Unser Wochenende

Auch wenn es inzwischen schon Dienstag ist, möchte ich von unserem Wochenende erzählen. Es war ein sehr gemütliches und entspanntes Wochenende. Nichts aufregendes, aber einfach schön. 

Der Samstag startete, nach einer unruhigen Nacht, langsam. Den Vormittag verbrachten wir, wie meistens, mit Einkaufsliste schreiben und auf den Markt gehen. Ich finde es immer toll, so viel frisches Gemüse und Obst einzukaufen.  

Nach der Mittagspause überlegten wir eine Weile, was wir machen sollten. Wir entschieden uns für eine kleine Fahrradtour.  

  

 Das Ziel war ein schöner Spielplatz zwei Dörfer weiter. Der Aufenthalt war leider etwas kurz, da beim kleinen Mann die Hose nass wurde und wir keine Wechselsachen dabei hatten. So huschelten wir ihn warm ein in Decken und Jacken und machten uns auf den Rückweg. 

So konnten wir zu Hause Plätzchen backen. Den Teig hatte ich schon nach dem Mittag vorbereitet, als der kleine Mann Lust hatte Plätzhen zu backen.  

   
Den Abend verbrachte ich mit spannenden Interviews toller Menschen vom Bildungskongress 


Der Sonntag beginnt wie immer mit einem gemütlichen Frühstück. Der Herzensmann bereitet danach schon das Essen für den Abend vor, denn wir wollen einen Ausflug machen. Als wir alles beisammen haben geht es los auf die Alb nach Gomadingen. Dort treffen wir uns mit Gleichgesinnten, tauschen uns aus und fühlen uns wohl.  

    
    
 So verbringen wir den Tag und genießen den Frühling und die Sonne in vollen Zügen. Am Abend sind wir froh über das vorgekochte Essen. Die Kinder steigen noch in die Badewanne und dann ist schnell Ruhe eingekehrt. Und ich konnte mich wieder (meiner) Bildung widmen. 

Weitere Familienwochenenden gibt es wie immer hier.

Worauf ich mich freue

Doch kein Frühlingsplüsch, sondern Werbung (ganz unbezahlt, einfach weil ich es toll finde) für eine tolle Sache. Seit Tagen fiebere ich schon dieser Veranstaltung entgegen. Das Thema beschäftigt uns gerade sehr und ich bin sehr gespannt, was für neue Ideen, Anregungen und Eindrücke ich mit nehmen werde. Vielleicht komme ich auch mit meiner Entscheidung zum Thema Kindergarten etwas weiter? Ihr fragt euch sicher worum es geht. Die Veranstaltung ist der 1. Internationale Online-Bildungskongress. Wie der Name schon sagt, ist er online, d.h. jeder kann von zu Hause aus teilnehmen, man braucht nur ein funktionstüchtiges internetfähiges Gerät und Internet. Ausserdem ist er Kostenlos, also anmelden, reinschauen, reinhören und weiter sagen. Hier gibt es noch einen schönen Artikel zum “Warum” von der Organisatorin Lena vom Freilern-Blog

Eine Geschichte aus dem Kindergarten

Der kleine Mann kommt aus dem Kindergarten. Bereits beim Abholen sah ich, dass ein Kind Geburtstag hatte. Ich schließe aus den Kerzen auf dem Tisch, dass es sechs Jahre alt geworden ist. Wissen tu ich es nicht. Letztendlich ist es für diese Geschichte egal. Zu Hause erzählt mir der kleine Mann vom Geburtstag des Jungen, vom Geburtstagslied und -kuchen. Und dann fällt der Satz: Der R. hat heute Geburtstag und hat ein neues Handy bekommen. 

What?!

Kurz fühle ich mich im falschen Film. Ich frage noch etwas nach. Ob es ein Handy ist wie Mama und Papa haben. Ja. Hat er es mit gehabt? Nein. Wozu braucht er den ein Handy? Zum Polizei anrufen. 

Alles klar, denk ich mir. Soweit sind wir nun schon. Ein weiteres Puzzle in meinem Gedankenwirrwar rund um Kindergarten, Schule, Gesellschaft, Entwicklung des Kindes. Da passt es ja gut, dass ich in “Wie Kinder heute wachsen” gerade das Kapitel zu Kinderentwicklung und Computern lese. 

Und falls ich irgendwann meine Gedanken zu dem Thema Kindergarten und Schule sortiert habe, berichte ich auch noch davon. Bis dahin gibt es wahrscheinlich nur Frühlingsplüsch. 

Das Septembermädchen spricht

Ja
Nein

Tüss – Tschüss

Bagga – Bagger

Ato – Auto

Bai – Bär

Baj – Ball

Sisitz – Sitz/ Stuhl

Bidde – Bitte

Dann

Mann

Ababa – kleine Mann/Mama/alle anderen Menschen

Dacke – Danke

Nane – Banane

Biwi – Kiwi

Baba – Papa

Wauwau

Mau – Katze

Wawauf – Maulwurf

Gag – Keks

Ga/gag/ag – Ente/Gans

Und viele viele mehr. 

