7 Tage – 7 Bilder

Sieben Bilder aus der vergangenen Woche zum Erinnern.

Die Idee kommt von Frische Brise.

IMG_0652.JPGDer schönste Platz.

IMG_0653.JPGKleine Sonne im Novembergrau.

IMG_0654.JPGNovemberspaziergang.

IMG_0656.JPGDer Korb wird zum Einkaufswagen umfunktioniert, wenn kein Kleingeld für den Kindereinkaufswagen dabei ist.

IMG_0657.JPGSamstagserledigungen mit dem Septembermädchen.

IMG_0659.JPGKleine Wanderung mit
Grillen überm Feuer bei Sonnenschein. Auch das ist dieses Jahr November.

IMG_0661.JPGEntdeckung!

Der “Auba-Mann”

Gestern: Das Fenster im Schlafzimmer ist zum Lüften offen. Man hört die Autos vorbei fahren, plaudernde Kinder und Jugendliche die zur Schule gehen und ein Geräusch, welches man hier nicht so oft hört. So ein bisschen wie ein Traktor. Ein kleiner. Und da ist noch so ein Kratzen oder so ähnlich. Der kleine Mann rennt ganz aufgeregt zwischen Schlafzimmerfenster und -Tür hin und her. “Mama gucken!” “Da Mama gucken!” Ich versuche mich zu beeilen. Das Septembermädchen darf sich nochmal ins Bett kuscheln. Ich hab erraten, was der kleine Mann sehen möchte. Weiß schon was hinter dem Geräusch steckt. Und ja da sieht man sie gerade noch bevor sie aus dem Sichtfeld verschwindet. Auf der anderen Straßenseite wird der Fußweg von einer kleinen Kehrmaschine von den Blättern befreit. Ich erkläre dem kleinen Mann, das da der Fußweg sauber gemacht wird. “Auba Mann.” “Ja, der Mann oder die Frau machen sauber.” Den ganzen Tag wollte er die Kehrmaschine noch einmal sehen. Und so fragte er immer wieder “Auba Mann?”

Heute: Als ich mit dem kleinen Mann die Treppe bei der Tagesmutter runter gehe, hört man schon das laute Pusten. Vor dem Haus werden die Blätter mit so einem Puster (ich habe keine Ahnung wie die Dinger heißen) weg gepustet.
“Schau da wird sauber gemacht.” “Auba-Mann”

Wochenend-Momente

Samstag
Eigentlich wäre es ein ganz normaler Samstag gewesen. So mit einkaufen und was man sonst noch so an einem Samstag erledigt. Aber dann viel uns früh im Bett ein, dass ja Feiertag war. Kurz überschlug ich im Kopf was wir so zu Hause hatten. Verhungern würden wir nicht. Nein, aber ich mache mir trotzdem gern einen Plan was wir am Wochenende kochen. So hatten wir dann ganz überraschend zwei Sonntage hintereinander.IMG_0034.JPGNach unserem Vormittagsspaziergang ein kleiner Erkundungsrundumblick vom Septembermädchen. Eines der ersten Male, dass sie so lange den Kopf hebt und verschiedene Dinge betrachtet.IMG_0036.JPGAm Nachmittag haben wir noch einen kleinen Gang zur Baustelle gemacht. Mal wieder nach dem Rechten sehen und die Abendstimmung genießen.IMG_0035.JPGSonntag
Der Sonntag startete wie jeder Sonntag. Die beiden Männer machen sich auf den Weg zum Sonntagsbäcker. Unser Septembermädchen und ich kuscheln noch im Bett. Es folgt ein gemütliches Frühstück von dem der kleine Mann irgendwann aufsteht und spielen geht. Wie immer vertrödeln wir den Vormittag mit dies und das. Während wir anfangen wollen mit Essen wacht das Septembermädchen auf und weint. Der kleine Mann läuft zu ihr und ruft währenddessen “Loalii bomme!” Ein großer “Hach”-Moment für mich. Und irgendwie wird es mit dem Mittagessen so spät, dass die Müdigkeitsschwelle beim kleinen Mann schon so weit überschritten war und er nicht mehr Mittagsschlaf machen wollte. Wenigstens gab es noch eine Pause mit Geschichten lesen und erzählen. Am Nachmittag sind wir dann noch zur Teck aufgebrochen. Der kleine Mann betitelte auf dem Wanderweg schon alles mit Burg und freute sich als wir dann oben waren. Auf dem Weg zurück entdeckten wir noch die Sybillenhöhle.IMG_0624.JPGUnd genossen die Abendstimmung im Wald.IMG_0627.JPGWieder einmal ein wunderschönes Familienwochenende mit vielen vielen Glücksmomenten. So geht es in eine neue Alltagswoche.

“Lok!”

Kurz nach dem Aufwachen:
Der kleine Mann erzählt begeistert von der Lok. Er möchte den kurzen Film vom Sonntag sehen. Auf die Frage wie die Lok macht antwortet er wahlweise mit “Laut!” oder “tuuuut tuuuuut!”

