Unser Wochenende 25./26. Juni

Am Samstag stehe ich mit den Kindern auf. Sie waren am Abend zuvor sehr zeitig im Bett gewesen, so geht es gegen sieben los. Gemeinsam gehen wir zum Bäcker. Auf dem Rückweg essen beide Kinder bereits eine halbe Bretzel. Ich finde es schön, dass die Zwei mit mir zu Fuß zum Bäcker gehen können. Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse, bereite ich den Teig für einen Kuchen vor. Dann klingelt es und wir bekommen Besuch von einer lieben Freundin. 

 Ich mache mich mit dem Septembermädchen auf den Weg zum Markt. Die Puppe darf auch mit im Kinderwagen fahren und auf dem Markt gibt es eine Banane geschenkt. Als wir wieder nach Hause kommen ist ein neuer Besuch vorbei gekommen. Der längste Freund vom Herzensmann sitzt auf der Terrasse.  

    
Dann ernte ich die ersten Johannisbeeren dieses Jahr. Das Septembermädchen hilft mir dann beim Abbeeren. In der Küche wird auch fleißig gewerkelt. Es gibt Zucchinifrittata zum Mittag.  

Mit noch warmem Kuchen steigen wir ins Auto und fahren zu einer Freundin zum Geburtstag.  

Der Nachmittag ist schnell rum. Die Kinder spielen gemeinsam und testen sämtliche Spielsaghen aus. Das Septembermädchen ist von der Schaukel besonders begeistert.  

Am Abend kommen noch mehr Gäste, auch der Patenonkel vom kleinen Mann ist mit Hund dabei.  Da freuen sich beide Kinder sehr.   

Erst um zehn liegen die Kinder im Bett. Wir hoffen, dass sie lange schlafen. 

Sonntag

Leider funktioniert das mit dem Ausschlafen bei unseren Kindern nicht so gut. Das Septembermädchen ist halb acht wach. Der kleine Mann schläft etwas länger. Dann frühstücken wir wieder auf der Terrasse. Am Vormittag hängen wir alle ziemlich rum. Der Herzensmann arbeitet etwas. Während das Septembermädchen schläft, mache ich mit dem kleinen Mann einen Spaziergang. Er freut sich mal wieder im Kinderwagen sitzen zu dürfen.  

Am Nachmittag machen wir dann noch einen kleinen Spaziergang. Der kleine Mann möchte sein Fahrrad mal wieder ausprobieren. Das zweite Mal sitzt er dann auf dem Fahrrad und fährt schon ganz allein. Der Herzensmann läuft natürlich immer nebenher.  


Das Septembermädchen möchte auch. Sie schiebt mit und sagt wie wir “teten, teten”.

Dann müssen wir schnell wieder zurück, denn es kommt ja Fußball. So kann ich wenigstens ganz in Ruhe Abendbrot (Falafel mit Gemüse) vorbereiten.   

Dann ging es schnell ins Bett. Meine abendliche Freizeit habe ich genutzt, um neue Maschen anzuschlagen.  
Weitere Familien-Wochenenden wie immer bei Susanne.  
  
  

Unser Wochenende 28./29. Mai

Dieses Wochenende ist unser Urlaubsanfang. Eigentlich ging der Urlaub schon am Donnerstag mit dem Feiertag los. Diesen nutzten wir zum Packen. Der Freitag war ein Autotag. Mit Rädern auf dem Dach wollten wir nicht so schnell zu meinen Eltern düsen, so saßen wir eine Weile im Auto. So richtig Urlaub war dann am Samstag. 

Durch die Aufregung am Tag zuvor, wachte das Septembermädchen sehr zeitig auf. Mit einer Banane und kuscheln fing der Tag trotzdem ruhig an. Nach einer Geschichte vorlesen für den kleinen Mann, ging es dann zum Großeltern Wecken eine Etage tiefer. Die Kinder gehen mit dem Opapa zum Bäcker und dann gibt es gemütlich Frühstück. Während der Papa zum Frühstück kommt, verziehen sich die Kinder in den Garten.  

 Am Vormittag fahren wir eine Freundin auf ihrem Hof besuchen. Ich staune wie groß ihre vier Mädels nun sind. Auch dort spielen die Kinder hauptsächlich im Sand, schauen sich die Hühner an und Düsen mit diversen Fahrzeugen über den Hof. Derweil sitzen wir in der Sonne und plaudern. Gemütlich. So kann Urlaub sein. Uns fällt das wieder los fahren schwer. Während der Zeit habe ich einfach genossen und nicht an Bilder gedacht. 