Die Krankheiten-Klaviatur hoch und runter

Dieser Winter hat es in sich. Kaum zwei Tage aus dem Bett, liege ich schon wieder drin. Von ganz normaler Erkältung, über Kreislaufproblemen, Grippe mit Gliederschmerzen und Fieber und einer Nasennebenhöhlenentzündung mit übelsten Schmerzen, hat mich gestern Abend auch noch ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt. So langsam reicht es mir. Ich will einfach nur gesund sein. Hinzu kommt, dass ich ein miserabler Patient bin. Gefühlt immer kurz vorm Sterben und wenn es ein klein wenig besser ist, bin ich ja schon wieder gesund und kann (fast) alles machen. Dem Herzensmann an dieser Stelle herzlichen Dank, dass er mich auch in dieser Situation ganz liebevoll erträgt und den Laden hier am Laufen hält. 

Verständigungsproblem

Heute Morgen klingelt es an der Tür. Der Postbote. Ich bin gerade dabei Kind und mich anzuziehen, um zur Tagesmutter zu gehen. So kommt es, dass ich dem Postboten im Vorgarten begegne. Er hat zwei Pakete dabei: ein großes für uns, ein kleineres für unsere Vermieter. Nachdem ich unterschrieben habe, fragt mich der Postbote: “Soll ich Ihnen helfen?” “Das wäre nett.”, antworte ich und der Postbote dreht sich um und geht. Hä? Der Postbote geht?! Ich stehe kurz ziemlich verdattert da. Trage dann die Pakete ums Haus und hoffe, dass das Septembermädchen bleibt wo es ist.  

Und dann fängt es natürlich in meinem Kopf zu rattern an. Hab ich mich nicht deutlich ausgedrückt? Aber was kann man an: das wäre nett, falsch verstehen? Ne ganze Menge fällt mir auf. Ich habe, aufgrund der Wetterverhältnisse und meiner immernoch andauernden Nasenkrankheit, den Schal schon übers Gesicht gezogen. Meine Sprache war also gedämpft. Der Postbote ist, wie es scheint, kein gebürtiger Deutscher, zumindest spricht er gebrochen Deutsch. Und ganz wichtig ich befinde mich in Baden-Württemberg. Da sagt man eher mal “Ha desch brauscht nette” oder so was. Nett also nicht im Sinne von nett sondern von nicht. Und schon war mir klar, dass der Postbote ging. Das nächste Mal sag ich dann eben: das wäre sehr freundlich. 

Und dabei leb ich inzwischen schon ein halbes Jahrzehnt im Schwabenländle. 

Baddeko dank der Kinder

Wenn ich abends im Bad wieder Ordnung herstelle, entdecke ich so manches Dekoelement, was ich sonst nicht ins Bad stellen würde. 

   
Und wie das so ist im Leben, sieht es jeden Abend anders aus. Mit mehr oder weniger Büchern auf dem Stapel. Mit Autos, Bausteinen oder anderen Spielzeugen drum herum. Nur der Bär Max darf gerade wieder mit großer Regelmäßigkeit beim kleinen Mann im Bett schlafen. Ich glaub ihn freut es. 

Sonntagsausflug

Heute waren wir mal wieder Klettern. Nicht wie sonst mit Freunden in der Kletterhalle auf der Waldau in Stuttgart, sondern im Café Kraft in Stuttgart-Vaihingen. Das ist eine schöne große Boulderhalle. Auf zwei Etagen kann gebouldert werden was das Zeug hält und die Arme hergeben. Auch für die Kinder ist ein kleiner Extrabereich dabei. Perfekt! Wir können also wieder klettern äh bouldern ohne auf Freunde angewiesen zu sein, die dann auch ab und an mal ein Auge auf die Kinder haben können. 

Da der Herzensmann seit ein paar Wochen mit einem Freund nach der Arbeit klettern geht, hat er mir gleich mal gezeigt was da so geht. Ich starte dann mal etwas langsamer und komm erstmal wieder in Form. Der kleine Mann ist auch schon fleißig geklettert. Aber bei den ganzen kletternden Kindern macht man einfach mit. 

Und für alle die jetzt denken: Bouldern? Das ist Klettern ohne Gurt und Seil und deswegen in nicht ganz so hohen Höhen und auf richtig schönen dicken Matten. 

   
Die Aufbewahrungskisten für Rucksack, Schuhe und so Kram eignen sich auch für Kinder. Oder zum Lokomotive spielen. 

Kommunikationsblüten

“Du sollst mir helfen aufklappen!” “Aber das kannst du schon, oder? Du bist doch schon groß.” “Neee, ich kann nur die Sachen, die ich kann!”

Nach dem Baden, der kleine Mann ist gewaschen, auch die Haare, sogar mit Shampoo, was er überhaupt nicht leiden kann. “Papa ich hab eine Idee, was wir machen könnten.” “Was denn?” “Wir könnten die Seife verschlampern.”

Wir fahren im Auto und kommen an verschiedenen Bauernhöfen vorbei. 
Kleiner Mann: “Papa, auf welchem Bauernhof hast du gewohnt, als du ein Bauer warst?” 
Herzensmann: “Auf einem kleinen Grünen.”
KM: “Hast du auch Kühe?”
HM: “Ja, vier Kühe und fünf Schafe.”
KM: “Hattest du auch eine Melkmaschine?”
HM: “Nee, für die vier Kühe brauch ich keine Melkmaschine.”
KM: “Eine Hand?”
HM: “Ja genau.”
KM: “Und ein Eimer!” “Als ich ein Bauer war, Papa, da hatte ich einen großen Bauernhof und eine Melkmaschine. Hattest du auch eine Scheune?”
HM: “Ja, eine kleine Scheune”
KM: “Ich hatte eine große Scheune.”
HM: “Und was stand da drin?”
KM: “Ganz viele Traktoren und Anhänger!”