Matschepatsch und Steine

Letzten Mittwoch lag noch Schnee. Am Mittwoch bin ich mit den Kindern noch mal die Spazierwege am Lebensort runter gesaust. Schnell war es den Berg runter. Am Donnerstag war davon nichts mehr zu sehen. Der Schnee war weg. Dafür ist seitdem der Matsch da. Denn es gab eigentlich nur Regentage. Und auf der Baustelle gibt es seit dem Wochenende noch mehr Matsch. Der Bagger hat nun die letzten Reste des Hauses weggemacht. Keine Grube und keine Miste sind mehr in der Erde versteckt. Dafür Lehmmatschepampe. Des einen Freud ist des anderen Leid. Die Kinder finden es Klasse mit den Gummistiefeln im Matsch zu waten, in den Pfützen sich einzusauen. Nicht nur einmal habe ich darüber nach gedacht, wie gut es ist, dass sie sich einfach so richtig einsauen können. Ich glaube irgendwas nehmen sie da schon mit. Mindestens Lebensfreude. Doch für uns ist der Matsch nicht unbedingt hilfreich, denn wir sammeln Steine. Um genau zu sein bergeweise Steine. Eine Schubkarre nach der anderen und da fängt dann unser Leid manchmal an. Die Schubkarre fährt vor lauter Matsch nicht mehr. Bretter haben Abhilfe geschaffen und so rollt die Schubkarre wieder und es werden noch mehr Steine. Denn das alte Haus war an vielen Stellen aus Natursteinen gebaut. Großen und Kleinen. Und wir haben Ideen und Platz und so tragen wir Stein für Stein. Wobei wir uns bei manchen Steinen doch auch über die Hilfe des Baggers freuen. In so einer Baggerschaufel sieht ja so ein Stein viel kleiner und leichter aus.

Ein Steinhaufen von insgesamt drein
Der Stein sieht im Vergleich zum Bagger winzig aus, ist aber echt groß und schwer…

7 Tage – 7 Bilder

Sieben Bilder aus der vergangenen Woche zum Erinnern. Die Idee kommt von Frische Brise

Winterpracht

  

Baustelle gucken – was will mann mehr

  

In der Weihnachtsbäckerei

  

Das duftet und schmeckt köstlich

  

Guten Tag Schneemann

  

Sonntagsgenuss für die Großen – EOFT in Stuttgart

  

„Wir gehen alleine nach Hause“

 

„Addalaa!“

Bei uns in der Stadt wird fleißig gebaut. Kräne, Bagger und was das Baustellenherz noch begehrt. Für den kleinen Mann das Größte. Stundenlang kann er gucken. Jeden Tag kann es die gleiche oder eine andere Baustelle sein. Ob Baugrube graben, Haus abreißen oder Erde verfestigen. Die Bagger sind die, die sein Herz am Höchsten schlagen lassen. Und wenn das nicht reicht, dann muss man selber baggern. Zum Glück gibt es da die Lieblingsnachbarn mit Sandkasten und Baggern. Seit wenigen Wochen ist auch der „Addalaa“ dabei. Mit ihm kann man auch super baggern. Zur Einstimmung in den Baustellentag wird schon früh auf dem Klo das Bagger-Buch angeschaut. Auch abends muss nochmal nach gesehen werden, ob die Fahrzeuge noch da sind. Und da die Begeisterung überspringt, schaue auch ich fasziniert den Baggern zu.

Der „Addalaa“ ist der Radlader. Die richtigen Begrifflichkeiten sind besonders beim Buch Ansehen sehr wichtig