DIY: einfache, schöne und weiterverwendbare Geschenkverpackung

Wer kennt es nicht, ein paar Plätzchen für die Freundin, eine Kleinigkeit für die Nachbarn oder oder oder. So oft steht man vor der Frage: wie packe ich diese Kleinigkeit nun ein. Auch mir ging es heute so. Für den Weihnachtsmarktstand des Kindergartens sollten Kleinigkeiten zum Verkaufen gemacht werden. Ich habe viele, viele Fröbelsterne und wollte diese nun als Set anbieten. In eine Plastiktüte wollte ich sie nicht packen. Also hab ich mich für Butterbrottüten entschieden. Aber nur so? Sieht langweilig aus. Schnell mit Masking-Tape einen Stern drauf geklebt.  Fertig ist die originelle Verpackung.
   
Fertig ist eine schöne Geschenkverpackung. Ganz schnell und einfach. Und wenn die Kekse aufgegessen, das Geschenk bewundert wurde, einfach ein Teelichtglas hinein stellen und den Rand etwas kürzen. Dann hat man noch eine schöne Tischdeko. 

 

Und wie verpackt Ihr dieses Jahr die Geschenke?

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Morgen ist der 1. Advent und bei den meisten steht dann ein Adventskranz auf dem Tisch. Auch bei uns steht seit einigen Tagen ein selbstgemachter Adventskranz, inspiriert hat mich Sarah von Schwesternliebeundwir. Sie hat Anfang der Woche eine schöne Idee für einen Adventskranz aus Dosen gezeigt. 

Da ich keine vier schönen Dosen hatte, habe ich mir etwas anderes überlegt. Unser Adventskranz:

 In unsere Kastenform habe ich vier kleine Marmeladengläschen gestellt. Gefüllt mit Sand dienen sie als Kerzenständer. Man kann aber auch kleine Kieselsteine nehmen. Was man so zur Hand hat. Da wir regelmäßig auf Spielplätzen sind, war Sand das einfachste.   Als grünes Material habe ich auch Moos aus unserem Garten geerntet und drauf trapiert. 
 Und dann geht es an die Dekoration. Ich habe von unserem Jahreszeiten Ast die Hagebutten wieder verwendet. Ein Paar weiße Fröbelsterne sehen aus wie kleine Schneeflocken und die Nüsse wollte ich ursprünglich noch Gold lackieren, aber so gefällt es mir schon so gut. Dass ich es so lasse.  
Und was für ein Adventskranz steht bei Euch?

Kleine Erinnerungsstücke

Nun liegt unser Urlaub ein einhalb Wochen hinter uns. Wir sind im Alltag angekommen, doch gerne denken wir daran, wo wir waren und was wir so alles erlebt haben. Besonders der kleine Mann erzählt gerne Mal von diesem und jenem Erlebnis. 

Zum Erinnern helfen manchmal auch kleine Dinge, Bilder oder Mitbringsel. Man sieht sie und denkt einen Augenblick an die schöne Zeit. Schon ist der Tag noch ein Stückchen besser. Auch wir haben nun ein Erinnerungsstück in unserem Haus. Kein Kitsch zum Kaufen, sondern ein richtiges Erinnerungsstück. Eine kleine Muschel und Zapfen Kette.  

Sie hängt nun im Fliederbusch neben unserer Terrasse. Jedes Mal, wenn ich dort bin und sie sehe, freue ich mich daran. Einen kurzen Moment denke ich meist an die Ostsee, den Strand wo die Muscheln lagen, an unser Ferienhaus, wo die Zapfen vorm Haus in den Füßen pickten, wenn wir nicht auf passten und an die Unbeschwertheit an die gemeinsame Zeit. So träge ich das Urlaubsgefühl noch ein Stückchen weiter und weiter in unseren Alltag hinein. 

Wenn ihr auch so ein Erimnerungsstück machen wollt, es ist ganz einfach. Sammelt in eurem Urlaub einfach ein paar typische Naturmaterialien. Muscheln, Steine, Zapfen, kleine Wurzeln, Äste oder was ihr sonst so findet, eigentlich eignet sich alles dazu. Geinsam mit den Kindern macht das Sammeln noch mehr Spaß und zu Hause kann man dann von der Sammelaktion erzählen und gemeinsam im Urlaubsgefühl schwelgen. Zu Hause braucht ihr die Fundstücke nur an einen Faden oder auch als Mobile aufhängen. Fertig. 

Viel Spaß beim Erinnern. 

