Noch zwei Mal schlafen 

Heute Morgen konnte ich eine kleine Unterhaltung der Kinder hören. Sie öffneten gerade ihren Adventskalender. Da sie einen gemeinsamen haben, wechseln sie sich mit Öffnen ab. Heute war der Dezemberjunge wieder dran. Während er das Säckchen abmachte, erklärte er dem Septembermädchen „Morgen bist du noch mal dran und dann ich und dann ist Weihnachten!“ Und plötzlich ist er da. Der Tag auf den sie nun so lange gewartet haben. Am Anfang waren da ja noch so viele Säckchen und es würde noch viel zu lange dauern bis endlich Weihnachten ist.  

Ein Glück war in den letzten Tagen so viel los, dass alles nun ganz schnell ging. Schließlich brauchen wir auch einen Weihnachtsbaum. Den haben wir heute im Halbdunkeln gesägt. Dank Regen mit richtig viel Matschepampe. Wie letztes Jahr auch haben wir wieder die Schafe angeschaut und Punsch getrunken. Ein Erlebnis. Für alle. 

Zwischendurch gab es bei uns dann auch etwas weniger weihnachtliches, aber fast genauso festliches. Der Dezemberjunge wurde 5 Jahre alt. Vor lauter Aufregung konnte er schon kaum schlafen. Den Tag haben wir gemeinsam verbracht. Nach gemütlichem Geburtstagskuchenfrühstück und Geschenke bestaunen, sind wir nach Stuttgart in die Mitmach Ausstellung über die Ritter gefahren. Das hat sich unser Dezemberjunge schon lange gewünscht. Und es hat sich sehr gelohnt. Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß.  

Und gestern ging es mit Geburtstag im Kinderhaus weiter und am Abend dann wieder der Umschwung auf Weihnachten mit der Kinderhaus Weihnachtsfeier. Langeweile gibt es da eigentlich nicht. Wir sind auf jeden Fall froh nun Ferien zu haben. Den Husten und Schnupfen weiter ziehen zulassen und noch zwei mal zu schlafen. 

Denn dann ist der Weihnachtsabend da. 

Oh Tannenbaum

Gestern Nachmittag war es soweit. Wir haben unseren Weihnachtsbaum ausgesucht und gekauft. Im Tal bei uns, einen Kilometer nach „unserem Waldplatz“ ist eine Tannenbaumkultur, in der selber gesägt werden darf. Dort sind wir wieder hingefahren. Wenn schon Weihnachtsbaum, dann regional.   
 Die Schafe haben wir dieses Jahr neu entdeckt, wobei sie schon länger dort wohnen. Die Kinder, vor allem das Septembermädchen, fanden sie fast spannender, als den Weihnachtsbaum aus zu suchen. 

  Zwischen ganz kleinen und ganz großen Bäumen muss doch irgendwo unser Baum stehen. 
 Dann haben wir einen kleinen richtig schönen Baum gefunden. Alle helfen beim Sägen mit. 

  
 Beim Einnetzen des Baumes gibt es noch einen Punsch und ein Abschlussbesuch bei den Schafen. Die Kinder bekommen Brötchen zum Verfüttern und können sich nur schwer trennen.