenn der Nikolaus kommt.”

“Und? Hat es geklappt?”

“Nee.”

Mir ist das auch noch nie gelungen. Die Freude und Wunderbarlichkeit ist ansteckend. Wir Eltern fiebern genauso mit und freuen uns, wenn der Nikolaus da war. Die Kerze in der Laterne ist am Morgen ausgepustet. Der Nikolaus hat sie aus gemacht. Den Weg hat er, dank ihr, gut gefunden. Aber hat er die Sachen durch das Fenster geschmissen? Oder wie sind die in die Schuhe gekommen?

Ein Winterweihnachtstag

Am Morgen waren es -5° C und die Sonne brauchte einen Weile bis die Temperatur über 0° kletterte. So kamen das Septembermädchen und ich in den Genuss dieser Winterschönheiten.  

    
   
Und dann stand dieser Tag eigentlich im Zeichen des Plätzchen Backens. Und zwar so richtig. Vormittag habe ich den Teig vorbereitet und, weil ich dann schon mal dabei war, auch direkt die erste Fuhre mit dem Septembermädchen gebacken.  

   
Wobei sie am Anfang völlig unbeeindruckt war und den Rest Gurke genüsslich verspeiste.  

   
Am Nachmittag ging es dann weiter mit den Ausstechplätzchen, wie gewünscht. Eine Stunde lang saßen beide Kinder beschäftigt am Tisch. Das Septembermädchen hatte ihren Klumpen zum Matschen. Der kleine Mann stach fleißig aus und hat fast die ganzen Plätzchen allein ausgestochen. Nun sind unsere Dosen erstmal gefüllt. Mal sehen wie lange. 

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Morgen ist der 1. Advent und bei den meisten steht dann ein Adventskranz auf dem Tisch. Auch bei uns steht seit einigen Tagen ein selbstgemachter Adventskranz, inspiriert hat mich Sarah von Schwesternliebeundwir. Sie hat Anfang der Woche eine schöne Idee für einen Adventskranz aus Dosen gezeigt. 

Da ich keine vier schönen Dosen hatte, habe ich mir etwas anderes überlegt. Unser Adventskranz:

 In unsere Kastenform habe ich vier kleine Marmeladengläschen gestellt. Gefüllt mit Sand dienen sie als Kerzenständer. Man kann aber auch kleine Kieselsteine nehmen. Was man so zur Hand hat. Da wir regelmäßig auf Spielplätzen sind, war Sand das einfachste.   Als grünes Material habe ich auch Moos aus unserem Garten geerntet und drauf trapiert. 
 Und dann geht es an die Dekoration. Ich habe von unserem Jahreszeiten Ast die Hagebutten wieder verwendet. Ein Paar weiße Fröbelsterne sehen aus wie kleine Schneeflocken und die Nüsse wollte ich ursprünglich noch Gold lackieren, aber so gefällt es mir schon so gut. Dass ich es so lasse.  
Und was für ein Adventskranz steht bei Euch?

Unser Wochenende 19./20. November

Ankommen, Familienzeit und Ruhe. So kann man dieses Wochenende beschreiben. 

Nach einem Ausflug in die Klinik haben wir die Nacht zum Samstag alle gut geschlafen. Das Septembermädchen und ich holen etwas Schlaf nach. Am Morgen bin ich noch sehr angespannt, auf Grund der vielen Erlebnisse.   Ein simples -unser Standard- Frühstück mit Kerze. Das Kerzenlicht und die Wärme des Essens tun mir gut. 
 Irgendwann gehen wir in voller Regenmontur raus. Es ist Samstag, also Markttag.    Zum Mittag gibt es auch simples Essen. Maultasche mit Ei. Der kleine Mann hilft wieder beim schneiden. 

Nach dem Mittagsschlaf backe ich Blechlebkuchen als Dank für unsere Nachbarn, die auf den kleinen Mann aufgepasst haben.
    Die Kinder spielen und bauen und streiten. Mir scheint, als streiten sie nur. 

  Darum schnell an die frische Luft und die Farben am Himmel bewundern. Und wir entdecken einen echten Schwerlasttransport.   
 Zum Abendbrot gibt es Nudeln mit Pilzen. Das schmeckt dem großen Kind und das Andere futtert lieber eine Möhre.  

 Als beide Kinder schlafen, kommt der Herzensmann wieder. Es ist schön, wieder zusammen zu sein.  

 Am Sonntagmorgen wachen alle zeitig auf. Wir lesen Geschichten und kuscheln viel. 

   Das Septembermädchen sortiert inzwischen die saubere Wäsche. 
 Gemeinsam mit dem Septembermädchen gehe ich zum Bäcker. 

   Die Sonne lockt uns nach draußen. Wir gehen zur Burg Teck. 
 Unterwegs finden wir viele Bucheckern als Wegzehrung. 

