Unser Wochenende 12./13. November

Dies Mal kurz und knapp. Wenig Text und ein paar Bilder. Unser Wochenende zu dritt.  

Der Markteinkauf: heute mal nur mit dem Septembermädchen – die Männer nutzen den ruhigen Vormittag für Zweisamkeit und Legobauen

  

Die nöchste Geschäftsreise steht ins Haus – diesmal etwas leichter, weil schon bekannt, für alle

  

Nach dem der Herzensmann im Zug sitzt, sehen wir uns noch die Schienenarbeiten an

  

In der Mittagspause spielt der kleine Mann noch selig mit Lego

  

Am Nachmittag fahren wir zur allerbesten Freundin des kleinen Mannes, dort ist Lichterfest

  

Und, gaaaanz wichtig, Laterne laufen

 

 

Sonntagmorgen bevor der Tag los geht, eine Runde Lego spielen

  

Sonntagsfrühstück – Brot mit Avocado und Paprika, die Kinder nehmen Marmelade

  

Wir basteln einen Drachenschwanz

  

Gespielt wird damit nur kurz. Ich bin trotzdem stolz auf mich und diese spontane Bastelei

  

Waffeln zum Kaffeetrinken und der Versuch die Küche noch etwas wärmer zu bekommen

  

Danach geht es noch eine Runde raus. Wir besuchen Nachbars im Garten.

  

Der kleine Mann freut sich sehr über diesen Besuch, wir waren schon eine Weile nicht mehr da.

  

Tolle Farben beim Abendbrot – Kürbissuppe und leckeren Smoothienachtisch


Das war unser Wochenende. Wir starten nun in eine Papalose – Woche. Euch wünsche ich eine schöne Woche und hier könnt Ihr noch mehr Wochenenden sehen. 

 

Windeln, Windeln, Windeln

Windeln. Ein Thema mit dem man sich als Eltern zwangsläufig aus einander setzt. Wir haben inzwischen schon so einiges aus probiert und kombinieren Windeln mit “windelfrei”. Bei beiden Kindern haben wir mit Stoffwindeln gestartet immer mal wieder mit Wegwerfwindeln unterbrochen. Mal länger, mal kürzer. Je nach Lust, Kraft und Entwicklungsphase des Kindes. 

Stoffwindeln sind toll und es gibt sooo viele. Ausprobiert habe ich auch da. Am liebsten mag ich ganz am Anfang die normalen Bindewindeln. Doch nach den ersten drei Monaten darf dann etwas Bequemeres her, denn allerspätestens dann platzt bei mir die extreme Babyblase der Angangszeit und ich möchte nicht mehr nur Wickeln, Stillen und Windeln waschen. Nun ist das Septembermädchen schon lange über diese Phase hinaus und ich merke, dass wir uns dem Ende der Windelphase nähern. Immerwieder fordert sie ein aufs Klo zu gehen. Sie signalisiert nicht mehr durch Körpersprache, sondern verbal, laut und deutlich. So sitzen wir nicht nur zu unseren Standardabhaltezeiten auf dem Klo, sondern recht regelmäßig. In der Windel ist dann oft nur sehr wenig. Dafür Wegwerfwindeln zu nutzen ist pure Verschwendung und Müll ohne hin ohne Ende. Darum kam nun ein Paket bei uns an, mit den tollsten Windeln der Welt.  

 
Die WindelmanufakturWindel in der nächsten Größe. In klein haben wir sie bereits getestet und für sehr gut befunden. In einem uns vertrauten Muster und einem neuen zuckersüßen Kirschenprint lagen sie im Paket. Nun heißt es wieder Windeln waschen, aber bei so schönen Windeln macht das auch Spaß.   

Dieser Post ist nicht gesponsert. Wir haben keine Vergünstigung für die Windeln bekommen. Ich bin einfach begeistert und möchte sie Euch hier vorstellen. 

Unser neues Schlafgemach

Seit einer Woche haben wir nun eine neue Schlafaufteilung bzw keine Schlafaufteilung mehr. Wie es dazu kam, möchte ich gerne erzählen, denn vielleicht gibt es ja den einen oder die Andere, die ähnliche Fragen haben. 

