Osterbasteleien

Seit Mitte letzter Woche sind unsere Kinder wieder zu Hause. Damit für das Septembermädchen die Zeit nicht lang wurde, während der Dezemberjungen seine Schulaufgaben macht, habe ich ein paar kleine Basteleien raus gesucht. Natürlich ganz im Zeichen von Ostern. Die Vorfreude bei den Kindern ist natürlich schon da und ab Montag beginnen die Osterferien. Da ist es doch genau richtig, unsere Wohnung auch ein bisschen zu verschönern.

Zu erst haben wir diese kleine Hasengirlande gebastelt. Die Idee fand ich einfach hübsch und simpel. Die kleinen Pompoms oder Bommeln über der Gabel selber zu machen fand das Septembermädchen auch spannend. Das Ausschneiden war für sie dann aber doch einfacher.

Seit heute zieren diese kleinen Narzissen unser Fenster. Die Idee wollte ich schon lange mal umsetzen. Gut, dass bei den Minimuffinförmchen genau noch Orange und Gelb übrig waren. Auch hier hat das Septembermädchen wieder fleißig geschnitten und geklebt. Irgendwann hatte sie dann aber mehr Spaß, dem Dezemberjungen nach jeder erledigten Rechenaufgabe eine Weintraube in den Mund zu stecken.

Eine lustige Bastelidee, die beide Kinder sehr gerne gebastelt haben, ist das Küken im Ei. Denn das kann schlüpfen und wieder verschwinden und hin und her und hin und her.

Die Ideen sind alle irgendwo bereits schon mal im WWW erschienen. Ich gebe bei solchen spontanen Ideensuchen bei der Suchmaschine meiner Wahl „Osterbasteln“ oder ähnliches ein und schaue mir nur die Bilder an, als Idee und Impuls. Und vielleicht findet hier auch der eine oder die andere eine Idee.

Unser Osterwochenende 2017

Eigentlich geht dieses Wochenende ja schon am Freitag los und noch einen Tag länger. Ein doppeltes Wochenende so zusagen. Wie Samstag und Sonntag bei uns waren könnt ihr hier lesen.  

Am Samstag darf ich ausschlafen. Das Konzert am Karfreitag mit leichten Halsschmerzen und Besuch von Freunden haben Spuren hinter lassen. Nach einem schnellen Frühstück macht sich die Familie auf den Weg zum Markt. Ich bereite noch die Osterüberraschungen vor. 

 Und mähe den Rasen äh die Wiese. Wie immer lasse ich Inseln mit Magariten stehen.   
 Dann gehe ich zum Bioladen und kaufe neues Kaffeewasser. Eine sehr sinnvolle Kinderwagen Benutzung. 

   Am Nachmittag bauen wir ein Osterhasenhäuschen. Hier könnt ihr lesen warum, wieso, weshalb. 
 Der Dezemberjunge macht noch ein weiteres Nest aus gemähtem Gras, Blättern und Heu. 

  Ich nutze noch die Pflanzzeit nach dem Aussaatkalender von Maria Thun. Brokkoli und Wirsing kommen in die Erde. Ich bin gespannt wie die aussehen werden. 
 Nach dem nur der Herzensmann Mittagsschlaf gemacht hat gibt es einen Obstteller. 

   Und es werden Eier gefärbt. 
 Am Abend bereite ich noch Osterhasen und einen Hefezopf vor.  

 Ostersonntag: ein leckeres gemütliches Frühstück. Irgendwann muss der Dezemberjunge schon mal gucken, ob der Osterhase schon da war. 

   Dann machen wir noch einen Spaziergang. Unterwegs wird viel gefunden. Sehr beliebt sind Pusteblumen. 
 Die Risse in der Erde sind für beide sehr faszinierend. Es hat wirklich lange nicht geregnet. Aber in der Osternacht war es dann endlich soweit. Heute gab es wieder Pfützen.    Unser Ziel haben wir auch erreicht. Wir brauchen für das Mittag noch etwas Bärlauch. 

 Leckere Nudeln mit Spargelsalsa gibt es dann. 

  Und nach dem Mittagsschlaf kam dann auch der Osterhase. Im Bild: der Osterhase des Septembermädchens wenige Sekunden nach dem Finden. 
Der Rest des Tages war Bücher lesen, kämpeln mit dem Dezemberjungen und rumhängen. Das Wetter lud nicht zum längeren Draußen sein ein und als die Kinder nochmal raus wollten regnete es und sie entschieden sich dagegen. Ein richtig fauler Sonntag. 

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Ostermontag und eine schöne „kurze“ Woche. 

Weitere Wochenenden gibt es bei Geborgen Wachsen

Dankbarkeit durch kleine Rituale

„Wo wart ihr?“, fragt der Dezemberjunge unsere Nachbarin. „Ostergeschenke besorgen.“, antwortet sie. „Für uns?“, fragt der Dezemberjunge zurück. 

Kinder lernen sehr schnell, wo und wann sie etwas geschenkt bekommen. Ob es die Scheibe Wurst, der Traubenzucker oder ein Stück Laugengebäck ist, Kinder merken es sich und fordern es beim nächsten Mal wieder ein. Auch zu den Festen im Jahreslauf gibt es Geschenke. Ob groß oder klein ist ganz egal. Seit Tagen hören wir: „Der Osterhase bringt auch Schokolade!“ Ganz selbstverständlich und mit einer großen Gewissheit kommt es aus dem Kindermund. 

Ja, der Osterhase bringt auch Schokolade. Warum wir Ostern feiern und warum der Osterhase, Eier und Schokolade bringt ist für viele nicht klar. Das es eine Vermischung von verschiedenen Festen ist. Das wir, als christlich geprägte Gesellschaft, die Auferstehung Jesu feiern. Der Sieg über den Tod. Was das mit Eiern und Hasen zu tun hat? Diese sind übernommen aus den Ritualen Frühlings- und Fruchtbarkeitsfesten, die vor der Christianisierung gefeiert wurden. Damals wurde aus Dankbarkeit für die Natur gefeiert. Das nach einem langen Winter die Natur wieder erwacht und sie die Menschen mit einer Fülle an Nahrungsmitteln beschenkt. 

Dankbarkeit. 

Ein großes Wort. Doch wie kann Dankbarkeit vorgelebt werden. Besonders an solch besonderen Tagen? Reicht ein kleines Wort? Aber an wenn richte ich mein „Danke“, wenn der Osterhase die Geschenke bringt und meistens nicht zu sehen ist? Wir haben dafür ein Osterhasenhäuschen gebaut und ihm Löwenzahn und Möhre als Dank und zur Stärkung hingelegt.  

    
 Beide Kinder konnten gut mithelfen, Material sammeln, Äste abschneiden und Blumen pflücken. Es ist eine gute Beschäftigung um das Warten ein bisschen zu verkürzen. Und Beide waren sich einig, dass sich der Osterhase darüber freuen wird und sich gut Stärken kann. Danke sagen, auf Osterhasenart. 

Ostervorfreude

Schon seit Wochen fragt der kleine Mann: „Ist heute Ostern?“ Heute konnten wir dann immerhin sagen: „Morgen!“ Und damit der Osterhase auch ja etwas da lässt, wurde gemeinsam mit den Nachbarn ein Osterhasenhäuschen gebaut. Der kleine Mann half fleißig mit und machte zum Schluss noch ein Foto.  

    
Wir sind sehr gespannt, ob der Osterhase auch etwas ins Häuschen legt. Ich finde es auf jeden Fall eine wunderschöne neue Ostertradition.