  Wieder zu Hause bekommen wir noch von einer lieben Freundin Besuch. Sie bringt Fernsehturmkekse mit.  

 Nach so viel spielen, möchte ich etwas aufgeräumt in die neue Woche starten. Das ist der Zwischenstand der Chaos-Beseitigungs-Aktion. 

  Während dessen kocht der Herzensmann ein leckeres Gemüsecurry. Dann heißt es schnell ins Bett für die Kinder, Wäsche aufhängen, Küche aufräumen und selber ins Bett gehen. Irgendwie bin ich in den letzten Tagen sehr müde und der Herzensmann ist noch in anderen Zeitzonen, gefühlt.
Bei Susanne von Geborgen Wachsen  gibt es wie immer viele weitere Wochenenden zum Stöbern. 

Euch allen einen guten Start in eine hoffentlich sonnige Woche. 

Unser Wochenende 12./13. November

Dies Mal kurz und knapp. Wenig Text und ein paar Bilder. Unser Wochenende zu dritt.  

Der Markteinkauf: heute mal nur mit dem Septembermädchen – die Männer nutzen den ruhigen Vormittag für Zweisamkeit und Legobauen

  

Die nöchste Geschäftsreise steht ins Haus – diesmal etwas leichter, weil schon bekannt, für alle

  

Nach dem der Herzensmann im Zug sitzt, sehen wir uns noch die Schienenarbeiten an

  

In der Mittagspause spielt der kleine Mann noch selig mit Lego

  

Am Nachmittag fahren wir zur allerbesten Freundin des kleinen Mannes, dort ist Lichterfest

  

Und, gaaaanz wichtig, Laterne laufen

 

 

Sonntagmorgen bevor der Tag los geht, eine Runde Lego spielen

  

Sonntagsfrühstück – Brot mit Avocado und Paprika, die Kinder nehmen Marmelade

  

Wir basteln einen Drachenschwanz

  

Gespielt wird damit nur kurz. Ich bin trotzdem stolz auf mich und diese spontane Bastelei

  

Waffeln zum Kaffeetrinken und der Versuch die Küche noch etwas wärmer zu bekommen

  

Danach geht es noch eine Runde raus. Wir besuchen Nachbars im Garten.

  

Der kleine Mann freut sich sehr über diesen Besuch, wir waren schon eine Weile nicht mehr da.

  

Tolle Farben beim Abendbrot – Kürbissuppe und leckeren Smoothienachtisch


Das war unser Wochenende. Wir starten nun in eine Papalose – Woche. Euch wünsche ich eine schöne Woche und hier könnt Ihr noch mehr Wochenenden sehen. 

 

Unser neues Schlafgemach

Seit einer Woche haben wir nun eine neue Schlafaufteilung bzw keine Schlafaufteilung mehr. Wie es dazu kam, möchte ich gerne erzählen, denn vielleicht gibt es ja den einen oder die Andere, die ähnliche Fragen haben. 

Als neu Eltern machten wir uns keine großen Gedanken. Wir bekamen die Babybay von meiner Schwester. Am Anfang war es jedoch mehr Ablage, da der kleine Mann bei mir schlief. Als er größer wurde, tauschten wir die Babybay gegen ein Babybett, welches zur Bettseite hin offen war. So schliefen wir alle wunderbar und mir wäre es nicht im Traum eingefallen irgendetwas zu verändern. Bis sich das Septembermädchen ankündigte. Für mich war irgendwie klar, dass der kleine Mann dann nicht mehr in unserem Bett schlafen könnte. Hin zu kam meine Überzeugung, dass er so bald wie möglich an sein Bett gewöhnt werden sollte, damit er den Umzug nicht mit dem Baby in Verbindung brachte. Von einem Familienbett für 4 hatte ich keine Ahnung. Der kleine Mann war ungefähr 15 Monate alt, als ich anfing ihn an sein Kinderzimmerbett zu gewöhnen. Zu erst nur zum Mittagsschlaf. Das funktionierte gut. Irgendwann auch abends zum Einschlafen. Auch das funktionierte ganz gut. Ich saß, wie sonst auch, bei ihm, bis er eingeschlafen war. Wir änderten nichts an dem Einschlafritual oder so, “nur” das Bett war ein anderes. Nachts wachte er natürlich regelmäßig auf. Am Anfang schlief er nach dem ersten Aufwachen bei uns weiter. Irgendwann setzte ich mich dann neben ihn und wartete bis er wieder eingeschlafen war. Und da saß ich dann auf dem kalten Fußboden im nächtlich kühlen Zimmer im Halbschlaf. Bequem geht anders, aber in Frage gestellt habe ich meine Entscheidung damals nicht. 