Als neu Eltern machten wir uns keine großen Gedanken. Wir bekamen die Babybay von meiner Schwester. Am Anfang war es jedoch mehr Ablage, da der kleine Mann bei mir schlief. Als er größer wurde, tauschten wir die Babybay gegen ein Babybett, welches zur Bettseite hin offen war. So schliefen wir alle wunderbar und mir wäre es nicht im Traum eingefallen irgendetwas zu verändern. Bis sich das Septembermädchen ankündigte. Für mich war irgendwie klar, dass der kleine Mann dann nicht mehr in unserem Bett schlafen könnte. Hin zu kam meine Überzeugung, dass er so bald wie möglich an sein Bett gewöhnt werden sollte, damit er den Umzug nicht mit dem Baby in Verbindung brachte. Von einem Familienbett für 4 hatte ich keine Ahnung. Der kleine Mann war ungefähr 15 Monate alt, als ich anfing ihn an sein Kinderzimmerbett zu gewöhnen. Zu erst nur zum Mittagsschlaf. Das funktionierte gut. Irgendwann auch abends zum Einschlafen. Auch das funktionierte ganz gut. Ich saß, wie sonst auch, bei ihm, bis er eingeschlafen war. Wir änderten nichts an dem Einschlafritual oder so, “nur” das Bett war ein anderes. Nachts wachte er natürlich regelmäßig auf. Am Anfang schlief er nach dem ersten Aufwachen bei uns weiter. Irgendwann setzte ich mich dann neben ihn und wartete bis er wieder eingeschlafen war. Und da saß ich dann auf dem kalten Fußboden im nächtlich kühlen Zimmer im Halbschlaf. Bequem geht anders, aber in Frage gestellt habe ich meine Entscheidung damals nicht. 

Als das Septembermädchen dann da war, übernahm der Herzensmann die Nachtwachen beim kleinen Mann. In der Anfangszeit schlief er auch ab und zu bei ihm. Vor allem in der Zeit als die Pseudokruppanfälle waren. So hatte es sich dann irgendwann eingespielt. Jeder hatte sein Bett und alle schliefen meist darin. 

Und dann wurde das Septembermädchen langsam größer  und größer. Es gab Zeiten im den wir nicht so gut schliefen und Zeiten in denen wir sehr gut schliefen. Das Septembermädchen wurde abgestillt und wir richteten das Kinderzimmer so ein, das zwei Betten darin Platz finden konnten. Wir gewöhnten das Septembermädchen wieder langsam an. Jede Nacht schlief sie bei uns. Am Anfang ging es noch gut, doch irgendwann schrie sie, wenn sie in das Bett sollte. So schlief sie bei uns. Seit der kleine Mann mehr formulieren konnte, fragte er regelmäßig, ob er bei uns schlafen könne. Im Sommer schlief er dann mal eine Weile bei uns im Schlafzimmer auf der Matratze. Eine Dauerlösung war das nicht. Wir starteten mal wieder einen Versuch beide Kinder auszuquartieren. Erfolglos. Konstant war, dass der kleine Mann in seinem Bett schlief, fast jeden Abend fragte, ob er bei uns schlafen dürfe und das Septembermädchen irgendwann zu uns kam. 

In der Zwischenzeit hatte ich mich mit verschiedenen Themen weiter auseinander gesetzt und stolperte da unweigerlich über Familienbetten für mehr als drei Personen. So fing auch ich an, unsere Gegebenheiten in Frage zu stellen. Ich überlegte, ob wir einfach ein größeres Bett neben unseres stellen sollten. Ich nahm Maß und es passte exakt. Doch es brauchte noch einmal eine gemeinsame Schlaferfahrung. Während der Herzensmann auf Geschäftsreise war, schliefen wir drei in einem Bett.  Am Ende der Woche räumten wir gemeinsam mit meinen Eltern um. Wir schufen Fakten. Bevor der Herzensmann wieder kam. So sieht es bei uns im Schlafzimmer nun aus:

Elternbett 1,60 + Kinderbett 0,90 = Familienbett 2,50

Und nach 1 1/2 Wochen kann ich sagen: es ist super! Besser spät als nie. Das Familienbett lohnt sich immer. 

 

Unser Wochenende 5./6. November

   Samstag Morgen: wir starten zeitig in den Tag und es gibt Haferbrei mit Obst und Zimt. 
 Kurze Zeit später sieht es dann so aus. Es ist bereits der zweite Absturz des Septembermädchens an diesem Tag. 

  Auf dem Klo gibt es bei uns Lieder, Lieder und noch mehr Lieder. Aber das Septembermädchen geht gern aufs Klo. 
 Der Herzensmann macht seinen Sport. Wie immer mit den Kindern. 