Beim Frühstück:
Seitdem der Herzensmann dem kleinen Mann den Film vom Sonntag gezeigt hat möchte er es jeden Morgen sehen. Laut wird es eingefordert. Irgendwann lässt sich der Herzensmann erweichen. Holt das Handy und zeigt ihm den Film. Der kleine Mann sitzt hochkonzentriert vor dem kleinen Bildschirm. Er antwortet auf die Fragen, die der Herzensmann ihm im Film stellt. Er lebt diesen kleinen Moment wieder und immer wieder. Er ist ganz dabei. Diese Konzentration, Faszination und 100 prozentige Begeisterung macht mich sprachlos. Lässt mich einfach nur stolz und bewundernd neben ihm sitzen. IMG_0616.JPGAm Mittag:
Ich hole wie jeden Mittag den kleinen Mann bei der Tagesmutter ab. Auf dem Weg nach Hause gehen wir über den Busbahnhof und sehen dabei den Bahnhof. Der kleine Mann zeigt nach oben und ruft “Lok!” Jeden Mittag an dem wir da lang gehen. Im Tunnel der uns unter den Gleisen durch führt macht er “huuuhuuuuup”

Am Abend:
Der kleine Mann liegt im Bett. Wir haben bereits das Gute-Nacht-Lied gesungen. Plötzlich bricht es aus ihm heraus: “Lok! Ahn!” Nein, wir fahren jetzt nicht mit der Lok. Vielleicht bald mal wieder. Mal sehen. Jetzt ist erst mal Schlafenszeit.

Immer wieder zeigt sich seine Begeisterung und wie sehr ihn das Erlebnis am Sonntag beeindruckt hat. Es ist schön das mit zubekommen. Seine Begeisterung zu erfahren. Zu wissen was in ihm vorgeht, was ihn beschäftigt.

Bimmelbahn

IMG_0597.JPGIMG_0605.JPGIMG_0600.JPGIMG_0598.JPGEs Zischt und Hupt. Es Pfeift und Rattert. Ein Abenteuer für den kleinen Mann. Am Vormittag haben wir sie im Garten gehört. Die Dampflok. Kurz entschlossen machten wir dann einen wunderschönen aufregenden Ausflug. Direkt nach dem Mittagsschlaf ging es los. Der kleine Mann war ganz begeistert. An jeder Haltestelle wurde ungeduldig auf die Weiterfahrt gewartet. Alles wurde genau inspiziert. Es wurde gewunken und “Hallo!” gerufen, wie es sich in einer Dampflok gehört. Und als wir am Abend müde und glücklich im Bahnhof der Dampflok hinterher gucken kommentiert er nur “weg Bimmelbahn”.

IMG_0610.JPG

This Moment: Sammler

IMG_0557.JPGAls Sammler unterwegs. Gemeinsam. Jeder hilft mit. Trägt ein paar händevoll zur Füllung des Beutels bei. Am Ende ist er gut gefüllt mit großen Nüssen. Der kleine Mann leert jede Hand selber in den Beutel. Freut sich über die Nüsse. Trägt stolz den Beutel.

Ursprünglich. Natürlich. Sammeln tut gut. Befriedigt. Befreit. Und ich bin dankbar für die Gabe der Natur (und die Entdeckung des Nussbaumes in der Nachbarschaft).

Alltagskunst: Windelmauer

IMG_0554.JPGEine wackelige Mauer auf weichem Untergrund gebaut. Lange wird sie nicht halten. Nicht nur wegen des Baumaterials und des Untergrunds. Nein. Schwups ist schon der erste “Stein” entwendet. Bald die ganze Mauer wieder aufgebraucht. Kurz die Freude der jungen Mutter über die vielen fertig gelegten Windeln. Doch sie wird wiederkommen. Wenn man sich die Zeit nimmt.

Was man nicht sieht: Hinter der Mauer schläft die kleine Miss.

Fast zwei Wochen

Fast zwei Wochen sind es nun schon. Fast zwei Wochen zu viert. Inzwischen haben wir uns gut aneinander gewöhnt. Wissen wann welche Bedürfnisse erfüllt werden wollen. Können sie mehr und mehr in unseren Tagesablauf integrieren und alles wieder auf einander abstimmen. Es ist gut, dass wir noch fast zwei Wochen zu viert haben. So können wir uns noch besser aneinander gewöhnen bis der neue Alltag bestritten werden möchte. Mit kleinen und großen Prüfungen, angekündigten und überraschenden.

Jetzt genießen wir die Zeit. Erfreuen uns an dem was ist. Genießen nachmittägliche Ausflüge in unseren und Nachbars Garten. IMG_0030.JPG

2 Wochen – 4 Fotos

Gewappnet für den nächsten großen Regen:IMG_0512.JPG

Ein fleißiger Bauarbeiter auf dem Spielplatz:IMG_0530.JPG

Mamas Schuhe brauchen dringend eine Ordnung. Im Schuhschrank sind sie nicht gut sortiert. Alle werden ordentlich davor gestellt. Besser!IMG_0539.JPG

Einkaufen kann man nun auch schon bald alleine. Zumindest den Wagen schiebt man schon fleißig durch den Laden. Das Prinzip hat man auch schon verstanden. Es wandert so ziemlich alles in den Korb. IMG_0029.JPG