Unser Wochenende 1./2. Juli

Wow, die erste Hälfte des Jahres ist rum! Ebenso das wirklich heiße Wetter der letzten Zeit. Bereits Mitte der Woche kam der lang ersehnte Regen für den Garten, der uns auch dieses Wochenende begleitet hat. 

Der Samstag war sehr ruhig und es gibt nur wenig Bilder. Dafür könnten wir am Sonntag doch noch einen Ausflug machen. Wohin, könnt Ihr weiter unten lesen. 

  Am Samstag morgen geht es sehr langsam los. Wir hatten eine sehr unruhige Nacht. Das Septembermädchen hat wieder Fieber bekommen und dieses stieg über Nacht an. Jedes Zucken wurde von mir bemerkt und beruhigt. Die Erlebnisse mit den Fieberkrämpfen sitzen mir doch noch in den Knochen. Der Dezemberjunge kuschelt sich auch, nach einem Müsli, wieder zu uns ins Bett. Erst Nach neun wache ich auf und wir bauen erstmal den Bauernhof auf. 

 Dann gibt es Frühstück. Das Septembermädchen wünscht sich Haferbrei. Als dieser fertig ist, schläft sie wieder. 

Ich schleiche mit dem Dezemberjunge aus der Wohnung und erledige die Einkäufe. Ich bin sehr dankbar, dass ich das machen kann. Den Rest des Tages werde ich mit dem Septembermädchen im Bett verbringen. 

   
Der Dezemberjunge ist am Nachmittg auf einen Kindergeburtstag eingeladen. Es entsteht noch ein heftiger Sturm. Der Dezemberjunge braucht jetzt sofort auch das Geschenk für den Freund. Es dauert eine Weile bis sich dieser Sturm wieder gelegt hat. 

 Die Ruhe am Nachmittag tut dem Septembermädchen gut. Das Fieber sinkt wieder und der Obstteller wird, zum Teil, in der Küche verspeist. Ich finde es immer toll, wie genau sie sagen kann, was sie braucht. Und so geht es dann wieder ins Bett. 

   Sonntagmorgen: wir sind alle ganz gut gelaunt, das Fieber ist weg und es gibt ein leckeres Frühstück. 
 Der Kindergeburtstag hat noch Nachwirkungen. Der Dezemberjunge baut sich einen Hydranten für seinen Feuerwehrschlauch. 

Wir entscheiden uns für einen Ausflug, das Septembermädchen ist wirklich fit. Ich nehme die Trage mit, so kann sie sich immer wieder ausruhen. Wir fahren zur Sommerlust auf der Ziegelhütte. Ich liebe Hoffeste und dieses ist auch wirklich schön. Der Hof weckt auch ein paar Erinnerungen an ein Praktikum von mir. Ein Leben in Gemeinschaft ist auch schön. 

 Da ich mein Telefon vergessen habe, kann ich die Momente in Gänze genießen und denke nicht an (Blog)Fotos. So gibt es auch nur ein Foto von der Strohballen-Hüpfburg. 

   Am Abend wird noch gekocht und der Dezemberjunge pflückt für mich das Bohnenkraut. 
 Außerdem misten die Kinder noch den Hasenstall aus. Leider ist er an einer Stelle undicht und die Streu ist vom Regen ganz nass. Wir reparieren notdürftig und machen es den Hasen wieder gemütlich. 

Nach dem Abendbrot geht es für die Kinder schnell ins Bett und wir tüddeln noch so rum. Unter anderem stöbere ich noch in den vielen Familienwochenenden

Euch allen wünsche ich einen schönen Start in die Woche und einen wunderschönen Julianfang. 

Sonntagssüß

Eigentlich wollten wir heute mal wieder Klettern gehen. Eigentlich, denn dann bekommt der kleine Mann während des Frühstücks Fieber und klagt über Bauchschmerzen. So kuscheln wir ihn aufs Sofa und uns auch abwechselnd dazu. Das Septembermädchen ist ziemlich durch den Wind und weiß überhaupt nicht was das jetzt soll. So krank war der große Bruder in ihrer Erinnerung noch nie. Und mich verlangt es ganz stark nach etwas Süßem. Gut das keine Schokolade im Haus ist, denn so konnte ich mal wieder backen. Das mache ich nicht so oft. Ein Kuchen ist meistens viel zu viel. Und kleine Kuchen backen, naja ist auch nicht so meins. Wenn schon, denn schon. 

So nahm ich heute ein Kochbuch in die Hand, welches schon sehr lange in unserem Schrank steht und noch nicht wirklich zum Einsatz kam: „Die Welt in meiner Küche“ von Tessa Kiros. Ich blätterte so durch, stolperte über viele tolle Rezepte und fand dann einen Apfelkuchen mit Toffee-Guss. Ich hatte alles im Haus und schon ging es los. Ein Teil bereitete ich parallel zum Kochen vor. Den Rest dann deutlich später, als mich der Herzensmann auf dem Sofa ablöste. Heraus kam ein wirklich leckerer Sonntagskuchen, der schnell und einfach zubereitet ist.  


So viel heute von uns und unserem Wochenende, hier gibt es wie immer noch viel mehr zu lesen. Ich wünsche Euch eine schöne neue Februarwoche und uns, dass der kleine Mann schnell wieder gesund wird. 

Hier so

Unser Oktober geht ruhig zu Ende. Am Sonntag Abend kam der Herzensmann spät zurück. Er wurde von meinem Vater vom Zug im übernächsten Nachbarort abgeholt. So konnte noch die lange Busfahrt gespart werden. Bereits am Samstag Mittag kamen meine Eltern an. Es wurde gespielt, drinnen wie draußen, viel erzählt und lecker gegessen. Außerdem mal schnell noch das Schlafzimmer umgeräumt und das Bett vergrößert. Davon ein anderes Mal mehr.  

Laubgeraschel – immer wenn wir draußen waren

 Heute durfte ich mich mit dem Septembermädchen auf Sessel und Sofa einkuscheln. Bereits in der Nacht merkte ich, dass sie wärmer war. Fieber ist bei ihr mit viel Nähe meinerseits verbunden und ich bin dankbar, dass sie sich dafür heute ausgesucht hat. Der kleine Mann freute sich über die Opapa Exklusivzeit. Es wurde fleißig gespielt und gebaut. Auch der Garten wurde bei schönstem Herbstwetter noch ein Mal gepflegt. Ich war ein bisschen wehmütig im Sessel am Fenster. Nach dem Mittag mussten meine Eltern wieder fahren. Die Besuche sind leider immer viel zu kurz. Der Nachmittag wird vertrödelt. Der Herzensmann leidet unter Jetlag, der kleine Mann möchte lieber drinnen spielen und ich verändere meine Position nicht wirklich. Das Septembermädchen schläft viel. Zwischendurch ist sie dann relativ wach und lacht auch Mal. Der Schlaf danach ist wieder tief und ich merke, dass das Fieber schwankt. Immer mal kommen kleine Zucker, wenn sie auf mir liegt krampft sie nicht, sondern kann sich wieder entspannen. 

Ich merke nun, wie schnell es durch die Zeitumstellung dunkel wird. Ab morgen ist November. Mal sehen was er uns so bringt.