   Danach geht es auf den Markt. Schon ein Ritual am Samstag Vormittag. 
 Auf dem Rückweg gönnen wir uns Mittag beim Lieblingsdöner. Es gibt anlässlich des WeltVeganTag Falafel mit Reis und Grillgemüse. 

   Wieder zu Hause laden wir nur den Einkauf ab und fahren nach Fellbach zum Heldenmarkt. 
 Neben tollen Ständen, gibt es Handpuppenbasteln für die Kinder. 

   Das Septembermädchen ruht sich eine Runde aus. 
 Und wir probieren eine Kokosnuss. 

Wieder zu Hause hängen wir alle durch, es gibt Abendbrot und übermüdete Kinder zum Ins-Bett-Bringen.  

 Ich hänge noch eine Wäscheladung auf. Dann ist Feierabend. 

  Gemütlich mit Tee auf dem Sofa. 
Am Sonntag wacht das Septembermädchen zeitig auf. Auch wir anderen sind dann wach.  

 Als ich in die Küche komme, ist der Herzensmann dabei seine Kaffeemaschine auf den neuen Kaffee einzustellen.   Nach dem Frühstück ist vor dem Frühstück. Der kleine Mann hilft beim Kartoffel schälen. 
 Das sind die Reste von einem sehr leckeren Brunch mit Freunden. 

   Nach langem Quatschen und Spielen drinnen, geht es noch eine Runde raus. Das Septembermädchen schläft danach ein. 
 Zur Mittagspause lesen wir das neue Buch, welches die Patentante mit gebracht hat. 

  Zum Kaffeetrinken gibt es Quittengratin. Der Nachmittag wird mit Spielen und rum hängen verbracht.  

 Dann ist es auch schon wieder Zeit für das Abendessen. Während ich es vorbereite, Baden die Kinder schon. 

  Während dem Essen Skypen wir ausnahmsweise mit Omama und Opapa. 
Dann schlafen die Kinder und wir machen es uns wieder auf dem Sofa gemütlich. 

Weitere Wochenenden gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen. Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche. 

“Warst du dann ein Mann?”

“Was gibt es heute?”

“Shepherds Pie. Das ist englisch und heißt Schafhirten Kuchen.” 

“Das ist ja lustig”

“Das kommt aus Irland. Da hab ich mal gewohnt und gearbeitet. Und da gab es dass ab und zu.” 

“Warst du dann ein Mann?”

“Ne, da war ich ne Frau. Auch Frauen arbeiten, jetzt arbeite ich ja auch. Ich kümmere mich um euch.”

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Das Gespräch mit dem kleinen Mann geht mir lange nach. Für ihn arbeiten also nur Männer. Denn genau das ist es, was er erlebt, was er sieht. Bei allen unseren Bekanntschaften arbeiten die Männer. Die Frauen vereinbaren Arbeit und Familie. Versuchen es, oder haben sich dafür entschieden zu Hause zu bleiben. Sie übernehmen gewollt oder aus Gründen den Hauptteil der Familienarbeit. Das diese oft nicht als Arbeit betrachtet wird, ist nicht korrekt. Und so war mir mein Nachsatz sehr wichtig. Ich arbeite auch. Ich fahre nicht auf Arbeit oder ins Büro. Aber ich arbeite. Und ich mag meine Arbeit. Sie bringt mich an meine Grenzen, sie fordert mich und sie bereitet mir viele unvergessliche und glückliche Momente. Und diese Anerkennung meiner tagtäglichen Aufgaben als Arbeit kommt zu allererst von mir. Auch der Herzensmann erkennt meine Leistung an, so wie ich seine Arbeit anerkenne. Und so möchte ich es auch meinen Kindern vermitteln. Für eine größere Anerkennung der Familienarbeit. 

Gut Ding will Weile haben

Irgendwann im Sommer hatte ich Lust eine leichte Sommerweste für das Septembermädchen zu stricken.  Ich suchte mir für Sommer ein Baumwollgarn aus. Eine Premiere, das erste Mal Baumwolle auf den Nadeln. Die Baumwolle verstrickte sich gut. Die Farbe passt perfekt zu unserem Septembermädchen. Es ist von Lana Grossa Meilenweit die Solo Cotone Holiday. Als Strickmuster habe ich mir von Drops Design die Weste Viggo aus gesucht. Das war keine Premiere. Diese Weste habe ich bereits für den kleinen Mann vor gefühlten Ewigkeiten gestrickt. Gute Vorraussetzungen für ein tolles Strickerlebnis. Eigentlich.   