Nach einem schnell gezauberten Mittagessen und einer minimalen Mittagspause, gab es auch schon den nächsten Besuch. Der kleine Mann konnte seinen Patenonkel mal wieder sehen und hat sich sichtlich gefreut. Gemeinsam verbrachten wir einen schönen Sommernachmittag. Mit Sandburg bauen, Kaffee trinken am Burgberg mit Blick überdie Altstadt und viel Zeit zum Quatschen war für jeden etwas dabei. Auch hier habe ich einfach nur die Zeit genossen, so dass es keine Bilder gibt. 

Den Tag beschließen wir mit einem leckeren Abendbrot auf der Terrasse und einem kleinen Feuer.  

Der Sonntag startet wieder gemütlich. Die Kinder schlafen relativ lange bzw wieder ein. Nach einem leckeren Frühstück fangen wir an mit Vorbereitungen für die große Fahrt. Alle Taschen werden gepackt, der Fahrradanhänger ausgeklappt, die Räder nochmal aufgepumpt.     

Die Kinder genießen die Zeit während dessen im Garten. Plötzlich schaut auch nochmal die Schildkröte vorbei. Die Kinder sind begeistert. “Aton” ruft das Septembermädchen. Sie hat sich, wie der kleine Mann auch, gleich den Namen gemerkt.  


Nach dem Mittagessen gibt es noch eine kleine Pause und letzte organisatorische Gespräche. Dann satteln wir die Drahtesel und fahren erstmal zum Zug. Mit ihm machen wir den nächsten Streckenabschnitt bis Görlitz. 

Gemeinsam mit meiner Freundin, die wir gleich mit besuchen, drehen wir noch eine Runde durch diese wunderschöne Stadt.  

   
Danach gibt es ein Haus zum Abendbrot für die Kinder, die nach diesem langen Tag schnell einschlafen. Auf uns Große wartete noch eine Leckerei. Sushi. Für mich das erste Mal. Lecker.   

  Nach einer langen Quatschnacht geht es nun ins Bett. Morgen wartet der erste Fahrradtag. 

Mehr Wochenenden gibt’s wie immer bei Susanne

Staunend

Staunen. Einfach nur staunen und genießen, beim Anblick meiner Kinder. Beim kleinen Mann und vor allem beim Septembermädchen. Sie plaudert und blabbert den ganzen Tag. Sie singt und fragt. Sie weiß was sie will und hält nicht still. 

Seit Montag hat sie nochmal einen Schub gemacht. Ein Tag Fieber und schon sind neue Türen offen. Nun baut sie mit Duplo und ist ganz vertieft. So wie ihr Bruder Stein neben Stein. Wenn etwas nicht klappt und sie es ein paar Mal probiert hat, wird sie wütend. Wenn es dann klappt singt sie “Lalalala”.  

 Ja, sie singt. Wunderschön. Manchmal Lalalala. Manchmal summt sie. Manchmal “Lalelu manne mon”. Manchmal “daler, daler”. Manchmal kommt sie, will auf den Arm und fängt an mit “Heile, heile”, dann darf ich trösten. Sie schmiegt sich dann an mich ganz ganz fest und ich singe und genieße. 
Sie ist ein Wirbelwind. Flink wie ein Wiesel. Schon öfter ist sie mir entwischt, von Spielplätzen und durch das offen gelassene Gartentor. Dann bin ich staunend, ob ihrer Schnelligkeit.  

 Sie kommt in die Küche und fragt “ma du?” Sieht einen dabei mit großen Augen an. Mehrmals täglich fragt sie auch “ba das?” Wenn ich telefoniert habe, wenn draußen etwas vorbei gefahren ist, wenn ein Geräusch neu war, wenn eine neue Situation war. Neugierig entdeckt sie nun die Welt. Wir begleiten, entdecken und staunen. 

Sie ist offen und freundlich und kein bisschen ängstlich. Bei Freunden ist sie sehr schnell aufgetaut, kuschelt und spielt. Andere Menschen und Namen sind wichtig. Haben wir Besuch oder treffen jemanden, wird erstmal sehr lange jeder mit Namen angesprochen. Oft wird von den Menschen noch Tage später gesprochen. Auch gegenüber Tieren kennt sie keine Scheu. Hunde können nicht groß genug sein. Katzen wird hinter her gerannt, um sie zu streicheln. Jede Schnecke wird begrüßt. Vögel und Fliegen werden bewundert. Ein Regenwurm aus dem Sandkasten wird wieder ins Gras gesetzt. 

