SonnenTag

So ein herrliches Wetter! Eigentlich zwar viel zu warm für diese Zeit im Jahr, doch ganz ehrlich, ich freu mich darüber. Denn es macht es uns leichter raus zu gehen und der Seele die nötige Portion Natur zukommen zulassen. In diesen Tagen brauchen wir davon eigentlich noch mal mehr. Und so waren wir nicht nur am Samstag sondern auch am Sonntag draußen auf unserem Lebensort. Genießen, auftanken und ein bisschen werkeln. Die Zeit wird immer weniger, durch die kürzer werdenden Tage. Das merken wir deutlich. Und so fahren wir kurz vorm Mittag raus. Es gibt wieder leckeres aus einem Topf. Diesmal Linsen, dazu eine Portion Nudeln, die wir fertig gekocht mitnehmen. Der Tisch in der Sonne, das Feuer prasselt im Herd, herrlich. Der Herzensmann baut mit den Kindern die automatische Hühnerklappe ein und ich verbrenne noch ein paar Brombeeren, vielleicht werden wir ihnen irgendwann Herr. Und dann ist die Zeit auch schon wieder um. Sonnenstrahlen gefangen haben wir bestimmt extra viele.

Wochenende: Kontraste

Strahlende Sonne – Grauer Regenhimmel, Unterwegs – zu Hause, Draußen – Drinnen, Menschen treffen – „alleine“ zu dritt und noch viele mehr. Dieses Wochenende ist mal wieder genau richtig. Wie so viele, die wir als Familie genießen können. Einfach nur sein und erleben. Wenn keine Verpflichtungen, Vorbereitungen oder andere „Störfaktoren“ anstehen und wir frei sind.

So konnten wir gemeinsam bei wunderschönsten Sommerwetter den Ausflug in den Zoo genießen. Einen ganzen Tag Tiere und Menschen gucken. Neue Freunde kennen lernen. Entdecken und staunen. Wir trafen uns mit einer amerikanischen Familie, die seit einer Woche in der Gegend wohnt. Die Mädels sind alle älter als der kleine Mann. Die Begeisterung war auf beiden Seiten schnell entfacht und es wurde gemeinsam gespielt, gegenseitig bewundert und geteilt, was zu teilen war. Es war toll zu sehen, wie egal Sprache ist. Das Kinder ihre ganz eigene Sprache und Verständigung haben.
Der kleine Mann war die ganze Zeit auf den Beinen und hatte keine Ruhe für ein kurzes Päuschen. Es gab zu viele spannende Dinge zu entdecken. So schliefen wir alle zeitig, erschöpft und lange.

Nach diesem aktiven Samstag genossen wir den Regensonntag. Mit gemütlichem Frühstück, spielen, basteln und werkeln. Der kleine Mann übte sich im Handwerken und half Schrauben mit dem Akkuschrauber fest zu drehen. Nach getaner Arbeit strahlte er nur so vor Stolz. Ich bereitete unterdessen noch ein paar Nähsachen vor. Die Gardine im Kinderzimmer soll ja auch endlich mal hängen. Da es regnete und regnete probierten wir gemeinsam ein tolles Spiel aus. Ich hatte es vor kurzem genau für so einen Moment gekauft. Der Kinderklassiker „Fische angeln“. Immer wieder wurden heute die Fische rein und raus geangelt. Der kleine Mann hatte sichtlich Freude an diesem Spiel. Zum wunderbaren Abschluss des Tages schaffte es die Sonne auch noch durch die Wolken. So dass wir uns noch draußen beim Pfützensuchen austoben konnten und zu unserer täglichen Frischluftdosis kamen.

Ich liebe solche entspannten Wochenenden. Sie zeigen mir wie richtig unsere kleine Familie ist. Im Alltag gibt es ja oft genug auch die anderen Momente. Die, wo alles zu viel und unschaffbar scheint.