“Mama! Pettersson und Findus!”
Wer weiß, vielleicht sind wir nächste Woche dort?
Ein wahrer Sonntag heute. Die Sonne scheint und erwärmt alles. So säe ich nun auch draußen Salate, Spinat, Erbsen und Radieschen. Der kleine Mann hilft fleißig mit. Legt die Erbsensamen in die vorbereitete Rille und deckt sie dann gut zu, damit sie es warm und feucht haben. Nun heißt es warten. Mal schauen wann das erste Grün sich sehen lässt.
Bald wird es zu warm. Mit Jeans und Pulli bin ich gekleidet. Welch Glück, dass bereits am Freitag auch im Kleiderschrank Frühling und Sommer einziehen konnte. So verbringe ich den Rest des Tages lieber in neuem leichten Gewand.
Schon seit Wochen fragt der kleine Mann: “Ist heute Ostern?” Heute konnten wir dann immerhin sagen: “Morgen!” Und damit der Osterhase auch ja etwas da lässt, wurde gemeinsam mit den Nachbarn ein Osterhasenhäuschen gebaut. Der kleine Mann half fleißig mit und machte zum Schluss noch ein Foto.
Wir sind sehr gespannt, ob der Osterhase auch etwas ins Häuschen legt. Ich finde es auf jeden Fall eine wunderschöne neue Ostertradition.
Auch wenn es inzwischen schon Dienstag ist, möchte ich von unserem Wochenende erzählen. Es war ein sehr gemütliches und entspanntes Wochenende. Nichts aufregendes, aber einfach schön.
Der Samstag startete, nach einer unruhigen Nacht, langsam. Den Vormittag verbrachten wir, wie meistens, mit Einkaufsliste schreiben und auf den Markt gehen. Ich finde es immer toll, so viel frisches Gemüse und Obst einzukaufen.
Nach der Mittagspause überlegten wir eine Weile, was wir machen sollten. Wir entschieden uns für eine kleine Fahrradtour.
Das Ziel war ein schöner Spielplatz zwei Dörfer weiter. Der Aufenthalt war leider etwas kurz, da beim kleinen Mann die Hose nass wurde und wir keine Wechselsachen dabei hatten. So huschelten wir ihn warm ein in Decken und Jacken und machten uns auf den Rückweg.
So konnten wir zu Hause Plätzchen backen. Den Teig hatte ich schon nach dem Mittag vorbereitet, als der kleine Mann Lust hatte Plätzhen zu backen.
Den Abend verbrachte ich mit spannenden Interviews toller Menschen vom Bildungskongress

Der Sonntag beginnt wie immer mit einem gemütlichen Frühstück. Der Herzensmann bereitet danach schon das Essen für den Abend vor, denn wir wollen einen Ausflug machen. Als wir alles beisammen haben geht es los auf die Alb nach Gomadingen. Dort treffen wir uns mit Gleichgesinnten, tauschen uns aus und fühlen uns wohl.
So verbringen wir den Tag und genießen den Frühling und die Sonne in vollen Zügen. Am Abend sind wir froh über das vorgekochte Essen. Die Kinder steigen noch in die Badewanne und dann ist schnell Ruhe eingekehrt. Und ich konnte mich wieder (meiner) Bildung widmen.
Weitere Familienwochenenden gibt es wie immer hier.
Dieses Wochenende hat der Frühling in unserer Wohnung Einzug gehalten.
Der Jahreszeitenast hat Knospen bekommen. Die Hühner und Eier sind auch schon da. Die schöne und simple Idee für die Osterdeko mit der Eierpappe habe ich hier her.
Wenn ich abends im Bad wieder Ordnung herstelle, entdecke ich so manches Dekoelement, was ich sonst nicht ins Bad stellen würde.
Und wie das so ist im Leben, sieht es jeden Abend anders aus. Mit mehr oder weniger Büchern auf dem Stapel. Mit Autos, Bausteinen oder anderen Spielzeugen drum herum. Nur der Bär Max darf gerade wieder mit großer Regelmäßigkeit beim kleinen Mann im Bett schlafen. Ich glaub ihn freut es.
