… und der Zweite folgt sogleich.

Ja, so wie Max und Moritz, diese beiden Lausbuben, Streiche ausheckten, so kommt hier eins nach dem anderen. Kaum eine Woche ging ins Land, da ging es wieder los. Das wieder-Ankommen in den eigenen vier Wänden, die Aufregung und den Stress von der Reise verdauen, das reichte eigentlich an „Arbeit“ für den kleinen Mann. Doch warum soll man sich mit solchen Lappalien abgeben? Kann man doch noch was drauf legen an To-Do’s. Ist doch toll, wenn man alles doppelt hat. Ist ja bei Armen, Beinen, Ohren, Augen und auch bei den Nasenlöchern so. Warum nicht auch bei den Zähnen? Also los. Her mit Nummero zwei. Seit heute Morgen ist er draußen. Unten links. Jetzt sind da zwei kleine Hasenzähnchen. Spitz. Man merkt sie sofort, verirrt sich mal ein Finger in den Mund. Oder sonst ein Körperteil. Denn nichts ist inzwischen sicher. Alles, was nicht Niet und Nagelfest ist wird sich gekrallt und mit dem Mund erkundet. Ob Taschentücherpackung, Backpapier, Möhre und natürlich sämtliches Spielzeug. Aber auch, zu meinem Leidwesen, mein Kinn.

Aber wie schon beim ersten Zahn, lief alles entspannt. Die Nächte sind etwas unruhig. Er wirft sich manchmal richtig hin und her. Das ist für mich sicher anstrengender als für ihn. Den ich wach davon auf. Tagsüber ist er durch die vielen anderen spannenden Sachen abgelenkt. Es gibt ja so viel zu sehen und erkunden. Da ist so ein bisschen zahnen völlige Nebensache. Nur wenn man müde wird. Dann ist es doch gut wenn man auf irgendwas noch zusätzlich rum kauen kann.

Nun ist er draußen. Es ist geschaft. Jetzt erst mal kurz entspannen und ausruhen von der Arbeit. Und dann. Ja und dann? Mal sehen was als nächstes kommt. Vielleicht noch einer? Aber alle zwei Wochen ein Zahn, dass wär doch etwas viel und zu schnell. Vielleicht ein bisschen Kraft in die Mobilitätsentwicklung stecken? Wir werden sehen. Und bis dahin darüber staunen, was er schon alles kann.

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