Zwei Monate Septembermädchen

Ja zwei Monate. Schon und erst. Das Zeitparadox wird mit Kindern sehr ausgeprägt. Es fühlt sich alles wie eine Ewigkeit an und doch war es ja erst gestern. Und gerade weil es sich alles schon so vertraut anfühlt muss ich mir immer wieder die Kürze vor Augen rufen. Ganz bewusst. Um die Zeit zu genießen und nicht zu zweifeln. Alles wird kommen zu seiner Zeit. So wie es jetzt ist, ist es gut.
Wir haben uns schon sehr aneinander gewöhnt. (Schon von Anfang an) Nicht mehr weg zu denken. Ich richte mich nach ihr und sie sich immer mehr nach uns. So dass es langsam ein gemeinsamer Tagesablauf wird. Sie ist dabei, schlafend oder wachend, so wie sie es gerade braucht. Meistens in der Trage, selten im Bett oder auf der Krabbeldecke. Sie braucht die Nähe und viel Kontakt. Auch abends schläft sie zwar zügig ein, möchte aber nicht alleine schlafen. Das ist okay. Ich akzeptiere und genieße. Gehe so auch zeitig ins Bett und bekomme meinen Schlaf. Alles in allem hat der Alltag uns wieder, so unbeständig wie er mit Kindern eben ist.

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