Doch so richtig kamen wir nicht zusammen. Es dauerte und dauerte. Ich kam nicht in mein geliebten Strickflow. So dauerte es bis vor zwei Wochen. Und seit sie fertig ist liebe ich sie. Sie passt perfekt. Wie angegossen, sozusagen. Und das Septembermädchen sieht einfach süß aus.   

Ein kleines Detail habe ich auch noch verändert. Naja, hinzugefügt stimmt eher. An den Seiten habe ich das Muster geändert über acht Maschen. Ein simples Stäbchenmuster mit drei Reihen langen Stäbchen. So liegt die Weste an den Seiten besser an und das Strickstück geht nicht so schnell in die Breite. Wobei ich da bei Baumwolle noch keine Erfahrung habe. Letztendlich finde ich es einfach hübscher. 

Wie immer habe ich für das Septembermädchen die kleinere Größe gestrickt, aber die Maße für die Längen von der nächsten Größe genommen. So passen die Kleidungsstücke dann auch an ihren zarten Körper. Und seit die Nadeln wieder frei sind, ist der Strickknoten geplatzt.   
 

Hier so

Unser Oktober geht ruhig zu Ende. Am Sonntag Abend kam der Herzensmann spät zurück. Er wurde von meinem Vater vom Zug im übernächsten Nachbarort abgeholt. So konnte noch die lange Busfahrt gespart werden. Bereits am Samstag Mittag kamen meine Eltern an. Es wurde gespielt, drinnen wie draußen, viel erzählt und lecker gegessen. Außerdem mal schnell noch das Schlafzimmer umgeräumt und das Bett vergrößert. Davon ein anderes Mal mehr.  

Laubgeraschel – immer wenn wir draußen waren

 Heute durfte ich mich mit dem Septembermädchen auf Sessel und Sofa einkuscheln. Bereits in der Nacht merkte ich, dass sie wärmer war. Fieber ist bei ihr mit viel Nähe meinerseits verbunden und ich bin dankbar, dass sie sich dafür heute ausgesucht hat. Der kleine Mann freute sich über die Opapa Exklusivzeit. Es wurde fleißig gespielt und gebaut. Auch der Garten wurde bei schönstem Herbstwetter noch ein Mal gepflegt. Ich war ein bisschen wehmütig im Sessel am Fenster. Nach dem Mittag mussten meine Eltern wieder fahren. Die Besuche sind leider immer viel zu kurz. Der Nachmittag wird vertrödelt. Der Herzensmann leidet unter Jetlag, der kleine Mann möchte lieber drinnen spielen und ich verändere meine Position nicht wirklich. Das Septembermädchen schläft viel. Zwischendurch ist sie dann relativ wach und lacht auch Mal. Der Schlaf danach ist wieder tief und ich merke, dass das Fieber schwankt. Immer mal kommen kleine Zucker, wenn sie auf mir liegt krampft sie nicht, sondern kann sich wieder entspannen. 

Ich merke nun, wie schnell es durch die Zeitumstellung dunkel wird. Ab morgen ist November. Mal sehen was er uns so bringt. 

Unser Urlaub am Gardasee #3

Der Mittwoch wird ein fauler Tag. Wir verbringen lange unsere Zeit auf dem Campingplatz. Gehen am Nachmittag nach Lazise rein um Eis zu essen. Barfuß natürlich und auf dem Rückweg spielen wir eine ganze Weile am Strand.   

  
     

   
Am Donnerstag machen wir einen Ausflug nach Verona. Bevor wir los fahren gönne ich mir noch etwas me-Time auf der Slackline. Ich merke, dass diesen Sommer die Hängematte öfter zwischen den Bäumen hing als die Slackline. 

    
    
    
   In Verona besuchen wir natürlich den Romeo & Julia Balkon, schlendern durch die Gassen, zum Mittag gibt es Pommes und danach das beste Eis der Woche. Am Theater bauen die Kinder auch eines aus losen Steinen. Das hat vor allem das Septembermädchen nachhaltig beeindruckt. 

  Am Abend gehen wir in Lazise Essen. Wir entdecken ein gemütliches Restaurant mit Blick auf den See. Besser geht es kaum. 

Am Freitag heißt es Abschied nehmen. Am Wochenende ist Familientreffen. So machen wir uns auf den Weg nach Augsburg.  

