Die vorletzte Semesterendphase

Ja, nun ist es schon fast wieder rum das Semester. In zwei Wochen steht die erste Prüfung an. Die letzten Wochen waren geprägt mit Hausarbeit und Projekt fertigstellen. Denn los ging es mit der Endphase schon Anfang Juni. Da war es dann plötzlich und unerwartet so weit. Der erste Abgabetermin nahte, ein Referat musste gehalten werden. Dann ging es auch rasch in die heiße Phase des Projektes über. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es wurde heiß. Nicht nur die Temperaturen kletterten auf über 30 °C, es wurde auch heftig diskutiert, Meinung kund getan und rum querelt. Doch alles möchte ich nun gar nicht mehr ausbreiten. Möchte es endlich abschließen und aus meinem Kopf streichen. Doch es hat mir mal wieder gezeigt, dass nur einzelne Personen ein ganzes Projekt ordentlich boykottieren können. Teamfähigkeit und all sowas gibt es bei manchen Menschen scheinbar nicht. Doch seit gestern ist auch das geschafft. Ein großer Hacken an die ganze Sache und fertig. Erledigt! Nun muss „nur“ noch gelernt werden. Vier Prüfungen in vier Wochen, sechs verschiedene Lehrinhalte. Da heißt es jetzt gut organisieren, vorbereiten und irgendwie alles in den Kopf bekommen. Ein großes bisschen Lern-Bulimie praktizieren und bestimmt alles bestehen. Denn davon gehe ich erstmal aus, sonst bräuchte ich ja gar nicht erst hin zu gehen. Könnte mir diesen Aufwand sparen. Doch ich möchte nun endlich fertig werden. Dieses Projekt „Studium“ auch endlich abschließen. Die Aussichten sind gut. Wenn alles bestanden ist, nach diesem Semester, fehlt ja nur noch ein Modul und die Bachelorarbeit. Dass diese beiden Sachen im Wintersemester abgehakt werden können, wünsche ich mir. Hoffentlich findet der kleine Mensch in meinem Bauch diesen Plan auch ganz gut und zeigt sich kooperativ.

Da es jetzt nur noch wenige Wochen sind, erlaube ich mir schon jetzt einen kleinen Rückblick. Dieses Semester war, von den Projektquerelen abgesehen, ein sehr entspanntes und schönes Semester. Der Stundenplan war perfekt. Die Balance zwischen Studium und Kind konnte ich dieses Semester sehr gut herstellen. Jeden Nachmittag hatten wir frei und genossen die Mutter-Kind-Zeit. Ich hatte nie das Gefühl die eine oder andere Sache zu vernachlässigen, hatte eigentlich immer genug Spielraum und Zeit um Hausarbeiten und andere Vor- und Nachbereitungen für das Studium am Vormittag zu erledigen. Und freute mich immer auf die gemeinsame Zeit mit dem kleinen Mann am Nachmittag. Die klare Struktur dieses Semesters habe ich sehr genossen und gemerkt, dass sie uns beiden sehr gut tut. So haben wir klare Essenszeiten. Vormittags ist er immer zur selben Zeit bei der Tagesmutter und der Mittagsschlaf hat auch sein klares Zeitfenster. So haben wir jeden Tag immer die gleichen Sachen, auf die wir uns verlassen können. So kann der kleine Mann die vielen neuen Entdeckungen gut verarbeiten. Ich hoffe, dass wir diese Struktur weiter halten können.

Und nun noch den Endspurt gut hinlegen und dann ist es fast geschafft.

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