Sie lebt in und belebt ihre Umgebung. Ein Energiebündel. Ein lächelndes, lachendes Gesicht. Ein strubbeliger Zopf. Zwei funkelnde Augen. Ein kleines Mädchen mit großem Herzen. Unser Septembermädchen.   

Potpourri 

Ein langes Wochenende liegt hinter uns. Viel Sonne. Viel Garten. Viele Erlebnisse. Zwei Ausflüge. Ein kleines Bilderpotpourri zum Erinnern und Freuen. 

Am Donnerstag machen wir uns auf nach Schlierstadt zur Southside Base. Fallschirmspringen für den Herzensmann und eine Freundin wagt ein Tandemsprung.  

 Bereit für den Ausflug. Das Septembermädchen klettert schon mal in ihren Sitz. 

  

Das Septembermädchen ist ganz traurig, das der Papa jetzt weg fliegt. 

 Der kleine Mann indes ist begeistert und erklärt mit großer Geste, dass der Papa jetzt ins Flugzeug einsteigt. Jeder Start und jede Landung wird genau beobachtet und alles drum herum auch. 

  
Da kommt der Pusteblumen-Papa wieder angeflogen. 

Die Begeisterung und Freude vorallem beim kleinen Mann war unglaublich. Heute Morgen fragte er mich: “Können wir wieder zum Fallschirmspringen fahren?”

Freitag verbrachten wir mit Arbeiten (der Herzensmann), dies und das (ich) und spielen (die Kinder). Wir waren viel im Garten und es gibt kein einziges Foto. 

Dafür wird der Samstag wieder bunt. Wir gehen nach dem obligatorischen Markteinkauf gleich weiter an den Neckar. Dort fand das Entenrennen statt. Auf dem Weg dorthin wurde noch am Brunnen gespielt.  

 Bis beide “pitsipats” waren. Zum Glück brachte der Herzensmann von zu Hause Wechselsachen mit. 

   
Sommerfrische. Ja, im Rock ganz ohne Strumpfhose. Endlich!

 Der gelbe Ententeppich schwimmt in Richtung Ziel. Auch wir hatten vier am Start. Gewonnen haben wir nichts. Auch gut, nicht noch mehr Kram.

  
Zu Hause gab es dann den heiß ersehnten Obstteller. Lange sah er nicht so schön aus. 

Am Sonntag waren wir den ganzen Tag im Garten. Haben die Hängematte aufgespannt, mit Nachbars gespielt und gequatscht und uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Am Abend ging der Herzensmann noch aus. 

Kleiner Spaziergang

   
Herz erwärmend, immer wieder. Ich finde es so schön, das nun beide Kinder regelmäßig länger werdende Strecken laufen. 

  “Mama, ein Wildschwein!” “Wo?” “Da am Haus!” “Wo denn?” “Na da oben!” “Ich kann keins sehen.” “Ein Stück zurück Mama. Da!” “Ja stimmt.” Eine kleine Konversation, die mich Staunen lässt. Das Vordach hat das Schwein verdeckt. Und als der kleine Mann merkte, dass ich es nicht sehen konnte, begriff er, dass ich noch mal zurück gehen muss. Wenige Schritte. Dann sah ich es. Ich finde es immer wieder erstaunlich was er alles registriert, wahrnimmt und entdeckt in seiner Umwelt.   
Diverse Spielplatzstops waren auch dabei. Nicht immer nur für die Kinder. 

 Beine baumeln lassen und grade so über die Tischkante gucken. Herrlich!

Wochenendschnipsel

Das Wochenende beginnt bereits am Freitagabend. Der Herzensmann steht vor dem Abendbrot vor der Tür. Welche Freude! Wir machen ein leckeres Abendbrot.  

 
Der Samstagvormittag wird mit Haushalt und Einkaufen verbracht. Der kleine Mann gewinnt regelmäßig beim Memory.

Hosentaschenfunde

   

Der Herzensmann verbringt ab Mittag den Tag in Stuttgart. Ich fahre mit den Kindern zur Lieblingsfreundin des kleinen Mannes. Während wir dort sind schläft das Septembermädchen im Auto. Auf dem Rückweg schläft dann der kleine Mann ein.  

Irgendwo entdecke ich den ersten Flieder. Ich freue mich und bin überrascht. Es ist doch noch April.    

