Osterbasteleien

Seit Mitte letzter Woche sind unsere Kinder wieder zu Hause. Damit für das Septembermädchen die Zeit nicht lang wurde, während der Dezemberjungen seine Schulaufgaben macht, habe ich ein paar kleine Basteleien raus gesucht. Natürlich ganz im Zeichen von Ostern. Die Vorfreude bei den Kindern ist natürlich schon da und ab Montag beginnen die Osterferien. Da ist es doch genau richtig, unsere Wohnung auch ein bisschen zu verschönern.

Zu erst haben wir diese kleine Hasengirlande gebastelt. Die Idee fand ich einfach hübsch und simpel. Die kleinen Pompoms oder Bommeln über der Gabel selber zu machen fand das Septembermädchen auch spannend. Das Ausschneiden war für sie dann aber doch einfacher.

Seit heute zieren diese kleinen Narzissen unser Fenster. Die Idee wollte ich schon lange mal umsetzen. Gut, dass bei den Minimuffinförmchen genau noch Orange und Gelb übrig waren. Auch hier hat das Septembermädchen wieder fleißig geschnitten und geklebt. Irgendwann hatte sie dann aber mehr Spaß, dem Dezemberjungen nach jeder erledigten Rechenaufgabe eine Weintraube in den Mund zu stecken.

Eine lustige Bastelidee, die beide Kinder sehr gerne gebastelt haben, ist das Küken im Ei. Denn das kann schlüpfen und wieder verschwinden und hin und her und hin und her.

Die Ideen sind alle irgendwo bereits schon mal im WWW erschienen. Ich gebe bei solchen spontanen Ideensuchen bei der Suchmaschine meiner Wahl „Osterbasteln“ oder ähnliches ein und schaue mir nur die Bilder an, als Idee und Impuls. Und vielleicht findet hier auch der eine oder die andere eine Idee.

Blätter, Blätter, Blätter

Gestern Abend, nach der Gute Nacht Geschichte wollte das Septembermädchen noch ihr Waldbuch vorgelesen haben. Da es wirklich schon spät war, hab ich es auf den nächsten Tag verschoben. Doch als ich sie heute daran erinnerte, hatte sie keine Lust dazu. Überhaupt war heute Morgen bei den Kindern wenig Lust vorhanden, außer zum rumstänkern. Da der Herzensmann im Homeoffice durch aus etwas Ruhe und Konzentration benötigen kann und ich Morgens zwischen 8 und 9 auf fröhliches rumschreien auch keine Lust hatte, musste ganz schnell eine Idee her. Und die fand ich in unserem Garten. Der Dezemberjunge suchte schon mal ein Rätselheft raus, während ich ein paar Blätter pflückte. Dazu Papier und Wachsstifte und los ging es am Tisch mit abpausen. Und schwups saßen beide Kinder neben mir, ganz zufrieden und rubbelten ihre Blätter ab. Dann schnitt jeder noch seine Blätter aus. Meine Idee war, eine bunte Girlande daraus zu machen.

Bunte gebastelte Blätter

Während wir so vor uns hin bastelten, kam dem Dezemberjunge noch eine Idee. In einer Folge Löwenzahn wurden Blätter mit Schokolade bestrichen und es entstanden leckere Schokoladen-Blätter. Darauf hatte er dann ganz viel Lust. Und so wurde unsere Bastelküche zu einer Schokoladenküche. Schokolade Schmelze ich am liebsten mit der Restwärme im Backofen nach dem Backen. Und da ich gerne ein neues Muffinrezept ausprobieren wollte, ging es dann richtig los. Also wurde schnell Teig gerührt. Der Dezemberjunge bereitete schon mal die Schokolade vor. Dann wurden die Blätter auf dem Backblech mit Backpapier ausgebreitet und nun hieß es warten, bis die Muffins fertig gebacken waren. Zwischendurch konnten die gebastelten Blätter auf gefädelt werden und fanden ihren Platz in unserer Küche.

Eine leichte Frühlingsgirlande

Und dann war es endlich soweit. Die Schokolade war fertig geschmolzen und konnte mit viel Fingerspitzengefühl auf die Blätter gestrichen werden. Mit Pinsel und kleinem Löffel ging das ganz gut. Ganz kleine Blätter tauchte ich einfach hinein. Die sollten dann die Muffins verzieren. Und dann hieß es schon wieder warten. Flüssige Schokolade muss ja dann auch wieder auskühlen und fest werden.

Schokoladen-Blätter für die Muffins

Doch draußen ist es heute kalt und so half uns das Wetter beim Kühlen. Dann konnten die Kinder ihre Blätter ablösen und krümelten ihre Schokolade direkt in den Mund. Ich entblätterte auch meine kleinen Blätter und verzierte die Minimuffins. Das war ein leckerer Nachmittagsschmaus.

Leckere Muffins mit Schokoblättern

Dies und Das

Der letzt Post hier ist schon lange her. Immer wieder habe ich mir vor genommen etwas zu schreiben. Dann kam meist das Leben dazwischen. Damit bin ich gerade sehr beschäftigt. Überall wird man gebraucht, meist mehr als gegeben werden kann. Da braucht es den besonderen Blick auf die schönen Dinge. Die kleinen Momente, die Kraft geben und zeigen, dass alles seinen liebevollen Weg geht. 

  Daran erinnert mich immer diese kleine Bastelei. Das Septembermädchen bringt jeden Tag aus dem Wald unzählige große und kleine Stöcke mit. Erst war ich genervt. Jeden Tag auf dem Fahrrad einen Kinderrucksack voll mit „unnützen“ Stöcken zu transportieren, die mir im Zweifel auch noch in den Rücken picksen. Doch gestern hatte ich dann den Einfall daraus zu basteln. Schwups ein paar Löcher gebohrt und Perlen besorgt. Und nun bin ich dankbar. Dankbar, dass das Septembermädchen mir diese vielen wunderschönen Stöcke mitgebracht hat. 

