Hausarbeit

Wie immer auf den letzten Drücker. Aber diesmal bin nicht ich diejenige welche. Nicht ich habe es immer weiter vor mir her geschoben, bis es gar nicht mehr ging. Das ist das Problem einer Gruppenarbeit. Vor allem dann, wenn man die letzte Station der Texte ist. Alles zu einem zusammenfügt. Abgabebereit macht. Und dann muss man warten. Auf die Texte. Zwei drei Tage vor dem Drucktermin bekam ich den Letzten. Nicht in der finalen Fassung. Nur zum Korrekturlesen. Also noch ein paarmal hin und her gemailt, Abends gesessen, Texte gelesen, Quellen kontrolliert, Literaturverzeichnis gebastelt, Formatierungen angepasst. Dann ENDLICH war es fertig. Ab in den Druck. Abgeben. Punktlandung.

Also alles wie immer. Kurz vor knapp, aber kein Problem. Eigentlich. Nur diesmal war es anders. Ich wollte mich einlassen auf das neue Leben. Ganz auf ihn konzentrieren. Mein neues Sein als Mutter erkunden. Doch die Hausarbeit nahm viel Raum ein in meinen Gedanken. Das merkte ich, als sie abgegeben war. Erst dann konnte ich mich ganz mit 100% einlassen und ihn kennen lernen den kleinen Mann. Und so habe ich gleich zu Beginn meines Studiums mit Kind etwas wichtiges gelernt. Viel Zeit. Für Alles. Das wird mein neuer Grundsatz im Studium und bei allen anderen Dingen werden. Immer viel mehr Zeit einplanen als nötig. Besonders dann, wenn mit anderen zusammen gearbeitet wird.

Und nun wird viel Zeit für den kleinen Mann eingeplant. Mit ihm verbraucht.

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