Familienglück

Ich sitz am Schreibtisch. Werkel ein bisschen vor mich hin und schreib mal wieder einen richtigen Brief.
Die beiden Männer sind im Arbeitszimmer. Der kleine findet es dort super. Möchte auf das Gästebett klettern. Ich höre es juchzen und Jauchzen. Zwischen durch auch mal ein „Vorsicht!“ Der kleine Mann hat den Abstieg vom Bett noch nicht ganz raus. Vorwärts funktioniert nicht ganz so gut.
Dann macht der große Mann Musik an. Unser Familien-Lieblings-Lied ist das, mit den großen Elefanten und den Bäumen. Der kleine Mann hört die Melodie und freut sich. Juchzer und vielleicht auch ein Versuch mit zu singen. Wer weiß?
Dann auch irgendwann ein Plumps. Schreien. Auch das gehört dazu. Doch ich muss mich nicht bewegen. Aller Frust über den Schmerz und die noch nicht geglückte Entdeckung werden weg gepustet. Dann geht es auch schon weiter. Fröhliches plappern von Beiden. Inzwischen läuft im Hintergrund „wer hat die Kokosnuss geklaut“. Der kleine Mann entdeckt Flugtickets.
Und ich? Ich sitz gemütlich und glücklich an meinem Schreibtisch und genieße dieses – unseres – Familienglück.