Kommunikationsblüten: Januar

Wir sind draußen unterwegs. Der kleine Mann möchte irgendwas von mir.
Ich: „Warte kurz. Ich muss mir noch Nase putzen.“
Kleine Mann: „Rotznase Mama“

Beim Frühstück. Es gibt Ei.
Papa: „Noch gut pusten!“
Kleine Mann: „Nee, gut essen“

Das Septembermädchen wacht auf
Kleine Mann: „Hallo Mäusi!“

Ich: „Wo wachsen eigentlich lychee?“ und meine damit das Land
Kleine Mann: „Baum“

Ich (zum Septembermädchen): „Du bist ganz schön neugierig.“
Kleine Mann: „auch neugieig“ und zeigt dabei auf sich.

Dies sind nur wenige der vielen Fetzen. Leider vergesse ich zu viele und hab nicht immer was zum schreiben dabei. Inzwischen kann man sich richtig gut mit ihm unterhalten. Er hört zu und merkt sich auch viel. Er erzählt auch von sich aus sehr viel. Zum Beispiel was so bei der Tagesmutter los war. Da ist dann noch ein bissl Rätsel raten von uns dabei. Nicht immer ist klar wer was gemacht hat. Aber es ist toll, dass er sich schon so gut ausdrückt. Jetzt merkt man erst, wie lang sein Erinnerungsvermögen geht, wenn ihn was beeindruckt hat. Er erzählt zum Teil noch von Ereignissen die im November waren. Das erstaunt mich immer wieder.