  Eine kleine Bastelei ist auch diese Tasche. Ein rosa Einhorn Mädchentraum für eine Kindergartenfreundin. Diese feiert ihren Pferde Einhorn Geburtstag, da ist diese Geschenkverpackung genau das Richtige. Hoffe ich zumindest. Der Dezemberjunge hätte selber auch gern etwas mehr rosa Einhornglitzer und wünscht sich einen Rock. So wird hier die Nähmaschine bald wieder rattern. 

  Das was mir am meisten tägliche Dankbarkeit beschert sind unsere inzwischen fünf Hühner. Uns allen bereiten die kleinen und größeren Aufgaben viel Freude. Besonders das morgendliche aus dem Stall lassen und natürlich die Eier aus dem Stall zu holen. Das Septembermädchen hat auch eine gute und weiche Ablagemöglichkeit auf ihrer Höhe gefunden. Nur beim hinsetzen müssen wir immer zwei mal hinschauen.   Und dann ist da „mein“ Garten. Dieses Jahr bekommt er die volle Aufmerksamkeit. So wachsen dieses Jahr Kulturen, die ich vorher noch nicht angepflanzt habe. Kürbis, Gurke und Mais zum Beispiel. An Stellen, die ich noch vor ein bis zwei Jahren nicht nutzen konnte, war ich doch von Vermieterseite auf meine Flächen begrenzt. Seit dem Wechsel ist unser Vermieter nun eher froh um alles was er nicht machen muss, was auc nicht immer schön ist, denn auf einmal hatten wir keine Mülltonne mehr. Aber darum soll es heute gar nicht gehen, sondern um die schönen Dinge. Und so ist auch der Regen heute für mich ein großes Geschenk. Der Garten mit all seinen  Pflanzen freut sich sehr. 

Unser Wochenende 12./13. November

Dies Mal kurz und knapp. Wenig Text und ein paar Bilder. Unser Wochenende zu dritt.  

Der Markteinkauf: heute mal nur mit dem Septembermädchen – die Männer nutzen den ruhigen Vormittag für Zweisamkeit und Legobauen

  

Die nöchste Geschäftsreise steht ins Haus – diesmal etwas leichter, weil schon bekannt, für alle

  

Nach dem der Herzensmann im Zug sitzt, sehen wir uns noch die Schienenarbeiten an

  

In der Mittagspause spielt der kleine Mann noch selig mit Lego

  

Am Nachmittag fahren wir zur allerbesten Freundin des kleinen Mannes, dort ist Lichterfest

  

Und, gaaaanz wichtig, Laterne laufen

 

 

Sonntagmorgen bevor der Tag los geht, eine Runde Lego spielen

  

Sonntagsfrühstück – Brot mit Avocado und Paprika, die Kinder nehmen Marmelade

  

Wir basteln einen Drachenschwanz

  

Gespielt wird damit nur kurz. Ich bin trotzdem stolz auf mich und diese spontane Bastelei

  

Waffeln zum Kaffeetrinken und der Versuch die Küche noch etwas wärmer zu bekommen

  

Danach geht es noch eine Runde raus. Wir besuchen Nachbars im Garten.

  

Der kleine Mann freut sich sehr über diesen Besuch, wir waren schon eine Weile nicht mehr da.

  

Tolle Farben beim Abendbrot – Kürbissuppe und leckeren Smoothienachtisch


Das war unser Wochenende. Wir starten nun in eine Papalose – Woche. Euch wünsche ich eine schöne Woche und hier könnt Ihr noch mehr Wochenenden sehen. 

 

„Laterne, Laterne…“

Heute ist Martinstag. Bei vielen wird heute ein Martinsumzug oder Laternenumzug sein. Wir sind schon gestern gelaufen. Der kleine Mann ist schon lange ganz wild auf das Laternenlaufen gewesen. Er hat es im Herbst-Wimmelbuch von Rotraut Susanne Berner entdeckt und seit dem möchte er auch. Nun war es endlich soweit. 

Doch was braucht man zum Laternenumzug, richtig eine Laterne. Also haben wir noch eine schöne Herbstlaterne gebastelt. Am Anfang gab es eine tolle Kleisterei. Wir haben verschiedenfarbiges Transparentpapier auf ein weißes geklebt. Da konnte auch der kleine Mann fleißig mit helfen.   

   
Nun musste dieser Herbstlaubregen erstmal trocknen. Am nächsten Tag ging es dann weiter. Inzwischen hatten wir uns auch für eine Form entschieden: eine Igel-Laterne sollte es werden. Also die Igelform auf braunes festes Tonpapier gemalt und ausgeschnitten. Der kleine Mann wollte selbstverständlich auch etwas schneiden. So durfte er die Reste noch etwas klein schneiden. Dann wurde der Transparentbogen zugeschnitten und eingeklebt. Zwei kleine mit bunten Blättern bestückte Igelnasen guckten uns an.  

 Dann mussten die Seiten nur noch mit dem Mittelsteg verbunden werden, Draht dran und Teelicht rein. Schon konnte es losgehen. Der kleine Mann trug sie sehr stolz. Seine Igel-Laterne.  

 Leider war der Wind zu stark, so dass wir die Kerze erst gar nicht an machten, da sie eh direkt wieder aus geblasen worden wäre. Da sind dann kleine elektrische Stäbe doch besser und da die meisten Kinder diese hatten, waren einige Laternenlichter unterwegs.