Unser Wochenende 27./28. Mai

Sonne, Urlaub, Auto fahren und wieder ankommen; unser Wochenende:   Am Samstag lassen wir Boote auf dem Teigh im Garten schwimmen,
 füttern und beobachten die Schildkröte Anton bei seinen Klettereien

   Bewundern die fertig gestellte Mosaikbank der Nachbarin auf dem Weg zum Markt. 
 In der Mittagspause habe ich Zeit zum Lesen. An dieser Stelle vielen Dank an Susanne für dieses tolle Buch. 

   Ich pack mir ein bisschen vom frischen Entdeckelungswachs ein. Bald soll Salbe daraus werden. 
Am Nachmittag machen wir noch einen Ausflug ins Kloster Heilig Kreuz in Meißen. Ein wunderschöner öffentlich zugänglicher Ort, besser als ein Spielplatz und es gibt so viel zu entdecken. 

    Im Kräutergarten sehe wir viele bekannte und auch neue Pflanzen. 
 Aus einer alten Röhrfahrt kommt Wasser. Eine willkommene Abkühlung. 

  Wieder zu Hause wird gegrillt, dazu muss erstmal Feuer gemacht werden.  
 Sonntagmorgen Frühstück mit Eiermütze. Was für eine Freude bei den Kindern. 

   Alle Taschen stehen bereit. Da ist einiges dazu gekommen. Angereist bin ich, mit den Kindern, mit einer Reisetasche und meiner Handtasche, mit dem Flugzeug. 
Leider hat der Mensch keine Schwarmintelligenz. 

   Endlich zu Hause: „Ich brauch erstmal was kaltes zu Essen.“ Da hat der Dezemberjunge Glück. Wir haben noch zwei Eis im Tiefkühlschrank. 

 „Yeah, wir essen draussen!“ freut sich nicht nur das Septembermädchen.   „Unser“ Amselpärchen hat inzwischen Nachwuchs. Wir sind froh, denn wir haben ein leeres Ei auf der Wiese gefunden. Dass sah aber aus wie geräubert. 
 Nach dem Abendessen wird gegossen und Fußball gespielt. So wird noch etwas Energie raus gelassen. Allerdings wird es dann auch etwas spät. 

Nun bereiten wir uns auf die nächste Woche vor. Diese wird von Urlaubsvorbereitug und -Nachbereitung geprägt sein. Denn nächstes Wochenende brechen wir wieder auf. 

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Start in die Woche. Genießt die Sonne, es wird bestimmt auch bald wieder kühler. Und wie immer gibt es bei Susanne Mierau noch viele Wochenenden. 

Noch vor dem frühen Vogel

Ich spüre wie mir jemand über den Arm streicht. „Ist es schon so weit?“, denke ich. Ich will nicht. Es ist der Herzensmann, er weckt mich. Wir wollen starten, 3:36 Uhr. Ich will nicht. Aber es geht nicht anders. Also aufstehen, anziehen, Tee trinken. Aus Ermangelung an Teebeuteln mache ich mir den letzten Stilltee, der noch übrig ist. Mit dem warmen Tee im Bauch geht es etwas besser.

Die letzten Sachen ins Auto packen. Dann die Kinder mit nehmen. Der kleine Mann ist erstmal etwas unwillig. Als ich ihm sage, dass wir nun los fahren, grinst er. Er ist die letzten Tage schon aufgeregt. Endlich!, denkt er sicher. Das Septembermädchen macht nicht so gut mit. Sie will nicht. Keinen Anzug über den Schlafanzug ziehen. Einfach nur weiter schlafen. Im Auto ist es schon schön warm. Die Kinder sind eingekuschelt. Los geht’s.

Auf leere Straßen und auf die Autobahn. Ein kleiner Schlenker wieder zurück. Ich hab die Kinderpässe vergessen. Zum Glück kam die Frage vom Herzensmann genau im richtigen Moment. Dann geht es wirklich los, doch nun sind die Kinder erstmal wach. Warum sind wir wieder nach Hause gefahren? Sind wir jetzt da? Und dann wird gesungen, Quatsch gemacht und gekichert. Eigentlich sollten sie doch weiter schlafen. Dann schlafe eben ich. Irgendwann wird es dann doch ruhig.

Ob beide noch einmal geschlafen haben? Ich weiß es nicht. Aber die Fahrt war erträglich. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Bereits vor 11 Uhr waren wir in Genf. Dort konnten wir eine lange Mittagspause machen. Die letzten knapp 250 km fuhren wir am Nachmittag. So waren wir 16:00 Uhr in Bonneval-sur-Arc in Frankreich. Die fast acht Stunden reine Fahrzeit waren für uns nur mit sehr frühem Aufstehen zu schaffen. Und, ehrlich, dafür hat es sich gelohnt. Wir werden das auf jeden Fall wieder so machen. Wichtig ist nur, dass am nächsten Tag Zeit für einen Mittagsschlaf ist.