    
   Der Engel begleitet uns im Wohnwagen. Mittagspause machen wir in Bozen. Wir haben bereits auf der Hinfahrt das große Gebäude von Salewa gesehen und sind neugierig. Wir schauen in den Laden und die Kletterhalle rein. Auf der Wiese davor gibt es leckeren Nudelsalat und Oliven. Auf dem Weg zum Auto treffen wir diese Gottesanbeterin. 
Der Rest des Tages ist Autofahren und an das uns begrüßende Regenwetter gewöhnen. 

Das war unser wunderschöner Urlaub. Hier könnt ihr Teil 1 und Teil 2 lesen. 

Herbstgarten

Schon eine Weile waren wir nicht mehr richtig im Garten. So mit in der Erde buddeln, Pflanzen bestaunen und Büsche ausgraben, die im Gemüsebeet wachsen. Am Samstag haben wir das dann gemacht. Und ich habe mich gefreut, was da so alles ganz ohne mein zu tun wächst. Lazy-Gardening at its best, so zusagen.   Der Brokkoli setzt die Blüten an. Es ist das erste Mal, das ich Brokkoli anpflanze und ich bin gespannt, wie er so weiter wächst. 
  Der Rucola hat sich inzwischen selber ausgesät. So wie sich die Ringelblumen die letzten Jahre vermehrt und vermehrt hat versuche ich das nun auch mit dem Rucola und dem Mangold.   Ein paar wenige Blüten gibt es noch im Herbst. Sie strahlen um so mehr. Wie kleine Sonnen stehen die Ringelblumen da und scheinen direkt ins Herz. 
  Diese Mangoldpflanze ist nun schon zwei Jahre bei uns. Dieses Jahr hat sie geblüht und ihre Samen verteilt -hoffe ich- dann gibt es nächstes Jahr endlich wieder mehr Mangold. Die kleinen Blätter, die sie uns jetzt noch schenkt, wandern regelmäßig in unsere Smoothies. So schön.   Ich mag den Herbst auch und vielleicht auch gerade wegen seiner Melancholie. Verblühte Blumen, Samenstände und die Herbstfrüchte haben für mich ihren ganz eigenen Charme. 
 Eine Entdeckung, die mich jeden Tag freut: unsere Veilchen blühen wieder. In ihrer Schale haben sie den Sommer über ausgeharrt. Manches Mal dachte ich nun sind sie hinüber. Sie stehen im Sommer sehr in der Sonne, an einem Platz, der beim Gießen manchmal vergessen wird. Nicht die besten Vorraussetzungen. Ihnen ist es egal und nun leuchten sie mit den roten Beeren am Busch dahinter um die Wette.  

 Späte Ernte. Auch zum ersten Mal in unserem Garten sind die Auberginen. Wir haben so manches leckeres Mahl von ihnen gegessen. Nun ist es für sie eindeutig zu kalt und ich hoffe, dass die vier in der warmen Küche noch etwas nach reifen. 

Während ich so im Garten vor mich hin wurschtel, entspannen sich auch die Kinder. Sie ernten und essen die letzten Tomaten. Das simple Dach hat uns gute Dienste geleistet und wir hatten eine reiche Ernte. Ich bin wieder geerdet und stelle wieder fest, dass brauchen wir viel mehr. Auf unserem Fleckchen werkeln und zur Ruhe kommen. 

Ich hoffe bald, ganz bald wird es mehr zu werkeln geben. 

“Wie Gummibärchen, Mama” – Apfelringe aus dem Ofen

Seit Sonntag habe ich bereits ein zweites Mal Apfelringe gemacht. So schnell sind sie weggeputzt, aber auch genau so schnell gemacht. Und für alle, die auch gerne Apfelringe essen hier mein Rezept ohne Dörrautomat.   
  
Äpfel schälen und entkernen, dann in feine Scheiben schneiden. Je dünner die Scheibe, desto kürzer die Trocknungszeit. 

Die Scheiben auf das Ofenrost und auf die mit Backpapier ausgelegten Bleche legen. 

Den Ofen auf 80° C bei Umluft einstellen und die Bleche/ das Rost hinein. Die Ofentür sollte mit einem Holzlöffel einen Spalt offen sein. Dann kann der Dampf besser raus und es geht fixer. 

Nun heißt es Warten. Die Apfelringe auf den Blechen wende ich zwischendurch 1-2 mal. 

So nach zwei bis drei Stunden sind die Apfelringe fertig. Das kann man gut sehen, wenn die Äpfel sich Wellen und von außen trocken sind. 

Aufbewahrt werden können sie überall. Lange halten werden sie eh nicht. Sind einfach zu lecker. Wie Gummibärchen, meinte der kleine Mann zu mir. 

Guten Appetit!