Als das Septembermädchen dann da war, übernahm der Herzensmann die Nachtwachen beim kleinen Mann. In der Anfangszeit schlief er auch ab und zu bei ihm. Vor allem in der Zeit als die Pseudokruppanfälle waren. So hatte es sich dann irgendwann eingespielt. Jeder hatte sein Bett und alle schliefen meist darin. 

Und dann wurde das Septembermädchen langsam größer  und größer. Es gab Zeiten im den wir nicht so gut schliefen und Zeiten in denen wir sehr gut schliefen. Das Septembermädchen wurde abgestillt und wir richteten das Kinderzimmer so ein, das zwei Betten darin Platz finden konnten. Wir gewöhnten das Septembermädchen wieder langsam an. Jede Nacht schlief sie bei uns. Am Anfang ging es noch gut, doch irgendwann schrie sie, wenn sie in das Bett sollte. So schlief sie bei uns. Seit der kleine Mann mehr formulieren konnte, fragte er regelmäßig, ob er bei uns schlafen könne. Im Sommer schlief er dann mal eine Weile bei uns im Schlafzimmer auf der Matratze. Eine Dauerlösung war das nicht. Wir starteten mal wieder einen Versuch beide Kinder auszuquartieren. Erfolglos. Konstant war, dass der kleine Mann in seinem Bett schlief, fast jeden Abend fragte, ob er bei uns schlafen dürfe und das Septembermädchen irgendwann zu uns kam. 

In der Zwischenzeit hatte ich mich mit verschiedenen Themen weiter auseinander gesetzt und stolperte da unweigerlich über Familienbetten für mehr als drei Personen. So fing auch ich an, unsere Gegebenheiten in Frage zu stellen. Ich überlegte, ob wir einfach ein größeres Bett neben unseres stellen sollten. Ich nahm Maß und es passte exakt. Doch es brauchte noch einmal eine gemeinsame Schlaferfahrung. Während der Herzensmann auf Geschäftsreise war, schliefen wir drei in einem Bett.  Am Ende der Woche räumten wir gemeinsam mit meinen Eltern um. Wir schufen Fakten. Bevor der Herzensmann wieder kam. So sieht es bei uns im Schlafzimmer nun aus:

Elternbett 1,60 + Kinderbett 0,90 = Familienbett 2,50

Und nach 1 1/2 Wochen kann ich sagen: es ist super! Besser spät als nie. Das Familienbett lohnt sich immer. 

 

Unser Wochenende 5./6. November

   Samstag Morgen: wir starten zeitig in den Tag und es gibt Haferbrei mit Obst und Zimt. 
 Kurze Zeit später sieht es dann so aus. Es ist bereits der zweite Absturz des Septembermädchens an diesem Tag. 

  Auf dem Klo gibt es bei uns Lieder, Lieder und noch mehr Lieder. Aber das Septembermädchen geht gern aufs Klo. 
 Der Herzensmann macht seinen Sport. Wie immer mit den Kindern. 

   Danach geht es auf den Markt. Schon ein Ritual am Samstag Vormittag. 
 Auf dem Rückweg gönnen wir uns Mittag beim Lieblingsdöner. Es gibt anlässlich des WeltVeganTag Falafel mit Reis und Grillgemüse. 

   Wieder zu Hause laden wir nur den Einkauf ab und fahren nach Fellbach zum Heldenmarkt. 
 Neben tollen Ständen, gibt es Handpuppenbasteln für die Kinder. 

   Das Septembermädchen ruht sich eine Runde aus. 
 Und wir probieren eine Kokosnuss. 

Wieder zu Hause hängen wir alle durch, es gibt Abendbrot und übermüdete Kinder zum Ins-Bett-Bringen.  

 Ich hänge noch eine Wäscheladung auf. Dann ist Feierabend. 

  Gemütlich mit Tee auf dem Sofa. 
Am Sonntag wacht das Septembermädchen zeitig auf. Auch wir anderen sind dann wach.  

 Als ich in die Küche komme, ist der Herzensmann dabei seine Kaffeemaschine auf den neuen Kaffee einzustellen.   Nach dem Frühstück ist vor dem Frühstück. Der kleine Mann hilft beim Kartoffel schälen. 
 Das sind die Reste von einem sehr leckeren Brunch mit Freunden. 

   Nach langem Quatschen und Spielen drinnen, geht es noch eine Runde raus. Das Septembermädchen schläft danach ein. 
 Zur Mittagspause lesen wir das neue Buch, welches die Patentante mit gebracht hat. 

  Zum Kaffeetrinken gibt es Quittengratin. Der Nachmittag wird mit Spielen und rum hängen verbracht.  

 Dann ist es auch schon wieder Zeit für das Abendessen. Während ich es vorbereite, Baden die Kinder schon. 

  Während dem Essen Skypen wir ausnahmsweise mit Omama und Opapa. 
Dann schlafen die Kinder und wir machen es uns wieder auf dem Sofa gemütlich. 

