In der Zeitlosigkeit des Schnees

Um uns herum ist weiß. Wir haben Schlitten und Porutscher und viel Spaß. Und das Zeitgefühl ist verloren. Keine Ahnung ob wir eine Stunde, eine Halbe oder zwei hier draußen sind. Am Ende spielt es auch keine Rolle. Denn es zählt nur der Schnee und das Wintergefühl. Bereits gestern sind wir hier gewesen und hatten unseren Spaß. Die Kinder hatten so viel Spass, dass wir heute direkt wieder kommen mussten. Kein Problem, denn auch ich habe die Schlittenabfahrten und das Porutschen sehr genossen. Leicht, sorg- und zeitlos fühle ich mich dabei. Das ist in diesen Tagen und Zeiten eine willkommene Abwechslung.

Rodeln unterhalb der Teck

Und so rodeln und rutschen wir den Berg hinab und stapfen wieder rauf. Es werden Schneeengel gemacht und Schnee probiert. Klar das muss sein. Nur nicht den Gelben, aber die Regel kennen die Kinder. Und so tauchen wir ein im Winterwonderland. Zumindest kurz für ein paar Stunden am Nachmittag. Dann setzen wir uns wieder in Auto und fahren nach Hause. Dort ist keine Spur von Schnee und Winterwonderland. Ab und zu sieht man ein Auto mit Schnee auf dem Dach durch das Städtchen fahren. Dann ist klar, woher es kommt. Die Alb ist hoch genug mit ihren gut 700 m. Doch unten im Tal sieht man nichts vom Schnee. Selbst bei unserm Lebensort ist es zu niedrig. Bis dahin hat auch der Schnee es noch nicht geschafft. Aber wir hoffen und bis dahin fahren wir einfach noch ein paar Meter höher und genießen den Winter.

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