Der Herbst ist da

Schon eine Weile ist der Herbst da. Mit kühlen Morgen, Nebelschwaden und dem Geruch nach reifen Äpfeln. Die Mützen werden früh beim raus gehen nicht mehr vergessen. Das Septembermädchen hat nun schon eine Strumpfhose an. Beim Krabbeln auf dem Boden ist es noch mal kälter. Der kleine Mann hat neue Herbstwinter-Schuhe. Auch ich kuschel mich ein, in eine neue Lieblingsjacke aus Schurwolle in den tollsten Herbstfarben. Genieße so eine wunderschöne Jahreszeit. 

Seit heute ist auch ein kleines Stück Herbst ins Kinderzimmer gezogen. Nun leuchten die Herbstfarben vom Fenster herein. Die Blättergirlande freut den kleinen Mann sehr. Er hatte sie sich gewünscht. Nun schmücken die Blätter der Zaubernuss sein Zimmer.  

 
Für alle die auch eine basteln wollen. Man braucht schöne bunte Blätter und einen Bindfaden. Die Blätter einfach an den Faden knoten. Dafür sollten die Blätter einen kräftigen Stiehl haben. 

DIY: Meisenringe

So richtiger Winter ist ja eigentlich nicht. Also auch kein Grund zum Vögel füttern, denn sie finden ja noch überall etwas. Oder? Neulich gab es im Spiegel ein Interview mit einem Ornithologen. Dieser sagte, dass man Vögel am Besten das ganze Jahr über füttern sollte. Auch im Sommer und besonders im Frühjahr, wenn die Kinder zu versorgen sind. Darauf hin habe ich ganz schnell das Vogelfutter raus gekramt. Ich liebe es am Küchentisch zu sitzen und die Vögel sind unterwegs. Nach dem unser Vogelhaus in den letzten Jahren  wunderbar angenommen wurde, warteten wir nun auf die ersten Vögel. Doch sie ließen sich nicht so schnell blicken. Sie waren wohl noch etwas beleidigt. So nach dem Motto: Wie denkst du jetzt erst an uns? Dann kommen wir jetzt auch nicht gleich angeflogen. Also musste Werbung her. So ein flackerndes Leuchtreklameschild.

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Oder besser Meisenringe. Als Aushängeschild sozusagen. Bei unserem Samstagseinkauf hatten wir zwar die Augen offen, aber gefunden haben wir keine. So gab es Schweineschmalz und eine kleine Basteleinheit. Denn Meisenringe sind ganz schnell und einfach selbst gemacht.

IMG_0341So geht´s:
Als Erstes wird das Schweineschmalz im Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle geschmolzen. In das geschmolzene Fett wird dann das Vogelfutter unter gemischt. Ich habe eine Vogelfuttermischung mit kleinen Saaten verwendet. Das funktioniert am Besten. Große Kerne wie Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne sind nicht so praktisch. Durch die Größe wird die Masse am Ende nicht so gut. Ich misch auch gerne noch ein paar Haferflocken unter. Diesmal hatte ich noch alte Hirseflocken, funktioniert auch gut. Die Flocken nehmen das Fett schön auf und kleben wunderbar. Wie viel Vogelfutter auf welche Menge Fett kommt kann ich nicht genau sagen. Ich mach das immer nach Gefühl. So dass am Ende eine schöne Masse entstanden ist und nicht zu viel Fett noch ohne Futter ist.
Jetzt muss die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen. Das ist wichtig, sonst ist das Fett noch zu flüssig und läuft beim Abfüllen aus den Formen raus. Dann hält es nicht. Bei Zimmertemperatur ist das Fett schon fest, aber die Masse lässt sich noch sehr gut formen. Als Formen kann man eigentlich alles verwenden. Ich habe diesmal eine leere Küchenrolle in Ringe geschnitten. Gut eignen sich auch umgedrehte Tontöpfe oder alte Ausstechformen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wenn die Masse abgekühlt ist heißt es abfüllen, aufhängen und auf die Vögelchen warten.

Das Ganze lässt sich auch gut mit Kindern basteln. Beim Mischen und Abfüllen können Kinder super mit helfen. Man darf nur keine Probleme mit fettigen kleinen Kinderhänden haben, denn das Abfüllen in die Formen ist schon eine kleine Schweinerei. Aber für Kinder ist es toll, Vögel an den eigenen Meisenringen zu beobachten. Nur die Wartezeit muss überbrückt werden. Es muss sich ja erstmal rum sprechen, dass es jetzt so etwas leckeres vor dem Küchenfenster oder wo auch immer gibt.

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