Der Sonntag beginnt mit selbstgebackenen Brötchen und vorher gefuttertem Obst.  

   
Recht bald hieß es dann für mich ins Bett gehen. Das Septembermädchen bekam Fieber und schlief nur auf mir ruhig. So verbrachte ich den Tag im Bett.  Irgendwann stellte ich fest, das ihr Rotz aus dem Ohr läuft. Mittelohrentzündung. Brauchen wir nicht. Haben wir aber. 


  

Unser Wochenende 16./17. April

Der Samstag startet zwischen sechs und sieben. Während das Septembermädchen nach zwei Bananen im Bett wieder einschläft, ist der kleine Mann Putz munter. Wir kuscheln uns noch ein bisschen in sein Bett und lesen verschiedene Bücher. Als er anfängt mich zu ärgern, stehe ich auf und lese ein bisschen im Wohnzimmer. Der kleine Mann kommt dazu und spielt. Nach acht höre ich das Geräusch von Stühlen, die durch die Küche geschoben werden. Das Septembermädchen ist also aufgewacht. Wir machen uns auf zum Bäcker, denn ich habe mal wieder Lust auf Brötchen zum Frühstück. Bei starkem Regen gehen wir hin und her. Ich freue mich mit beiden Kindern an der Hand die Straße hinunter zu laufen. Ich erinnere mich, wie das mit dem kleinen Mann alleine war und genieße das Gefühl nun mit zweien. Ich freue mich immer wieder daran, wie groß unser Septembermädchen schon ist. 

Nach dem Früstück machen der Herzensmann und ich die Einkaufsliste, dann ziehe ich mit dem Septembermädchen los. Der kleine Mann ist ganz begeistert, dass er mit Papa alleine bleibt, so kann er mit ihm Lego bauen.  

Auf dem Rückweg vom Markt schläft das Septembermädchen wie geplant ein und ich pflücke noch in aller Ruhe Brennesselspitzen für das Mittagessen.

  Zum Mittag gab es Brennesselschmarrn, ein Rezept aus meinem Wald-und Wiesen-Kochbuch.  

Die Kinder fanden es auch lecker, bauten dann aber lieber Pilze aus ihrem Geschirr.  

Danach gab es eine Mittagspause für den Herzensmann. Die Kinder spielten und machten Quatsch. Ich las gemütlich noch ein bisschen in meinem aktuellen Buch.  

Am Nachmittag machten wir dann noch einen kleinen Ausflug zu den Bürgerseen.  

  

  

  

Mitgebracht habe ich auch noch etwas aus dem Wald. Eine große Tüte Bärlauch wanderte in unsere Küche. Ein Teil davon wurde direkt verarbeitet zu einem Bärlauch-Faltbrot.  

   
Der Sonntag beginnt für mich ruhig. Ich darf ausschlafen. Halb neun stehe ich dann entspannt auf. Der Herzensmann und die Kinder haben schon fertig gefrühstückt und bereiten schon alles für unseren Ausflug vor. Als ich frühstücke habe ich immer kleine offene Münder vor mir stehen. Nach dem Frühstück meint der kleine Mann “Hier sieht’s aus wie Sau. Ich muss mal staubsaugen.” Kein Problem. Solchen Tatendrang unterstütze ich sehr gerne.  
 

Am späten Vormittag starten wir zu unserem Ausflug. Wir testen eine neue Kletterhalle auf unsere Familientauglichkeit. Dort sind wir zu dem mit Freunden verabredet, so dass wir auch wirklich mal wieder zum Klettern kommen.  

    
Der Herzensmann testet mit dem Freund den Klettersteig in der Halle. Leider ist er nicht für die großen Freundeskinder geeignet. 

 Auch ich klettere mal wieder mit Seil. Das letzte Mal war schon eine Weile her und ich bin erstaunt, wie frei mein Kopf ist. So frei war er noch nie. Doch Bouldern macht mir auch viel Spaß. Irgendwie genau mein Ding. 

Am Nachmittag ging es dann mit zwei müden Kindern zurück. Beide machten im Auto ein kurzes Schläfchen. Zu Hause gab es dann nur noch Abendessen und Baden. Für uns Erwachsene noch eine Runde faul auf dem Sofa sitzen, nach dem das Septembermädchen endlich eingeschlafen war. 

Das war unser Wochenende. Nun heißt es schlafen und einen guten Start in die Woche. Weitere Wochenenden gibt es wieder bei Susanne von Geborgen Wachsen.