Heute waren wir mal wieder Klettern. Nicht wie sonst mit Freunden in der Kletterhalle auf der Waldau in Stuttgart, sondern im Café Kraft in Stuttgart-Vaihingen. Das ist eine schöne große Boulderhalle. Auf zwei Etagen kann gebouldert werden was das Zeug hält und die Arme hergeben. Auch für die Kinder ist ein kleiner Extrabereich dabei. Perfekt! Wir können also wieder klettern äh bouldern ohne auf Freunde angewiesen zu sein, die dann auch ab und an mal ein Auge auf die Kinder haben können.
Da der Herzensmann seit ein paar Wochen mit einem Freund nach der Arbeit klettern geht, hat er mir gleich mal gezeigt was da so geht. Ich starte dann mal etwas langsamer und komm erstmal wieder in Form. Der kleine Mann ist auch schon fleißig geklettert. Aber bei den ganzen kletternden Kindern macht man einfach mit.
Und für alle die jetzt denken: Bouldern? Das ist Klettern ohne Gurt und Seil und deswegen in nicht ganz so hohen Höhen und auf richtig schönen dicken Matten.
Die Aufbewahrungskisten für Rucksack, Schuhe und so Kram eignen sich auch für Kinder. Oder zum Lokomotive spielen.
Nach einer unruhigen Nacht beginnt der Samstag gegen acht. Die Kinder stürmen in die Küche. Das Septembermädchen angelt sich gleich einen Apfel. Der Herzensmann macht Frühstück und ich mache kurz Sport. Nach einer gemütlichen und entspannten Dusche, frühstücke auch ich und die Kinder futtern nochmal mit. Der Vormittag ist entspannt. Der Herzensmann und der kleine Mann verschwinden im Keller und sägen ein bisschen. Irgendwann gegen Mittag gehen ich mit dem Septembermädchen raus. Wir müssen noch zur Post und auf den Markt. Dort kaufen wir lauter leckeres Gemüse und Obst.
Auf dem Rückweg schläft das Septembermädchen ein. Zuhause kochen wir ein leckeres Mittagessen.
Das Septembermädchen hat großen Hunger, reicht den Teller und sagt “Bidde, bidde”. Nach dem Essen machen wir eine Mittagspause und der kleine Mann schläft beim Geschichte lesen ein. Der Mittagsschlaf ist nötig und wird ziemlich lange. Während dessen lege ich Wäsche, spiele mit dem Septembermädchen und wir essen ein bisschen Obst.
Da die Männer immer noch schlafen, gehe ich mit dem Septembermädchen alleine eine Runde spazieren.
Als wir wieder kommen haben die Männer ein bisschen weiter gebastelt und das neue Sportgerät ist fast angebaut.
Dann gibt es schon Abendbrot und die Kinder gehen ins Bett. Den Abend lassen wir auf dem Sofa bei “Schulz & Böhmermann” ausklingen.
In der Nacht zu Sonntag schlafen wir alle mal wieder gut. Wir werden kurz vor sieben geweckt. Ich mache wieder Sport und der Rest der Familie bereitet Frühstück vor.
Den Vormittag verbringen wir mit Spielen und Arbeiten (der Herzensmann). Es wird gepuzzelt, gebaut und Hörbuch gehört.
Gegen Mittag sieht es in der Küche dann so aus:
Beide wollen mit helfen und, viel wichtiger, etwas probieren. Das Septembermädchen schnappt sich einen Pilz. Mit diesem kann sie dann auch entspannt angezogen werden und wir gehen die tägliche Einschlaf-Runde.
In der Mittagspause lese ich etwas, verfolge Ideen und bringe endlich den Himmel über dem Bett vom Septembermädchen an.
Nach sage und schreibe drei(!!!) Stunden Mittagsschlaf des Septembermädchens, machen wir noch einen kleinen Ausflug zum Sulzburghof. Wir haben Glück und können die Kühe anschauen. Danach lassen wir es uns im Café gut schmecken. Die Sulzburg besuchen wir dann ein nächstes Mal bei besserem Wetter.
Auf dem Rückweg schläft der kleine Mann ein und lässt sich ins Bett tragen. Wir spielen noch ein bisschen und machen ein kleines Abendbrot. Und schon ist das Wochenende wieder vorbei. Morgen beginnt wieder eine volle Arbeitswoche beim Herzensmann und wir starten langsam, denn der Kindergarten hat zu.
PS: Zum ersten Mal mache ich bei Wochenende in Bildern mit, auch wenn dies nicht das erste Wochenende ist, welches ich hier zeige. Bei Geborgen Wachsen zeigen noch mehr Familien ihre Wochenenden.