„Geborgene Babys“

Vom Urlaub glücklich wieder zu Hause. Eine Woche unterwegs und der Briefkasten quillt fast über. Unter einem Stapel Zeitungen, Briefen und natürlich Werbung, fand ich ein kleines Päckchen mit einem Buch drin. Als Leseratte bin ich immer wieder für neue Bücher zu haben. Dieses hat mich so begeistert, dass ich es direkt durchforstet habe. Konnte es nicht weglegen. Weil es mich so angesprochen hat, möchte ich es mit euch teilen. Hier eine kurze Vorstellung:

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In „geborgene Babys“ schreibt Julia Dibbern über die Bedürfnisse eines Babys und wie sie ihrer Meinung nach am Besten befriedigt werden. Es ist ganz objektiv, überhaupt nicht wissenschaftlich und extrem. Extrem in jeder Hinsicht. Weg von der aktuellen Gesellschaftlichen Meinung, wie Babys groß gezogen werden sollen. Hin zur Natur, wie es gewesen sein könnte.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil ist mit „die Würde des Babys ist unantastbar“ überschrieben. Hier geht es um Bonding, Vertrauen in sich und das Kind und um viele Fehlvorstellungen. Wie das Verwöhnen von Babys, das Babys von Natur aus quengelig sind und das so viel Nähe ganz schön viel Arbeit ist. Im zweiten Teil wird es konkret. Die Grundbedürfnisse, von der Schwangerschaft über Geburt bis zum Weinen, Schlafen, Stillen, Ausscheiden. Was Babys eben so machen.

Ganz am Anfang des Buches, im ersten Teil, beschreibt Julia Dibbern, wie sie diesen Weg gefunden hat. Was sie am Anfang dachte und wie es weiter gegangen ist. Sehr ehrlich schreibt sie über die gesellschaftliche ihre Meinung wie es mit Kindern zu sein hat. Mit Windeln, Kinderwagen, Kinderzimmer und Schlafprogramm. Bevor sie selber Mutter wurde. Wie sie durch ihren Sohn langsam Stück für Stück jede dieser Vorstellungen revidierte. Sich auf ihren Instinkt und die „Urmutter“ in ihr besinnt und alles anders macht. Mit tragen, im elterlichen Bett schlafen lassen, Stillen so lange wie das Kind will und ohne Windeln.

Sie selber schreibt über ihr Buch: „Geborgene Babys war nie als objektives oder „wissenschaftliches“ Buch konzipiert. Es ist keine sachliche Abhandlung und sollte auch nie eine sein. Ich glaube, dass man mit dem Intellekt so ziemlich alles beweisen kann, was man beweisen möchte. Mir ist es daher viel wichtiger, an die Urmutter in uns zu appellieren und wieder darauf hören zu lernen, was das Bauchgefühl als richtig erkennt.“ 

„Bei allem was ich schreibe, liegt es mir fern, jemandem auf den Schlips treten oder aus irgendwelchen Gründen ein schlechtes Gewissen machen zu wollen. Dieses Buch soll niemanden diskreditieren, sondern leicht verständlich Ideen und Hintergrundinformationen geben. Ohne jeglichen Absolutheitsanspruch habe ich nur das aufgeschrieben, was ich selbst mir gewünscht hätte, vorher gewusst oder gespürt zu haben, damit es andere vielleicht nicht mehr so schwer haben, die Urmutter in sich unter dem vielen Zivilisationsmüll auszugraben.“

Für mich ist es genau das. Eine Unterstützung auf mein Bauchgefühl zu hören. Das zu tun was ich für richtig halte. Entgegen allen Meinungen von Experten, Nachbarn, Freunden und Fremden.

Wer noch mehr von und über Julia Dibbern erfahren möchte schaut einfach hier auf ihrer Internetseite rein.

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