Weitere Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen. Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche. 

Hier so

Unser Oktober geht ruhig zu Ende. Am Sonntag Abend kam der Herzensmann spät zurück. Er wurde von meinem Vater vom Zug im übernächsten Nachbarort abgeholt. So konnte noch die lange Busfahrt gespart werden. Bereits am Samstag Mittag kamen meine Eltern an. Es wurde gespielt, drinnen wie draußen, viel erzählt und lecker gegessen. Außerdem mal schnell noch das Schlafzimmer umgeräumt und das Bett vergrößert. Davon ein anderes Mal mehr.  

Laubgeraschel – immer wenn wir draußen waren

 Heute durfte ich mich mit dem Septembermädchen auf Sessel und Sofa einkuscheln. Bereits in der Nacht merkte ich, dass sie wärmer war. Fieber ist bei ihr mit viel Nähe meinerseits verbunden und ich bin dankbar, dass sie sich dafür heute ausgesucht hat. Der kleine Mann freute sich über die Opapa Exklusivzeit. Es wurde fleißig gespielt und gebaut. Auch der Garten wurde bei schönstem Herbstwetter noch ein Mal gepflegt. Ich war ein bisschen wehmütig im Sessel am Fenster. Nach dem Mittag mussten meine Eltern wieder fahren. Die Besuche sind leider immer viel zu kurz. Der Nachmittag wird vertrödelt. Der Herzensmann leidet unter Jetlag, der kleine Mann möchte lieber drinnen spielen und ich verändere meine Position nicht wirklich. Das Septembermädchen schläft viel. Zwischendurch ist sie dann relativ wach und lacht auch Mal. Der Schlaf danach ist wieder tief und ich merke, dass das Fieber schwankt. Immer mal kommen kleine Zucker, wenn sie auf mir liegt krampft sie nicht, sondern kann sich wieder entspannen. 

Ich merke nun, wie schnell es durch die Zeitumstellung dunkel wird. Ab morgen ist November. Mal sehen was er uns so bringt. 

Herbstgarten

Schon eine Weile waren wir nicht mehr richtig im Garten. So mit in der Erde buddeln, Pflanzen bestaunen und Büsche ausgraben, die im Gemüsebeet wachsen. Am Samstag haben wir das dann gemacht. Und ich habe mich gefreut, was da so alles ganz ohne mein zu tun wächst. Lazy-Gardening at its best, so zusagen.   Der Brokkoli setzt die Blüten an. Es ist das erste Mal, das ich Brokkoli anpflanze und ich bin gespannt, wie er so weiter wächst. 
  Der Rucola hat sich inzwischen selber ausgesät. So wie sich die Ringelblumen die letzten Jahre vermehrt und vermehrt hat versuche ich das nun auch mit dem Rucola und dem Mangold.   Ein paar wenige Blüten gibt es noch im Herbst. Sie strahlen um so mehr. Wie kleine Sonnen stehen die Ringelblumen da und scheinen direkt ins Herz. 
  Diese Mangoldpflanze ist nun schon zwei Jahre bei uns. Dieses Jahr hat sie geblüht und ihre Samen verteilt -hoffe ich- dann gibt es nächstes Jahr endlich wieder mehr Mangold. Die kleinen Blätter, die sie uns jetzt noch schenkt, wandern regelmäßig in unsere Smoothies. So schön.   Ich mag den Herbst auch und vielleicht auch gerade wegen seiner Melancholie. Verblühte Blumen, Samenstände und die Herbstfrüchte haben für mich ihren ganz eigenen Charme. 
 Eine Entdeckung, die mich jeden Tag freut: unsere Veilchen blühen wieder. In ihrer Schale haben sie den Sommer über ausgeharrt. Manches Mal dachte ich nun sind sie hinüber. Sie stehen im Sommer sehr in der Sonne, an einem Platz, der beim Gießen manchmal vergessen wird. Nicht die besten Vorraussetzungen. Ihnen ist es egal und nun leuchten sie mit den roten Beeren am Busch dahinter um die Wette.  

 Späte Ernte. Auch zum ersten Mal in unserem Garten sind die Auberginen. Wir haben so manches leckeres Mahl von ihnen gegessen. Nun ist es für sie eindeutig zu kalt und ich hoffe, dass die vier in der warmen Küche noch etwas nach reifen. 

Während ich so im Garten vor mich hin wurschtel, entspannen sich auch die Kinder. Sie ernten und essen die letzten Tomaten. Das simple Dach hat uns gute Dienste geleistet und wir hatten eine reiche Ernte. Ich bin wieder geerdet und stelle wieder fest, dass brauchen wir viel mehr. Auf unserem Fleckchen werkeln und zur Ruhe kommen. 

Ich hoffe bald, ganz bald wird es mehr zu werkeln geben.